04.09.14 11:00 Uhr
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Sanktionen gegen Russland: Wladimir Putin könnte gestürzt werden

Laut Marieluise Beck vom auswärtigen Ausschuss des Bundestages könnten die Sanktionen des Westens gegen Russland den russischen Präsidenten Wladimir Putin in seiner Position schwächen.

"Die Sanktionen bringen die Chance, dass innerhalb des Kreml Friktionen auftreten. Putin betreibt die Stabilisierung der Ukraine, um in Moskau einen Erfolg vorweisen zu können. Es wäre ein Fehler, nun die Gefahr zu unterschätzen", so Beck.

Dass die Krise in der Ukraine mit Schuld des Westens sei, stritt die Politikerin ab. Der ukrainische Präsident Janukowitsch hätte mit den Russen verhandeln müssen. Nachdem er dies nicht geschafft hatte, sei die Krise eskaliert, so Beck weiter.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Russland, Wladimir Putin, Sanktionen, Marieluise Beck
Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

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04.09.2014 11:11 Uhr von usambara
 
+15 | -17
 
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Welche Sanktionen haben jemals einen Staatschef gestürzt?
Solange die russische Militärmaschinerie genug Nachschub hat und "beschäftigt" ist, wird niemand putschen.
Putin befriedigt ja momentan die nationalistisch/imperialistischen Gefühle der Russen
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04.09.2014 11:23 Uhr von usambara
 
+6 | -12
 
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04.09.2014 11:53 Uhr von Trallala2
 
+14 | -24
 
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04.09.2014 11:55 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
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"Eine Mitschuld für die Krise in der Ukraine durch die EU bestritt Beck vehement: Es sei die Aufgabe von Präsident Janukowitsch gewesen, mit den Russen zu verhandeln. Das habe er nicht geschafft, danach sei die Krise eskaliert." http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/... Seit wann bestimmt die EU, welche Aufgaben der Präsident der Ukraine hat?

"Der Westen hatte nach dem Fall der Mauer versucht, Russland von außen zu „modernisieren“. Dieser Versuch ist gescheitert. "
http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/... Es stellt sich die Frage, was man unter "Modernisierung" versteht. Der Begriff der Moderne hat seinen Ursprung in der Architektur. Alfred Loos verkündete 1908 in Wien: "Ornament ist ein Verbrechen!" und läutete damit das Zeitalter der Funktionalität ein. Wenn man Modernisierung danach bemißt, dann wurde Russland modernisiert. Die heutige Oligarchie spiegelt die stalinistische Struktur der Wirtschaftskombinate aus der Zeit der Planwirtschaft wieder. Die Wirtschaftsstruktur entledigte sich somit dem Schmuck des "höheren" Gutes des ideologischen "Kommunismus". Was übrig blieb, sind die Wirtschaftsstrukturen aus der Zeit der Planwirtschaft. So läßt sich die Modernisierung Russlands nach 1991 beschreiben. Eine Demokratisierung findet keine psychologischen Strukturen, wie sie sich erst nach langer Zeit im Westen einspielten. Selbst Deutschland wurde erst von "außen" demokratisiert. Wie will man das mit Russland machen?

Welche strukturellen Vorteile hat heute der Westen gegenüber Russland vorzuweisen - wie z.B. die Informationstechnologie in den 80er Jahren?

Der Westen hat selbst Probleme und in diese Kerbe stößt Putin mit seiner Politik.

Fakt ist, daß Russland schon lange gegen einen Beitritt der Ukraine zur NATO ist. Russland ist auch schon lange gegen eine Westintegration der Ukraine in die EU. Auf welcher Verhandlungsbasis sollte Janukowitsch denn mit den Russen verhandeln, wenn diese gar nicht wollen. Das hat nicht nur mit Putin zu tun.

Ich habe eher den Eindruck, daß der Westen von seiner eigenen Wirtschaftspolitik getrieben ist, die Wirtschaften gegemseitig immer weiter zu integrieren, so daß es zu einer gegenseitigen wirtschaftlichen Durchdringung kommen soll. Das ist das Vorstellungsmodell des Westens, der dann irritiert ist, wenn andere dem nicht so ohne weiteres folgen möchten. Immerhin löst die Freihandelspolitik auch im Westen nicht mehr das Versprechen des Wohlstands für alle aus.

