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Frankreich: Schärfere Sanktionen gegen Arbeitslose gefordert

Arbeitslose, die sich einer angemessenen Anstrengung bei der Arbeitssuche verweigern, drückten die Moral derer, die dies nicht täten. Daher fordert Arbeitsminister François Rebsamen, schärfere Sanktionen gegen Langzeitarbeitslose.

Wer sich systematisch weigere, eine der 350.000 offenen Stellen auf dem französischen Arbeitsmarkt zu ergattern, sollte aus der Arbeitslosenkartei gestrichen werden, so Rebsamen. EZB-Chef Mario Draghi begrüßt die Reformanstrengungen.

Im Lager der sozialistischen Partei und den Gewerkschaften stößt dies jedoch auf heftigste Kritik. Man wirft der Regierung unter Präsident Hollande vor, durch die Streichungen lediglich die Statistiken schönen und Arbeitslose als Sündenböcke benutzen zu wollen.


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WebReporter: 2More
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Frankreich, Arbeitslose, Sanktionen
Quelle: faz.net

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.09.2014 11:44 Uhr von ar1234
 
+18 | -4
 
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Wenns mit den 350.000 Stellen so ist, wie in Deutschland, dann sinds eigentlich nur 100.000 offene Stellen und 250.000 Stellenangebote von Zeitarbeitsfirmen.

Wobei die Zeitarbeitsfirmen erstmal jemanden suchen, um sich bei dessen Bewerbung bei einer von den Firmen zu melden, die die 100.000 echten Stellenangebote laufen lassen.

Das verzerrt nicht nur die Statistik, sondern drückt auch den Lohn ins Bodenlose.

[ nachträglich editiert von ar1234 ]
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03.09.2014 12:08 Uhr von shadow#
 
+9 | -3
 
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Was glauben die eigentlich was passiert, wenn sie Le Pen wählen?
Da gibt es dann gar nichts mehr und wer keinen Sklavenjob annimmt, kommt ins Lager.
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03.09.2014 12:11 Uhr von quade34
 
+6 | -9
 
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Die Franzosen gingen den Roten auf den Leim, nun ist das Geschrei gross.
Wird bald bei uns genauso kommen. Gabriel und Konsorten arbeiten schon an den Lügen, mit denen sie die Deutschen ködern wollen. Die Linken mit ihren Parolen helfen kräftig dabei. Was die Grünen vorhaben, liegt im Dunkeln. Wollen die etwa doch mit der CDU regieren?
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03.09.2014 12:12 Uhr von sv3nni
 
+10 | -1
 
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genau, wenn der staat pleite ist zahlen immer zuerst die, die eh nix haben. die koennen sich ja auch keine lobby leisten
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03.09.2014 12:27 Uhr von ghostinside
 
+8 | -3
 
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Wenn das Sozialisten sind, ist die CDU links...In Frankreich passiert jetzt genau das gleiche wie bei uns vor 10 Jahren. Arbeitslose werden diskriminiert, Sanktionen verschäft, Sozialleistungen gestrichen. So will man dann wieder "wettbewerbsfähiger" werden...
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03.09.2014 12:39 Uhr von tutnix
 
+3 | -1
 
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wo ist eigentlich der zusammenhang zwischen denen, die sich verweigern und der moral derjenigen, die wirklich arbeit haben wollen? ich sehe da keinerlei berührungspunkte.
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03.09.2014 12:47 Uhr von SNnewsreader
 
+11 | -0
 
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Lernen mit Schröder, dem größten Sozialkiller aller Zeiten. Aber den Politikern geht´s gut.
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04.09.2014 03:09 Uhr von Feinwerkzeug
 
+2 | -0
 
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Hab die Nachricht nicht gelesen, aber das Wort Sanktion sollte als das Wort des Jahres 2014 gewählt werden.

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