03.09.14 18:07 Uhr
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Viele Mütter sind durch die Erziehung neben der Arbeit überlastet

Viele Mütter, die viel mit der Karriere und dann noch mit der Erziehung von den Kindern zu tun haben, sind oft überlastet. Durch die Überlastung leiden die Frauen dann oft unter Kopfschmerzen, Schlafstörung oder Depressionen.

Die Zahl der Mütter, die diese Erkrankungen bekommen, sind in den letzten 10 Jahren um 37 Prozent angestiegen, dies teilte die Geschäftsführerin des Müttergenesungswerkes mit. Oftmals leiden die Frauen auch darunter, dass ihre Leistung zu wenig Anerkennung bekommt.

Meistens ist es für die Mutter auch ein Problem, dass sie eine ungleiche Arbeitsverteilung im Gegensatz zu ihrem Partner haben oder weil die Familie aufgrund von den Kindern in Armut gerät. Im Jahr 2013 haben 49.000 Mütter eine Mutter-Kind-Kur gemacht, dies sind im Vergleich zum Jahr 2003, 3.000 Mütter mehr.


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WebReporter: linushsv
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Mutter, Arbeit, Erziehung
Quelle: spiegel.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.09.2014 18:27 Uhr von physicist
 
+13 | -3
 
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Tja. Wären die Reallöhne so hoch wie vor 30 Jahren bräuchte die Frau nicht Arbeiten und könnte sich in Ruhe ums Kind kümmern.
Als wenn es nichts wichtigeres geben würde als "Karriere"...

So... Gleich gibts bestimmt welche die mit der Emanzipationskeule zuschlagen :)
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03.09.2014 18:52 Uhr von derby11
 
+13 | -0
 
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Sorry, aber die Formulierung hinkt ein wenig hinter der Tatsache her, dass die Erziehung eigener Kinder keine Nebensache ist!

Es ist doch wohl eher so, dass Frauen neben der Hauptbeschäftigung "Mutter/Hausfrau etc.." noch arbeiten wollen oder müssen!

Das führt zwangsläufig zu Überlastung, denn "Mutter"zu sein ist, richtig betrachtet, bereits ein Full-Time-Job!
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03.09.2014 19:19 Uhr von blaupunkt123
 
+2 | -6
 
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@physicist Das Problem ist ja gerade das Frauen nicht zuhause bleiben wollen, sondern die große Karriere anstreben und sich beweisen müssen, damit sie "besser" sind als Männer.

Und das kommt halt dann dabei raus.

Daneben machen sich viele den Stress, weil sie eben auch mit den Kindern bei Nachbarn etc. angeben wollen.

Sie brauchen die besten Spielsachen, Kinderwagen, und im Kindergarten geht es schon fast an mit Nachhilfe, weil das Kind muss ja im Kindergarten schon Englisch sprechen und zählen können....
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03.09.2014 19:38 Uhr von Katerle
 
+2 | -3
 
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was da der spiegel schreibt ist sehr einseitig geschrieben

hier ist nur von den müttern die rede
welche ach ja so belastet sind
ich bin der ansicht das gerade väter viel mehr in die erziehung eingebunden werden sollten, aber das ist vielen frauen wiederum nicht recht, lieber wird rumgejammert wieviel man ach ertragen muss
kann ja frau arbeiten gehen und mann bleibt daheim
und was ist mit den alleinerziehenden vätern von denen es mittlerweile doch eine menge gibt
haben die kein recht auf eine kur mit ihrem kind ?

die autorin des spiegel artikel sollte mal ihre ansichten schnellstens ändern,
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03.09.2014 19:57 Uhr von RainerLenz
 
+6 | -0
 
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"Viele Mütter sind durch die Erziehung neben der Arbeit überlastet"

viele väter auch
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03.09.2014 20:07 Uhr von gogodolly
 
+4 | -2
 
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"ganz großen Dank, an die Mütter meiner Kinder! Und dann, Kritik an all die Frauenbefreierinnen, die offensichtlich immer noch nicht mitbekommen haben, dass Mutter sein, ein Vollzeitjob ist und seit tausenden von Jahren, Männer und Väter bereit stehen, dies zu honorierien, Frauen zu ernähren und zu versorgen! Nicht aus patriachalischem Interesse, sondern weil sie weder blind noch taub oder doof wie etliche Feministinnen sind, sondern wissen, ihr gemeinsamer Nachwuchs ist bei Mutti in guten Händen! Ja es gibt Männer und Väter, die auf Familie stehen, die dafür bereit sind, ihr Einkommen, Renten, Not und Leid zu teilen, damit jedes Familienmitglied nicht nur gut versorgt ist, sondern auch seine Aufgaben wahrnehmen kann. Leider ist die Überlastung der Mütter keine Erfindung oder Entwicklung, die durch Männer gestaltetet wurde, sondern durch Frauen...."

