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Iran: Eisenzeitliche Plünderer wurden vom selber gelegtem Feuer überrascht

Bereits im Jahr 1958 untersuchte der Archäologe Robert Dyson die eisenzeitliche Zitadelle von Hasanlu, doch schon bald geriet der Ort in Vergessenheit. Doch nun hat der Archäologe Michael Danti von der Boston University erneut Grabungen in Hasanlu durchgeführt und dabei Erstaunliches entdeckt.

So fanden die Wissenschaftler eine goldene Schale, die scheinbar von Plünderern gestohlen wurde. Hasanlu wurde 800 vor Christus erobert und in Brand gesetzt. Dieses Feuer scheint den Plünderern zum Verhängnis geworden zu sein. Sie wurden vom Feuer eingeschlossen und verbrannt.

In Hasanlu wurden einige Bewohner durch das Feuer konserviert, vergleichbar mit den Funden im italienischen Pompeji. Hasanlu war bereits ab dem sechsten Jahrtausend vor Christus besiedelt und wurde ca. 800 vor Christus von einer organisierten Armee zerstört.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Iran, Feuer, Fund, Plünderer, Eisenzeit
Quelle: archaeologynewsnetwork.blogspot.de

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