Marieluise Beck kann zwar vehement bestreiten, daß der Westen nicht Schuld an der Krise in der Ukraine hätte, es ändert aber nichts daran, daß die EU sich in die Verhältnisse der Ukraine einmischt. Eine "Mit"schuld neben anderen Akteuren hat sie allemal. Die EU-Assoziations-Verträge sind somit nicht auf einer realistischen Basis verhandelt worden. Sie hätten die Gegenwehr Russlands miteinkalkulieren müssen. Das Gerangel um die Ukraine geht schließlich schon lange.

[ nachträglich editiert von Sag_mir_Quando_sag ]
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04.09.2014 12:09 Uhr von Trallala2
 
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04.09.2014 12:14 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
+16 | -5
 
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"@Sag_mir_Quando_sag

Wie man an dir sieht bastelt sich jeder seine eigene Wahrheit zusammen." (Trallala2)
Wie man an Marieluise Beck erkennen kann, sie anscheinend auch.
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04.09.2014 14:07 Uhr von hasennase
 
+8 | -4
 
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ja ja die üblichen lügen geschichten mit drittklassigen tricks. ausgerechnet die erfundene headline steht natürlich nicht als zitat in anführungestrichen weil sie frei erfunden ist.

borgir hör doch bitte auf diese lügen zu posten und such dir nen job.
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04.09.2014 14:28 Uhr von Peter Hoven
 
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@ Wil

Danke für deinen Beitrag. Hier bei SN habe ich dazu auch schon eine News eingeliefert:

http://www.shortnews.de/...
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04.09.2014 14:43 Uhr von Katerle
 
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russland braucht auf keinen fall eine von der eu und den usa kotrollierten marionette
denn einzig darauf würde ein sturz putins hinaus laufen
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04.09.2014 14:46 Uhr von Schmollschwund
 
+6 | -2
 
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@Trallala2_

Stabilisierung deshalb: Er zeigt dadurch im eigenen Land das er es unter Kontrolle hat. Macht, Stärke.

Zur News:
"...soll gestürzt werden", das wollen die Amis, nicht die Beck, wie die News vielleicht suggerieren mag. Von den Amis, also diejenigen die wollen das Putin gestürzt wird, steht aber hier kein Wort. Zu viel DWN ist ungesund und wohl leider auch ansteckend....

@th3_m0l3_
"für was sind die Sanktionen denn sonst da?

1) wichtige menschen stellen sich irgendwann gegen den verantwortlichen und stürzen ihn"

---- Glaub, der Saddam wusste schon wie man das macht. Putin wird´s erst recht wissen. Mehr Geld, bessere Pöstchen. Leider wird am Ende nur das Volk leiden, denn woher soll das extra für die "Vertrauten" sonst kommen. Ist die Armee stark genug hält auch das Volk still. Man gewöhnt sich dran.

"2) der verantwortliche zieht den schwanz ein und verhält sich regelkonform"

---- Öhmmm, wer hat das in der Vergangenheit jemals getan?

[ nachträglich editiert von Schmollschwund ]
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04.09.2014 15:38 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
+4 | -3
 
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"hier mein alter Post - ok, für Pro-Russen, alte Pest - dazu" (Wil)
Es geht nicht um Pro-Russen oder Anti-Russen. Es geht einfach darum, sich nicht in diesen "Schei." reinziehen zu lassen.

Wenn sich die Ukraine nicht selbst von Russland befreien kann, dann möchte ich nicht den Kopf dafür hinhalten.

Diejenigen, die in der Ukraine wühlen, geht es vor allem um Märkte.

Wenn aus politischen Gründen am Euro festgehalten wird und dies unzumutbare wirtschaftliche Schäden (Target1, EZB (Akzeptanz von schlechteren Gegenwerten), Griechenland, Spanien, Italien etc.) verursacht, dann ist das EU-System als solches fragwürdig.

