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Deutschland: Die gezogene Waffe gehört bald zur Normalität bei Polizisten

Aus den USA kennt man die Bilder schwer bewaffneter Polizisten, ausgerüstet mit Maschinenpistolen, Granatwerfern und gepanzerten Fahrzeugen. Zwar soll es bei deutschen Polizisten so auch zukünftig nicht aussehen, doch es zeichnet sich ein Wechsel in der Philosophie zur Handhabung von Waffen ab.

Als "offensive Waffenhaltung" wird der Paradigmenwechsel bezeichnet, der sich in immer mehr Bundesländern durchsetzt. Dort wird man Polizisten zukünftig selbst bei Routinekontrollen mit gezogener Dienstwaffe sehen, so zum Beispiel bei der Absicherung von Verkehrskontrollen.

Bereits jetzt gehört diese Handhabe zur Ausbildung bei der Polizei, so unter anderem in Berlin. Diese Maßnahme dient der "Chancenverbesserung" im Einsatz, und soll zudem eine deeskalierende Wirkung haben, da sich Angreifer so eventuell zwei Mal überlegen wie sie weiter vorgehen.


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WebReporter: Starstalker
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutschland, Waffe, Normalität
Quelle: zeit.de

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33 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.09.2014 15:29 Uhr von Leimy
 
+65 | -13
 
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In welcher Dimension hat denn eine gezogene Waffe eine deeskalierende Wirkung?
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03.09.2014 15:44 Uhr von Suffkopp
 
+37 | -33
 
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@Guldenborg - mal richtig lesen - denn da steht "als Absicherung von" und nicht "bei der Durchführung von".

Noch nie in eine Großfahndung gekommen? Da steht auch ein Polizist auf der Beifahrerseite mit Großwaffe (nicht angelegt) und Du wirst vom Polizisten auf der Fahrerseite instruiert wie Du Dich am besten verhalten solltest bis die Kontrolle vorbei ist.

Dann natürlich einfach ins Handschguhfach zu greifen ohne Aufforderung wäre ein kleiner Fehler - oder denkst Du nicht?

Und Polizisten als Deppen hinzustellen indem man Kinder mit reinzieht das zeugt von einer derartig hohen Intelligenz - vor der muss man sich echt verneigen - um zu kotzen.
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03.09.2014 15:48 Uhr von JackMcMurdok
 
+26 | -12
 
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Richtig so! Man musste in der Vergangenheit viel zu oft lesen, dass Polizisten im Einsatz schwer verletzt wurden, z.B. verprügelt und getreten. Dass in solch einer Situation die Pistole nicht zur Selbstverteidigung eingesetzt wird, sondern die Polizisten es vorgezogen haben, sich ins Krankenhaus prügeln zu lassen, spricht Bände.
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03.09.2014 15:48 Uhr von Schnulli007
 
+38 | -25
 
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Jetzt kommen sie wieder aus ihren Löchern und heulen rum, die linken autonomen Specknasen und jammern etwas von Polizeistaat und Polizeiwillkür...erbärmlich.
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03.09.2014 16:02 Uhr von jo-28
 
+22 | -34
 
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03.09.2014 16:04 Uhr von Dr.Eck
 
+15 | -3
 
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Finde ich grundsätzlich okay, solange mit Augemaß gehandelt wird. In manchen Gegenden von Berlin oder Duisburg würde ich mich als Polizist auch nicht sonderlich sicher fühlen.

Bezogen auf das Beispiel mit dem Familienvan und der Kontrolle:Ich glaube, dass die meisten unsere Polizisten auch selbst noch ein gesundes Augenmaß besitzen. KANN bedeutet ja nicht MUß.

