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Umwelt-Mythos Elektro-Antrieb: E-Autos und Hybrid-Fahrzeuge sind umweltschädlich

Laut den Experten Friedrich Schmidt-Bleek und Uwe Schneidewind, Präsident des Wuppertal-Instituts für Klima, Umwelt, Energie, sind Elektro-Fahrzeuge bei weitem nicht so umweltfreundlich wie immer vermutet. Das Gegenteil sei sogar der Fall, die E-Fahrzeuge sind umweltschädlich.

Gerade die Verdoppelung des Materials für zwei Motoren, sowie mindestens einer Batterie in einem Auto sind nicht umweltfreundlich. So würde der Austausch der Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren gegen E-Fahrzeugen ökologisch gesehen nur wenig bringen.

Auch das Car-Sharing sehen die Experten problematisch. Nur einige Menschen würden ihren eigenen Wagen abschaffen. Die Experten fordern daher die Nutzung von Öffentlichen Nahverkehr und Fahrrädern zu fördern.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Umwelt, Elektro, Hybrid, Mythos, Antrieb, Friedrich Schmidt-Bleek
Quelle: auto-presse.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.09.2014 22:11 Uhr von nackteTomate
 
+7 | -24
 
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01.09.2014 23:02 Uhr von ZiemlichBelanglos
 
+11 | -1
 
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Der Alternativvorschlag ist der Hammer :D
Jeden morgen die 30km zur Arbeit mit dem Rad, da bekomm ich innerhalb weniger Wochen Oberschenkel aus Stahl.
Endlich mal Experten, die wissen wovon sie reden...
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01.09.2014 23:14 Uhr von Jlaebbischer
 
+9 | -3
 
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Nicht mnur die Herstellung.

Hab vor ein paar Jahren mal einen Bericht gelesen. Da wurden in den USA die Rohstoffe abgebaut, die man für die Akkus braucht, per Schiff um die halbe Welt geschickt. Dort wurden fertige Akkus draus, die dann per Schiff wieder in die USA kamen, um ins Auto eingesetzt zu werden.
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02.09.2014 00:12 Uhr von Nordwin
 
+2 | -0
 
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@bleibcool

Ob das EU-konform ist oder nicht weiß ich zwar nicht, aber die Idee hat irgendwie etwas.

Wobei kostenlos ist unwahrscheinlich, aber günstiger wär schon mal n anfang...

Wobei ich auch sagen muss, dass mir diese "Expertenmeinung" etwas verallgemeinert und löchrig vorkommt. Keine Daten und Fakten sondern argumentation nach der logik: man kann doch davon ausgehen... und elektro und hybrid wird von vornhinein über einen kamm geschert, weil scheiss drauf ist ja das "selbe"....
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02.09.2014 00:21 Uhr von ThomasHambrecht
 
+6 | -2
 
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Nahverkehrsmittel und Fahrrad sind völlig überwertet.
Manche Jobs fangen schon an, bevor der erste Bus einen zur S-Bahn bringt, und das Fahrrad ist im Winter bei Städten wie Stuttgart (viele Höhenunterschiede) im Winter -4 Grad nicht gerade tauglich, wenn man halbwegs ordentlich am Arbeitsplatz erscheinen soll.
Nebenbei streiken die Öffentlichen heute.
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02.09.2014 01:23 Uhr von majorpain
 
+2 | -0
 
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Ich möchte nicht wissen wie lange ich ein Auto fahren kann um den gleichen CO2 Ausstoß zu haben wie für den Bau eines Autos da kannst bestimmt ein paar Jahre fahren. Dieses CO2 rechnet keiner und wird totgeschwiegen. Der größte CO2 Produzent von Menschen gemacht sind Schiffe!!!
Die ganzen Teile etc. werden um den ganzen Erdball geschifft das Stahl eingeschmolzen etc.
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02.09.2014 06:16 Uhr von ewin12000
 
+2 | -0
 
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@sukor74
"Abgesehen einmal von der Herstellung der Fahrzeuge. Der Strom für die E-Autos muss ja auch irgendwo herkommen. Und wenn der aus Kohle oder Atomkraftwerken kommt, wie ökologisch ist das Ganze dann? CO²-Bilanz? "

Wenn der Strom aus Atomkraft kommt wäre er CO2 frei. In Deutschland haben wir einen MIX-Strom also muß die CO2 Bilanz immer besser sein, als bei einem Motor der ständig CO2 in die Luft pustet.

Es geht aber nicht um CO2.

Seltsam das "Experten" solche behauptungen aufstellen ohne zu differenzieren was Hybrid- oder E-Fahrzeug ist....

"Auch Car-Sharing-Konzepte bringen nach dem Urteil von Schneidewind kaum ökologische Vorteile: Zwar schaffen Einzelne ihren Wagen ab, dafür nutzen zum Beispiel bei schlechtem Wetter auf einmal Menschen das Auto, die vorher mit Rad und Bus unterwegs waren."

Am Interessantesten finde ich, in diesen Zusammenhang, die Aussage, das sich alle Umweltindikatoren verschlechtern.

Scheinbar ist der "Experte" der festen Überzeugung, das bei Regen plötzlich alle die Carsharing-Fahrzeuge gleichzeitig nutzen/nutzen können und vergißt ganz einfach, das nur eine begrenzte Zahl zur Verfügung steht, was ja das Konzept ausmacht. Also seltsamme bis nachweisbar falsche Behauptungen.

