04.09.14 11:53 Uhr
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Ehemaliger Auszubildender bekommt wegen Übergriff Schmerzensgeld von Aldi

Im Frühjahr 2012 kam es in einer Aldi-Filiale in Baden-Württemberg zu einem Vorfall, bei dem mehrere Auszubildende von ihren Kollegen und mindestens einem Vorgesetzten mit Frischhaltefolie an einen Metallpfeiler gefesselt und danach im Gesicht bemalt wurden.

Aufgrund der Tatsache, dass ein Vorgesetzter an der Tat beteiligt war, hat das Arbeitsgericht Freiburg in Offenburg entschieden, dass die Supermarktkette dem Auszubildenden 500 Euro Schmerzensgeld bezahlen muss.

Da das Opfer keine umfangreichen Folgen oder weitere Taten nachweisen konnte, blieb das Urteil unterhalb der von ihm geforderten Summe von 8.000 Euro. Aldi selbst hatte nach eigenen Angaben die Schuldigen bereits bei Bekanntwerden der Tat letztes Jahr bestraft.


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WebReporter: EmperorsArm
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Aldi, Schmerzensgeld, Übergriff, Auszubildender
Quelle: t-online.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.09.2014 11:53 Uhr von EmperorsArm
 
+2 | -4
 
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Schon krass, allerdings verstehe ich nicht, warum Aldi in die Pflicht genommen wird, wenn diese Aktion nicht zur Dienst-Vorschrift gehört. Aldi kann ja nichts dafür, wenn sich Mitarbeiter daneben benehmen.

[ nachträglich editiert von EmperorsArm ]
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04.09.2014 12:02 Uhr von ar1234
 
+10 | -2
 
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@EmperorsArm: Weil jede Firma für Ordnung und Sicherheit am Arbeitsplatz zu sorgen hat. Wenn die Betriebe Mobbing oder Gewalt am Arbeitsplatz nicht unterbinden tuts auch kein anderer. Und irgendwer muss es nunmal tun.

Eigentlich liegts auch im Interesse des Arbeitgebers, derartige Zustände zu unterbinden, da Mobbing die Produktivität und Motivation derr Mitarbeiter erheblich herabsetzt. Schlecht gelaunte Leute mit regelmäßigen Krankschreibungen sind weder gut für gute Arbeitsergebnisse, noch für die Sicherheit am Arbeitsplatz. Zudem würden sich derartig betroffene Leute einen Dreck um die Zukunft des Betriebes scheren, was in bestimmten Situationen auch nicht unbedingt vom Vorteil ist.

[ nachträglich editiert von ar1234 ]
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04.09.2014 12:06 Uhr von EmperorsArm
 
+1 | -2
 
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Na, ja aber wer ist denn für die Sicherheit verantwortlich? Die Vorgesetzten - wenn die dann selbst Mist bauen, wass soll der Betrieb dann machen? Wenn Kameras aufgestellt werden, wird sich auch beschwert. Als Aldi von den Vorfällen erfuhr, haben Sie ja gehandelt.
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04.09.2014 18:10 Uhr von MBGucky
 
+2 | -1
 
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"Aldi selbst hatte nach eigenen Angaben die Schuldigen bereits bei Bekanntwerden der Tat letztes Jahr bestraft."

Wurden sie mit Frischhaltefolie an einen Metallpfeiler gefesselt und danach im Gesicht bemalt?
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04.09.2014 18:31 Uhr von Strassenmeister
 
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@ MBGucky
Nein! Befördert

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