Außerdem ist das ganze ja kein Freifahrtschein die Waffe auch einzusetzen. Das wird hier in Deutschland, und das ist wohl jedem Polizisten bekannt und im Hinterkopf, stark kontrolliert, reglementiert und nachvollzogen warum ein Polizist wann und wo die Waffe gezogen / benutzt hat. Funktioniert in den meisten Fällen (ja ich weis nicht in allen !) auch.
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03.09.2014 17:22 Uhr von ghostinside
 
+8 | -7
 
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Hat genau so eine deeskalierende Wirkung wie ein Straßenzug voller Kameras. Was soll daran deeskalierend sein, wenn ich durch eine Verkehrskontrolle fahre und im Rückspiegel sehe ich, wie einer mit geladener Waffe auf mein Auto zu hält? Soll ich mich wohler fühlen? Ich denke, ich fühle mich bedroht.
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03.09.2014 17:22 Uhr von Iamback
 
+17 | -7
 
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@ Guldenborg:

Man merkt an deinen Äußerungen das du vom Land bist. Weißt du eigentlich was in Städten abgeht? Vor allem in Berlin, München, Frankfurt, etc. Ich glaube nämlich das der Einsatz mit gezogener Waffen, hier in Deutschland, erforderlich ist. Glaub mal, wenn ein Familienvater Drogen in erheblichen Maßen über die Grenze Schmuggelt und seine Familie dabei hat (Selbst schon mitbekommen) zögert dieser nicht, trotz Kinder im Auto, Dummheiten (einfach abgehauen und wilde Verfolgungsjagd) zu machen. Und bei unseren Kulturbereicherung hier im Land zwingend erforderlich.
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03.09.2014 17:27 Uhr von hellboy13
 
+3 | -10
 
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Sag ich dann Herr Polizist, oder Hey Sir Policemen ?
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03.09.2014 17:43 Uhr von Lornsen
 
+6 | -3
 
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wird nicht viel passieren. denn bei dem Schreibkram, den ein deutscher Polizist abgeben muß, wenn er doch einmal von der Waffe gebrauch machen muß, ist immens.
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03.09.2014 17:55 Uhr von CrazyWolf1981
 
+7 | -2
 
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Die Frage ist was es bringt. Die Polizei darf doch in der Regel eh nichts machen. Man sieht ja diverse, mehrfach vorbestrafte Gewalttäter, die man immer wieder laufen lassen muss, und die die Polizei an der Nase herumführt. Und wenn ein Polizist sich wehrt, findet er sich gleich vor Gericht wieder. Also wo liegt da die Motivation? Wie letztens bei einer Demo von IS Sympatisanten, wo ein Polizist einen von denen sogar mit der Waffe schützen musste. Wie demütigend und frustrierend ist das denn bitte? Frag mich echt wer heute noch freiwillig zur Polizei in den aktiven Dienst will.
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03.09.2014 18:02 Uhr von Knutscher
 
+3 | -8
 
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Also in den national befreiten Zonen im Osten sollte das Standard sein. Das Leben eines Polizeibeamten ist bei der Klientel doch keinen Cent wert.
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03.09.2014 18:22 Uhr von murmet
 
+7 | -7
 
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Schon Schade, dass man sich gedrängt sieht dem Bürger so aggressiv gegenüber zu treten.

Da die Polizeibeamten ja auch nur Menschen sind, erwarte ich nun eine Zunahme von versehentlichen Schusswaffengebrauch.
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03.09.2014 18:23 Uhr von keineahnung13
 
+0 | -2
 
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nur wenn die die dann tatsächlich ziehen fängt der Papierkrieg an, erstrecht wenn es zum Warnschuss kommt und erstrecht dann falls die schießen müssen.
Die haben ja selbst Papierkrieg wenn die beschossen werden und zurück schhießen und ka wie viele Kugeln benötigen könnten.
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03.09.2014 19:44 Uhr von Schmollschwund
 
+1 | -7
 
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Statt die Politik zu ändern, dafür zu sorgen, dass sich die Menschen im Lande durch ein sicheres Einkommen respektvoll untereinander behandeln können, geht man mal wieder den einfachen Weg.

Wenn´s in Zukunft nicht passt, wird halt einfach geschossen. "Bei dem ham die Wimpern bedrohlich gezuckt..." Ist ja Gesetz. Und was Gesetz ist ist gut.

Die, die das beeindrucken soll, die rechnen damit und werden in Zukunft auch wieder aufrüsten. Und die anderen, die dürfen sich wieder ein Stück mehr einschüchtern lassen.