Ich möchte an das Buch "Das Europa Komplott - Wie EU-Funktionäre unsere Demokratie verschwerbeln" von Hans Herbert von Arnim des Carl Hanser Verlags (München) erinnern. Darin wird schön dargelegt, was für ein Selbstbedienungsladen die EU ist. Wenn man also aufgrund von Posten-Geschachere ein neues Mitgliedsland benötigt, dann hat das - bitte sehr - nichts mit mir zu tun.

"Also wie viel Beweise will der härteste Pro-Russe noch, dass die Russen in der Ukraine sind?"(Wil) Jaja, immer diese Polarisierer.

Roth, Jürgen
Der Stille Putsch
Wie eine geheime Elite aus Wirtschaft und Politik sich Europa und unser Land unter den Nagel reißt
Heyne Verlag
Auch eine gute Analyse.

[ nachträglich editiert von Sag_mir_Quando_sag ]
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04.09.2014 16:19 Uhr von Peter Hoven
 
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@ Sag_mir_Quando_sag

"Wenn sich die Ukraine nicht selbst von Russland befreien kann, dann möchte ich nicht den Kopf dafür hinhalten."

Im bürgerlichen Leben nennt dieses Verhalten "unterlassene Hilfeleistung".

"Diejenigen, die in der Ukraine wühlen, geht es vor allem um Märkte."

Putin geht es garantiert nicht um Märkte!

"Wenn aus politischen Gründen am Euro festgehalten wird ..."

Die Einführung des Euro war eine politische Entscheidung, warum sollte sich das geändert haben?

"Jaja, immer diese Polarisierer."

Schon mal nachgeschaut was polarisieren ist.
http://de.wikipedia.org/...

Diese News und die Quelle sind polarisierend.
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04.09.2014 16:40 Uhr von turmfalke
 
+6 | -4
 
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Es ist schon erschreckend was sich die sogenannten "Demokraten" rausnehmen. Diese Kriegshetzer sind zu nichts in der Lage ausser rumzustänkern und andere Völker die ihre eigene Wertvorstellungen haben zu unterdrücken.Wer deren Spiel nicht mitspielt ist ein Diktator aber die größten unmenschlichsten Kriegstreiber bekommen den Friedensnobelpreis. Ganovenbande elende!
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04.09.2014 17:13 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
+5 | -1
 
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"Im bürgerlichen Leben nennt dieses Verhalten ´unterlassene Hilfeleistung´." (Peter Hoven)
Nach der Logik wäre man ja in der ganzen Welt beschäftigt. In den Neunziger Jahren hat man Ruanda allein gelassen. Mittlerweile gibt es zahlreiche "gescheiterte" Staaten weltweit. Was macht man? Nichts.

" ´Diejenigen, die in der Ukraine wühlen, geht es vor allem um Märkte.´
Putin geht es garantiert nicht um Märkte! " (Peter Hoven)
Wir haben uns offensichtlich mißverstanden. Wer wühlt, ist nicht Putin, sondern der Westen, dem es darum geht, Märkte zu entwickeln.

" ´Wenn aus politischen Gründen am Euro festgehalten wird ...´

Die Einführung des Euro war eine politische Entscheidung, warum sollte sich das geändert haben?" (Peter Hoven)
Ich verstehe nicht, was Du damit sagen willst, indem Du meine Äußerung wiederholst. Ich verstehe den Punkt nicht.

" ´Jaja, immer diese Polarisierer.´

Schon mal nachgeschaut was polarisieren ist.
http://de.wikipedia.org/ " (Peter Hoven)
"Unter Polarisierung versteht man in politischen Zusammenhängen entweder eine zu Kontroversen führende soziale Differenzierung oder eine Verstärkung von Meinungsunterschieden."
http://de.wikipedia.org/...
Ist es nicht eine Polarisierung, indem man zum "Pro"russen gemacht wird, obwohl man die Krimbesetzung kritisiert?