...kommentar aus der quelle; muss man nix hinzufügen
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03.09.2014 20:28 Uhr von Humpelstilzchen
 
+0 | -4
 
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Auch Väter sind überlastet, ist klar!
Überlastet sind sie hauptsächlich deshalb, weil immer mehr Zeitdiebe und Energievampire an ihnen rumfuhrwerken, ihnen die letzten Reserven absaugen und den letzten Nerv rauben! Zum LEBEN und für FAMILIE bleibt da nicht mehr viel!
Wer aus der Tretmühle raus will, muss ZU SICH SELBER FINDEN!!!

[ nachträglich editiert von Humpelstilzchen ]
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03.09.2014 21:05 Uhr von NilsGH
 
+4 | -5
 
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Diese "News" liest sich, als hätte sie die Alice selbst geschrieben:

"mit der Karriere UND DANN NOCH mit der Erziehung von den Kindern zu tun haben, sind oft überlastet"

"oder weil die Familie aufgrund von den Kindern in Armut gerät."

Ja mein Gott! Da müssen sich jetzt die Kinder und die Väter direkt mal bei den armen Müttern entschuldigen, was?

Auch wenn sich das jetzt antiquiert anhört: Es ist NICHT eine Nebenaufgabe der Frau (oder auch des Mannes), sich um die Kinder zu kümmern; es ist die HAUPTaufgabe! Ja, in der Regel eben die Hauptaufgabe der Frau.

Es ist ja kein Problem, dass der Mann die Erziehung übernimmt. Dann muss jedoch die Frau zusehen, dass sie für alle genügend Geld mit nach Hause schleppt. Ach, das kann sie nicht, weil die Welt so furchtbar böse ist? Na dann ...

Der Artikel beschreibt Kinder als völlig unnötige Belastung. Ja wer hat sich denn fürs Kind entschieden? Klar, im Idealfall ist das eine gemeinsame Entscheidung. Wie wir aber auch wissen hat die Frau dabei das entscheidende Wort ... Und nun ist ihr das alles zu viel? Kinder sind anstrengend? Na wer hätte das gedacht ...

Die Gesellschaft, die der Frau immer (nicht ganz zu Unrecht) etwas von Selbstverwirklichung und Karriere erzählt ist auch die, die ihr ein geringeres Gehalt wie dem Mann zubilligt. Man sollte sich als Frau vielleicht auch mal für einen Weg entscheiden:

Entweder mache ich Karriere und beuge mich dem aktuellen Selbstverwirklichungswahn. Oder ich entscheide mich für ein Leben mit Familie und akzeptiere, dass eine große, glückliche Familie eben nicht mit Karriere und Erfolg im Beruf vereinbar ist.

Das ist das Leben, man kann nicht alles haben. Alles hat einen Preis.

[NACHTRAG]
Achso, und dann als "Karrierefrau" im übrigen auch noch rumnölen, dass es keine Kinder mehr gibt, die einem später mal die Rente finanzieren ... ach ne, was ist diese Doppelmoral schön, was?

[ nachträglich editiert von NilsGH ]
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04.09.2014 00:22 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
+2 | -0
 
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"Viele Mütter, die viel mit der Karriere und dann noch mit der Erziehung von den Kindern zu tun haben, sind oft überlastet." (linushsv)
Es sollte keine Frauenbeauftragte geben, sondern Mütterbeauftragte. Dann hätten beide etwas davon: Gesellschaft und Frauen. Unweibliche Aggressivität ist erforderlich, um Frauen nach der Geburt zu schützen: ökonomisch bei der Durchsetzung der Berufstätigkeit und bei der Erziehung des Nachwuchses.
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04.09.2014 08:52 Uhr von Maedy
 
+1 | -2
 
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Klar,wenn man mit fast 40 erst ein Kind bekommt,dann ist man eben nicht mehr so belastbar,als wenn man jung ein Kind bekommt. Dazu kommt,dass Mama weiß,dass sie nur noch ein Kind großzieht und macht nicht nur sich den Stress,sondern auch ihrem Kind keinen Gefallen.
Wenn mit fast 40 die Kids aus dem Gröbsten raus sind und man diesen Kindern auch Selbstständigkeit beigebracht hat,dh nicht immer zur Schule fahren und auf dem Schulhof absetzen und nicht alles selber machen,sondern dem Kind auch etwas zutrauen und vorallem nicht massiv in Freizeitaktivitäten des Kindes einmischen,dann kann man wunderbar auch arbeiten,ohne familiären Stress.

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