Funktioniert doch wunderbar so ein Rechtsstaat. Nur doof, wenn dieser Rechtsstaat dann seine Macht mit der Pistole zeigen muss.
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03.09.2014 20:20 Uhr von Un4given
 
+2 | -5
 
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Krasses Video. 9 Schuss in kurzer Zeit auf einen unbewaffneten Schwarzen, der noch nicht mal besonders aggressiv war. Logische Konsequenz, zu Weihnachten kommt die .357 auf den Wunschzettel.
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03.09.2014 20:22 Uhr von TheRoadrunner
 
+7 | -3
 
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"Aus den USA kennt man die Bilder..."
Klar, und leider meinen viele Leute dann, dass diese Bilder Alltag und Normalität werden. Also:
* In vielen Punkten (und das Verhalten der Polizei ist einer davon) gibt es nicht "die USA" - die Vorgehensweisen sind je nach Bundesstaat stark unterschiedlich. Von "den USA" zu sprechen ist in etwa ebenso sinnvoll wie zu sagen "in Europa" oder auch nur "in der EU".
* Ich selbst habe in 6 Jahren in Virginia nie erlebt, dass ein Polizist dort seine Waffe gezogen hat. Weder in Verkehrskontrollen noch sonstwo. Zum Alltag gehört das also sicher nicht.

Zur News an sich: wenn Beamten einen über eine allgemeine Verkehrskontrolle hinausgehenden begründeten Verdacht haben, dann sollte es ihnen natürlich gestattet sein, die Kontrolle mit gezogener Waffe durchzuführen. Ansonsten sind sie gegenüber gezielten Angriffen quasi wehrlos udn können die Waffe genausogut gleich auf der Dienststelle lassen.

@ mStuerzenberger:
"wenn gewisse leute in deutschland mit bombengürtel rumlaufen dürfen"
Oh, da habe ich aber was verpasst. Wer darf das denn?!

@ Leimy:
"In welcher Dimension hat denn eine gezogene Waffe eine deeskalierende Wirkung? "
Deeskalierend in dem Sinn, dass die Neigung zu einem Angriff auf Polizisten mit gezogener Waffe deutlich geringer sein sollte.

Speziell @ Guldenborg
"Verkehrskontrolle. Familienauto. Kinder hinten drin und dann wird erstmal die Pistole gezogen [...] Immer schön an den USA orientieren."
So etwas ist wie gesagt auch in den USA die absolute Ausnahme. Bei dir klingt es geradezu so, als ob man Fahrzeuge mit Kindern grundsätzlich nicht kontrollieren sollte? Das wäre ja dann eine geniale Strategie für Drogenkuriere, Schleuser und sonstiges Gesocks.

@ lamback
"Weißt du eigentlich was in Städten abgeht? Vor allem in Berlin, München, Frankfurt, etc."
In München in der Hinsicht nicht viel. Zumindest nicht in den 30 Jahren meines Lebens, die ich um und in München verbracht habe.
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03.09.2014 20:42 Uhr von lopad
 
+1 | -6
 
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So so... Leute die schon damit überfordert sind Gummiknüppel und Pfefferspray ausschließlich einzusetzen wenn es die Situation zwingend erfordert dürfen uns jetzt mit gezogener Waffe kontrollieren?

Dann wird es nicht lange dauern bis der Erste bei einer Routinekontrolle erschossen wird. Was dann natürlich allein die Schuld des Erschossenen sein wird. Dafür werden Rainer Wendt und der jeweilige Innenminister schon Sorge tragen... denn Fehlverhalten gibt es in der deutschen Polizei nicht! Faustregel: Grundsätzlich ist der schuld, der keine Uniform trägt.
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03.09.2014 21:40 Uhr von Schaumschlaeger
 
+2 | -4
 
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Wer kennt nicht dieses unbeschreiblich beruhigende Geräusch beim Durchladen einre Waffe.
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03.09.2014 21:48 Uhr von HeltEnig
 
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Die Welt geht langsam aber sicher kaputt, die Kriminalität nimmt allgemein zu, Deutschland biedert sich gegenüber den USA als Waffenlieferer an und in den Medien wird nach Krieg gehetzt, Polizisten verhalten sich wie US Cops aus schlechten Hollywoodfilmen..