"Diese News und die Quelle sind polarisierend." (Peter Hoven) Naja, wenn Du die Meinung von Marieluise Beck für polarisierend hältst? Kann ich nicht erkennen. Sie hat ihre Meinung und ich habe die meine.
Was nun DWN betrifft, zielst Du offensichtlich auf den ehemaligen Chefredakteur vom Stern ab. Ich kann in DWN nichts Polarisierendes erkennen, jedenfalls nicht schlimmer als Bild.
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04.09.2014 18:01 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
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" Aber man kann wenigstens versuchen, dass die Ukrainer nicht auch verkauft werden, obwohl sie das leider auch schon sind, wie man am Link am Ende erlesen kann. " (Wil)
Im Kern geht es darum, sich zu fragen, ob es sich "lohnt" wegen der Ukraine den großen Krieg zu starten. Es ist schon klar, daß die Ukrainer wenig Chancen haben. Aber "lohnt" die große Konfrontation wegen der Ukraine?

"Merkel zur Chefin von der zukünftigen diesmal ungeteilten DDR 2.0 macht. " (Wil)
Das habe ich vor kurzem schon einmal gehört. Nur mit dem Unterschied, daß wir sie bereits haben. Man kann allerdings seine Meinung sagen. Wer weiß, wofür das gut ist.

"Dass Deutschland, die Politiker, den Ukrainern zum Verteidigen ihres Landes nicht hilft, kann auch nur einzige Erklärung haben. Das Putin vor Deutschland anhält," (Wil)
Das kann ich so nicht erkennen. Militärhilfe wäre nichts anderes als eine direkte militärische Konfrontation mit Russland. Putin hat nach 1990 den Niedergang der Sowjetunion in Deutschland erlebt. Er ist in der Sowjetunion sozialisert worden. Die Ukraine wiederum ist der Ursprung der russischen Kultur. Das Verhältnis Russlands zur Ukraine ist wiederum ganz anders geprägt als das Verhältnis der Ukraine zum Westen. Insofern stellt sich die Frage, inwiefern der Westen legitimiert ist, in die Verhältnisse der Ukraine einzugreifen. Zumal die russische Legitimation von der Geschichte und von der Kultur her erfolgt.
Was für mich aber viel entscheidender ist: Die politischen Verhältnisse in der Ukraine sind unklar. Die Zopffrau der orangenen Revolution war medial sehr fotogen, aber spielt heute keine Rolle mehr. Demnach kann man auch nicht mehr den Freiheitsgedanken von damals politisch ernst nehmen. Erstaunlicherweise wurde nach ihr ein Apparatschik in einer demokratischen Wahl zum Präsidenten auserkoren. Dieser wurde im Frühjahr verfassungswidrig gestürzt. Seitdem gibt es keine klare Politikausrichtung. Der einzige Lichtblick ist jetzt Poroschenko, der aber auch mit den Verhältnissen klarkommen muß, die die Zwischenregierung verursacht hat.

Bei solchen Zuständen stellt sich die Frage, inwieweit Deutschland (siehe die Verbrechen der Wehrmacht in der Ukraine) legitimiert ist, bei der Verteidigung ihres Landes zu helfen. Ich kann das nicht erkennen. Und die markigen Worte des Bundespräsidenten Gauck auf der Münchner Sicherheitskonferenz kann ich nicht nachvollziehen. Auch jetzt in Polen bei der 75Jahresfeier hat er seine Meinung wiederholt. Er hat sogar angekündigt, daß Politik und Wirtschaft sich verändern werden. Er ist bereits der Olympiade ferngeblieben. Wenn er als Ex-DDRler seine Erfahrung mit den Russen gemacht hat, vergißt er, daß die überwältigende Mehrheit der Deutschen dies so nicht gemacht haben. Er kann gern seine Meinung sagen, aber man muß das nicht nachvollziehen, was er sagt. Und ich habe ihn nicht gewählt. Ich bin auch nicht mit der deutschen Einheit einverstanden. Ich verweise dabei gern auf das südkoreanische Ministerium für die Wiedervereinigung.

Die EU ist strukturell auf Expansion angelegt. Sie ist eine Organisation, die sich durch Wachstum stabilisiert. Deshalb die Unruhe.
Der Ukraine fehlt es dagegen an Identität. Sie ist kein Nationalstaat im traditionellem Sinne. 1945 erhielt Stalin - und damit das sowjetische Staatskonstrukt "Ukraine" - Ostpolen durch die Potsdamer Konferenz zugesprochen. Später hat dann Chruschtschov die Krim dem sowjetischen Staatskonstrukt "Ukraine" zugeschustert.
Für ein solches Kunstgebilde soll also die EU-Bevölkerung das Risiko eines großen Krieges auf sich nehmen?
Das kann ich nicht nachvollziehen.
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04.09.2014 19:34 Uhr von Nebelfrost
 
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@wil

ich bestreite den inhalt deiner links nicht. allerdings beweisen diese links nicht WAS für männer das sind und in WESSEN auftrag sie dort runtergeschickt wurden. dass der befehl vom staat bzw. vom russischen verteidigungsministerium kam, bezweifle ich. zudem widerspräche sich das mit den berichten der OSZE und auch mit berichten von CNN (!) reportern, die bestätigt haben, dass dort unten keine offiziellen russischen militärs zugange sind. es widerspräche sich zudem auch mit dem fakt, dass russland keinen grund hätte, eine militärische intervention zu verheimlichen, erstens weil russland militärische interventionen bisher immer zugegeben oder öffentlich bestätigt oder angekündigt hat und zweitens weil russland so oder so vom westen ohne jeglichen zweifel beschuldigt wird, in der ukraine mitzumischen, auch wenn das nicht stimmt. es würde für putin letztlich keinen unterschied machen. die gefallenen männer werden wohl eher angehöriger von privatarmeen sein, söldner und ex-militär, sowie generell freiwillige, patriotische kämpfer. klar könnte putin das unterbinden, aber das wird er natürlich nicht tun wollen, da es ihm gelegen kommt. er lässt die privatarmeen wirtschaften, während er selbst guten gewissens sagen kann: "auf unseren befehl hin ist dort niemand drüben. wir haben keine streitkräfte dort."
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04.09.2014 19:39 Uhr von Serhat1970
 
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Ja und der Papst könnte Moslem werden...!
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04.09.2014 19:59 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
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"die gefallenen männer werden wohl eher angehöriger von privatarmeen sein, söldner und ex-militär, sowie generell freiwillige, patriotische kämpfer." (Nebelfrost)
Und das vermisse ich bei der Berichterstattung: Wer finanziert diese Privatarmeen?

Diese Nichtberichterstattung scheint nämlich dem Westen gut zu passen.

"klar könnte putin das unterbinden, aber das wird er natürlich nicht tun wollen, da es ihm gelegen kommt. er lässt die privatarmeen wirtschaften, während er selbst guten gewissens sagen kann: ´auf unseren befehl hin ist dort niemand drüben. wir haben keine streitkräfte dort.´ " (Nebelfrost)
Ja, das Verhalten von Putin erinnert ein wenig an das Verhalten von Erdogan, der den Handel der IS sowie den Übertritt europäischer Salafisten von seinem Territorium zum IS auch duldet.
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04.09.2014 20:20 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
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04.09.2014 20:21 Uhr von Peter Hoven
 
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@ Sag_mir_Quando_sag

"Nach der Logik wäre man ja in der ganzen Welt beschäftigt...."

Du lenkst jetzt nur von deiner Aussage ab!

"Wir haben uns offensichtlich mißverstanden."

Du hast recht, Putin wühlt nicht, er wütet in der Ukraine.

"Ich verstehe nicht, was Du damit sagen willst, indem Du meine Äußerung wiederholst."

Warum ein gut funktionierendes System ändern, der Euro ist die stabilste Währung der Welt.

"Ist es nicht eine Polarisierung, indem man zum "Pro"russen gemacht wird, obwohl man die Krimbesetzung kritisiert?"

Habe ich behauptet du bist russophil?

"Naja, wenn Du die Meinung von Marieluise Beck für polarisierend hältst?"

Nein!

"Was nun DWN betrifft ... nicht schlimmer als Bild."