Ich glaube so langsam wirklich der Mensch ist ein großer Fehler der Natur.
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03.09.2014 22:14 Uhr von Shalanor
 
+4 | -3
 
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Richtig so. Und KEINE ewiglange Klage wenn se einem Randalierer der sich nicht zur Ruhe bringen läst nen Fangschuss ins Bein geben.
Unsere Polizei wird verarscht und als Sündenbock abgestempelt und dürfen dafür noch den Kopf hinhalten. Es braucht KEINE Amerikanischen Verhältnisse aber so ein halbes Jahr nen Austausch machen das die Hälfte einerer unserer Wachen mit Amis getauscht wird könnte einige Problemnester unserer Innenstädte ausräuchern.
Oder hat auch nur einer von euch erfolge gesehen bei der Kuscheljustiz der letzten Jahre?
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03.09.2014 22:15 Uhr von Kingmoere
 
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Und was ist daran nun neu???Bei jeder Kontrolle,schaue ich in den Lauf einer geladenen Waffe.
Einmal fest gehalten,nachdem mich so ein Uniformheini geschubst hat,dafür wegen Widerstand 300,-€ bezahlt(ja es ist üblich,dass genau während der "Tatzeit" die Videoüberwachung des betreffen Polizeireviers ausfällt) und schon schaut man bei jeder Kontrolle in den Lauf einer Waffe,da man ja einschlägig wegen solcher Sachen bekannt ist.
Naja,also heißt es künftig in gar keinen Fall mehr für diese Raubritter in Uniform anhalten oder immer ausreichend Leute dabei haben,damit man denen Ihre Dienstwaffen abnehmen kann.Wäre an sich ein guter Moment,dass sich das Volk mal endlich auflehnt,aber die Deutschen sind ja mittlerweile so unterdrückt und verblödet,dass sie sich auch das wieder gefallen lassen.80 Jahre Verblödung durch die BRD zeigen doch ihre Wirkung.
Wir Zeit das der deutsche Michel endlich mal wieder wach wird und dieses ganze Dreckpack zum Teufel jagt.Von Berlin bis Brüssel gehört an jede Laterne ein Politiker,ein Polizist,ein Staatsanwalt und ein Richter,immer schön im Wechsel.
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03.09.2014 23:49 Uhr von lumolo
 
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Wenn man sich manche Kommentare von hier anwesenden Großstädtern durchliest, und hört, dass es Viertel gibt in denen Polizisten mit gezogener Waffe rumlaufen müssen, frag ich mich mit wie viel Bewaffnung der normale Bürger sich rüsten muss, um dort unbehelligt von Wegelagerern durchzulaufen zu können, wo selbst uniformierte Ordnungskräfte des Staates anscheinend wie Vogelfreie behandelt werden.
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04.09.2014 00:15 Uhr von fuxxa
 
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Dann sollten die Bürger aber auch die Erlaubnis haben, ihre Waffe in der Öffentlich zu tragen. Sonst macht das keinen Sinn.
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04.09.2014 00:16 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
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"wenn gewisse leute in deutschland mit bombengürtel rumlaufen dürfen, dann sollen unsere polizisten auch mit gezückter waffe rumlaufen können!" (mStuerzenberger )
Das Beispiel Israel zeigt doch, daß das nicht funktioniert. Trotz massenhafter Bombengürtelträger.
Und die Israelis sind wahre Terrorkenner. Der Gaza-Streifen wurde bombardiert. Was passierte? Es hagelte weiter Raketen aus dem Gaza-Streifen. Die einzige Reduzierung der Bedrohung ist nur durch Technik möglich.
Sollte sich diese "Philosophie" durchsetzen, ist dies eine Abkehr von der Deeskalation-Philosophie. Man fragt sich: Warum? Waffenzeigen soll Personalkosten senken helfen. Wenn da mal nicht der Schuß nach hinten los geht.

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