Da sind wir einer Meinung :-)
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04.09.2014 20:42 Uhr von Peter Hoven
 
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@ Sag_mir_Quando_sag

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Meine Antwort (Link)

http://www.solarify.eu/...
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04.09.2014 21:24 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
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"@ Sag_mir_Quando_sag

´Nach der Logik wäre man ja in der ganzen Welt beschäftigt....´

Du lenkst jetzt nur von deiner Aussage ab!" (Peter Hoven)
Kann ich nicht erkennen.

"§ 323c
Unterlassene Hilfeleistung

Wer bei Unglücksfällen oder gemeiner Gefahr oder Not nicht Hilfe leistet, obwohl dies erforderlich und ihm den Umständen nach zuzumuten, insbesondere ohne erhebliche eigene Gefahr und ohne Verletzung anderer wichtiger Pflichten möglich ist, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft."
http://dejure.org/...

Welche juristische Qualifizierung hat denn die unterlassene Hilfeleistung?
Verbrechen, Vergehen oder Übertretung?
Tatsächlich gibt es dieses Phänomen bei den Gaffern. Das ist die systematische Überschreitung der obige Rechtsnorm und zwar gleich massenhaft.

Was fragte Kohl noch gleich, wenn er es mit einer Rechtsnorm zu tun hatte: "Ist die strafbewehrt?" Und diese Frage galt der Innenpolitik.

Also ich kann nicht erkennen, inwieweit die obige Rechtsnorm in der Ukraine in Bezug auf die dortigen Geschehnisse zur Geltung kommen kann:
"Außer im Inland gilt das deutsche Strafrecht auch auf allen Schiffen und in allen Luftfahrzeugen, die berechtigt sind, Hoheitszeichen der Bundesrepublik Deutschland zu führen, § 4 StGB.

Es gilt unabhängig vom Recht des Tatorts auch für bestimmte Auslandstaten gegen inländische Rechtsgüter (§ 5 StGB) sowie gegen international geschützte Rechtsgüter, § 6 StGB.

Im Übrigen gilt das deutsche Strafrecht nach § 7 StGB, wenn die Tat am Tatort mit Strafe bedroht ist oder der Tatort keiner Strafgewalt unterliegt und

die Tat gegen einen Deutschen begangen wurde oder wenn
der Täter
zur Zeit der Tat Deutscher war oder es nach der Tat geworden ist oder
zur Zeit der Tat Ausländer war, im Inland betroffen und, obwohl das Auslieferungsgesetz seine Auslieferung nach der Art der Tat zuließe, nicht ausgeliefert wird, weil ein Auslieferungsersuchen innerhalb angemessener Frist nicht gestellt oder abgelehnt wird oder die Auslieferung nicht ausführbar ist.
Die Anwendung deutschen Strafrechts auf Auslandsstraftaten von Deutschen korrespondiert mit Art. 16, der die Auslieferung eines Deutschen grundsätzlich ausschließt, so dass seine Aburteilung unter Umständen nur im Inland erfolgen kann. (...)"
http://de.wikipedia.org/...
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04.09.2014 21:25 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
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Russland hat das Rom-Statut zum Internationalen Strafgerichtshof nicht ratifiziert.
http://de.wikipedia.org/...

"Orange: Staaten die das Statut unterzeichnet haben, aber bisher noch kein Mitgliedstaat geworden sind"
http://de.wikipedia.org/...

Demnach verhält sich Russland nach dem gewöhnlichen Völkerrecht und nicht entsprechend des Völkerstrafrechts. Es stellt sich zudem die Frage, ob es im Völkerstrafrecht überhaupt so etwas wie "unterlassene Hilfeleistung" als Rechtsnorm gibt.

"es würde für putin letztlich keinen unterschied machen. die gefallenen männer werden wohl eher angehöriger von privatarmeen sein, söldner und ex-militär, sowie generell freiwillige, patriotische kämpfer. klar könnte putin das unterbinden, aber das wird er natürlich nicht tun wollen, da es ihm gelegen kommt. er lässt die privatarmeen wirtschaften, während er selbst guten gewissens sagen kann: ´auf unseren befehl hin ist dort niemand drüben. wir haben keine streitkräfte dort.´ " (Nebelfrost)
Nebelfrost erwähnt Privatarmeen. Dieses Thema wird verstärkt in der Wochenzeitschrift DIE ZEIT behandelt. Im Mali agieren Privatarmeen. Im Irak agieren Privatarmeen. Bei den Taliban wurde auch nie richtig erklärt, wer die sind, so daß man auch von Privatarmeen sprechen. Nicht zu vergessen: Halliburton, die im Irak eine riesige Privatarmee unterhielt. Auch in der Ukraine agieren auf ukrainischer Seite Privatarmeen im Norden.

" ´Wir haben uns offensichtlich mißverstanden.´

Du hast recht, Putin wühlt nicht, er wütet in der Ukraine." (Peter Hoven)
Da sind wir jeweils anderer Meinung.

" ´Ich verstehe nicht, was Du damit sagen willst, indem Du meine Äußerung wiederholst.´

Warum ein gut funktionierendes System ändern, der Euro ist die stabilste Währung der Welt." (Peter Hoven)
Auch da sind wir jeweils anderer Meinung. Nur weil die Geldmenge des Euro weniger expandiert als die der anderen Währungen, bedeutet dies noch lange nicht, daß der Euro stabil ist. Er ist halt stabiler gegenüber den anderen Währung - mehr nicht. Innerhalb der Eurozone gibt es riesige Spannungen aufgrund der Verrechnungsmodalitäten im Target1-System. Das hat Prof. Werner Sinn sehr gut ausgeführt. Was nützt es, wenn man innerhalb von Target1 riesige Forderungen gegenüber Griechenland hat, wenn Griechenland keine Gegenleistungen geben kann?
Die Werthaltigkeit bei der Hinterlegung von Pfändern bei der EZB geht immer weiter runter, so daß die EZB neues Geld quasi verschenkt - aber nicht an die Bürger, sondern an die Banken, die es dann wieder bei der EZB anlegen. Draghi will zukünftig noch weitergehen und es praktisch vor die Füsse werfen. (Focus) Offen bleibt, ob er den Vorschlag von Foreign Affairs aufgreift und die Banken dabei ausschaltet. Durch Regionalisierung und Sektoralisierung der Geldmengenpolitik ist in Deutschland quasi eine Planwirtschaft durch Finanzministerium und Bundesbank eingeführt worden, die bestimmt, wer wachsen darf und wer nicht.

Ein gut funktionierendes System sieht anders aus. Die Vorstellungen von Werner Sinn sind da viel marktnäher, weil das Bild des "Atmens" sich organisch verhält und nicht dirigistisch. Wenn man natürlich von dem Begriff "gut" eine ganz andere Vorstellung hat, kann man auch nicht auf einen gemeinsamen Nenner kommen.

" ´Ist es nicht eine Polarisierung, indem man zum ´Pro´russen gemacht wird, obwohl man die Krimbesetzung kritisiert?´

Habe ich behauptet du bist russophil?" (Peter Hoven)
Der Beitrag war nicht nur an Peter Hoven gerichtet.
"hier mein alter Post - ok, für Pro-Russen, alte Pest - dazu" (Wil)
"Also wie viel Beweise will der härteste Pro-Russe noch, dass die Russen in der Ukraine sind?" (Wil)


" ´Naja, wenn Du die Meinung von Marieluise Beck für polarisierend hältst?´

Nein!

´Was nun DWN betrifft ... nicht schlimmer als Bild.´

Da sind wir einer Meinung :-)" (Peter Hoven)
Nur mit dem Unterschied, daß es nicht nachvollziehbar ist, daß sich über DWN soviele aufregen, während man sich über Bild nicht aufregt.
Was mir an DWN gefällt, ist die Themenauswahl. Es wird oft zur Originalquelle verwiesen, so daß der Themenhorizont breiter ist als das, was üblicherweise in Deutschland thematisiert wird. Ich halte das Schlechtreden von DWN für überzogen. Dann sollte man das auch mit Bild machen. Tja, aber mit Bild macht man das nicht.
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04.09.2014 21:25 Uhr von Nebelfrost
 
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@peter hoven

und jetzt musst du nur noch direkt zugeben, dass du den schwachsinn glaubst, dann kann dich wirklich hier keiner mehr ernst nehmen. hab grad mein bier auf die tastatur gepustet, als ich das gelesen habe. könnte glatt ein artikel aus dem postillon sein. :-D

[ nachträglich editiert von Nebelfrost ]
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04.09.2014 21:30 Uhr von murmet
 
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^@turmfalke
>"Es ist schon erschreckend was sich die sogenannten "Demokraten" rausnehmen. Diese Kriegshetzer sind zu nichts in der Lage ausser rumzustänkern und andere Völker die ihre eigene Wertvorstellungen haben zu unterdrücken.Wer deren Spiel nicht mitspielt ist ein Diktator aber die größten unmenschlichsten Kriegstreiber bekommen den Friedensnobelpreis. Ganovenbande elende!"<

ich kann dir da nur zustimmen. Mir ist rätselhaft wie Schröder den Putin als lupenreinen Demokraten bezeichnen konnte. Legt nahe, dass es mit seinem Demokratieverständnis auch nicht weit her ist aber das würde hier nun den Rahmen sprengen...
In einem kann ich dich beruhigen, die angedachte Nominierung Putins für den Friedensnobelpreis wird wohl nicht stattfinden.

@Quando
Von einer historischen und kulturellen Legitimation halte ich nix. Zwar mag in der Ukraine die Wiege Russlands liegen, doch hat das Russland in den vergangen Jahren nicht davon abgehalten die Ukraine ein ums andere mal falsch einzuschätzen.
Wäre im übrigen doch auch ein prima Punkt um Königsberg zurückzufordern und das mag doch nun gerad auch niemand wirklich.
Dass die politischen Verhältnisse in der Ukraine so unklar erscheinen ist in nicht geringen Umfang auf die Unruhen im Osten zurückzuführen. Mein Eindruck ist, dass gerade Besinnung auf die nationale Identität, welche du der Ukraine absprichst, recht populär ist.
Der erste ukrainische Staat, der mir geläufig ist wurde 1648 gegründet. In der Zeit danach wurde die Ukraine immer wieder mal zwischen den verschiedensten Reichen aufgeteilt, bis 1922 die Gründung der bisher stabilsten Formation als eine Republik in der Sowjetunion erfolgte. Das ist älter als das heutige Polen.
Sollte jedoch nicht davon ablenken, dass die aus Russland geförderten Unruhen bisher das größte Hindernis bei der Klärung der politischen Verhältnisse sind.
Ebenso kann ich mich deiner Annahme eines verfassungswiedrigen Sturzes so nicht anschließen. Auch in der Ukraine sind Entscheidungen die nicht dem Wort (etwa weil diese eine, besondere Situation nicht abgedeckt ist), aber den Geist eines Gesetzes entsprechen, möglich. Darüber entscheiden werden die Gerichte.
Die Frage nach der Legitimation zur Hilfe für die Ukraine bei der Verteidigung ihres Landes ist in der Tat, eine interessante Frage. Welcher Legitimation sollte denn nötig sein? Sind nicht gerade die Verbrechen der Wehrmacht ein angemessener Grund diese Hilfe zu leisten?
Ich sehe kein Hindernis diesem ´Kunstgebilde´ zu helfen, denke gar es wäre längerfristig von Vorteil. Gerade im Angesicht eines (unberechenbaren?) auf Expansion ausgerichteten Russland welches darauf aus ist seine Grenzen auf Kosten seiner Nachbarn zu verändern.

Bin sicher, dass du Nachvollziehen kannst, dass ich dem Gauck eher zustimmend gegenüber stehe und aus seltsamen Gründen die deutsche Wiedervereinigung auch ganz OK finde.
Die Unruhe in der EU führe ich übrigens auf zu schnelle Expansion und fehlende Konsolidierung und Reform zurück und nicht auf struckturell bedingten Expansionsdrang^

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