Vermutlich sind die Aussagen aus dem Zusammenhang gerissen oder falsch dargestellt....

@ majorpain
"Ich möchte nicht wissen wie lange ich ein Auto fahren kann um den gleichen CO2 Ausstoß zu haben wie für den Bau eines Autos da kannst bestimmt ein paar Jahre fahren. Dieses CO2 rechnet keiner und wird totgeschwiegen."

Doch rechnet man.

Edit: http://www.zeit.de/...

Du hast aber scheinbar vergessen, das bei konventionellen Fahrzeugen in der Produktion das ebenfalls anfällt....

"Der größte CO2 Produzent von Menschen gemacht sind Schiffe!!!"

hmm sicher? Ich behaupte es sind Kohlekraftwerke.

[ nachträglich editiert von ewin12000 ]
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02.09.2014 07:33 Uhr von jpanse
 
+2 | -5
 
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Hybridfahrer glauben bestimmt auch das Strom aus der Steckdose kommt und ihre scheiss Milch aus dem Tetrapak.

Diese Autos sind einfach ausgdrückt der totale Müll.
Bei einem reinen Stromer hingegen sehe ich das etwas differenzierter. Da muss ich nicht noch Treibstoff in Form von Benzin oder Diesel nachkippen. Der benötigt zwar Strom aber dafür eben kein Benzin, ich glaube mal daran (in meinem jugendlichen LEichtsinn) dass das besser ist. Vom Akku reden wir mal nicht. Was das Energieproblem betrifft muss noch einiges passieren bevor das Salonfähig wird. Aber genial finde ich es schon...vorallem die Laufruhe...
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02.09.2014 08:21 Uhr von Petabyte-SSD
 
+4 | -1
 
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Wenn jemand Probleme mit der Entsorgung der Akkus hat, bitte stellt sie einfach bei mir ab :)
Wenn die Akkus noch mal um den Faktor 2 3 oder 5 besser werden, und die Preise fallen, dann wird ein E-Auto nur noch einen Bruchteil von einem Verbrenner kosten.
EIN E-Motor mit 400 PS hat nur 3 bewegliche Teile, Tausende von Komponenten entfallen, vom Auspuff bis zur Einspritzpumpe(Was die allein für ein kompliziertes Konstrukt ist).
Man könnte ein Buch darüber schreiben was alles wegfällt, und genau deshalb sponsort uns die Autoindustrie diese News :)

Ich denke mal jeder der einen TESLA fährt, wird zu einem TESLA-VERKÄUER, wenn die reichen Freunde und Kollegen da mal mitfahren kauft sich keiner mehr einen Verbrenner in der Preisklasse, schon gar nicht in China, wo jetzt noch mal 400 Supercharger-Stationen gebaut werden.
http://live-counter.com/...
http://www.live-counter.com/...

https://www.youtube.com/...
https://www.youtube.com/...

Und ja, Hybrid ist natürlich das Oberdümmste, wieso nicht gleich 10 Antriebe, die man in einem grossen Anhänger mitschleppt?

[ nachträglich editiert von Petabyte-SSD ]
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02.09.2014 09:19 Uhr von juNkbooii
 
+1 | -0
 
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Ich müsste für eine Tagesfahrt mit dem zug von insgesamt 60km zur Arbeit 19€ bezhalen. Da ist die Fahrt mit dem Auto einfach günstiger. Immer diese Vörderung von ÖPNV sowas kommt bei uns auf dem land eh nie an. hier kostet eine Busfahrt in die nächste stadt ohne rückfahrt 4€.
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02.09.2014 09:45 Uhr von little_skunk
 
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@ThomasHambrecht
Ich fahre bei jedem Wetter mit dem Fahrrad 20km zur Arbeit und auch wieder 20km zurück. Winter mit -4C° gehört sogar zu den Zeiten wo ich das nicht in Frage stelle. Öffentliche Verkehrsmittel fahren nur noch unzuverlässig bei dem Wetter. Zumindest ist das bei uns in Berlin so. Der Winterdienst lässt auch zu wünschen übrig was mit dem Auto zusätzlich Zeit kostet. Nur mit dem Fahrrad ist man dank Spikereifen fast so sicher und so schnell wie im Sommer.

Ob man sich das wirklich antun möchte, ist natürlich eine andere Frage. Darf gern jeder das Verkehrsmittel nehmen was er für richtig hält. Dafür braucht man keine Rechtfertigung nach dem Motto "im Winter kann man sowieso nicht Radfahren".

Der großteil der Radfahrer fährt einfach das halbe Jahr mit dem Fahrrad und wenn es kalt wird mit dem Auto oder den öffentlichen Verkehrsmittel. Das ist auch eine Möglichkeit etwas für die Umwelt und die eigene Gesundheit zu machen.
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02.09.2014 09:49 Uhr von Holzmichel
 
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Ist schon komisch, diese NEUE Erkenntniss-auf einmal???
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02.09.2014 12:48 Uhr von suhley-mike
 
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moin moin

das einzige was ihr alle da vergessen habt.

das die elektro fahrzeuge so groß raus kommen und besser sind wie benziner oder diesel fahrzeuge
ist ja garnicht gewollt.

sagt mir doch einer mal.

woher kommen dann die ganzen steuergelder
die man beim tanken an der tanke bezahlt.

und wer zahlt den öl multis dann ihr geld?


die währen sich ja mit allen mitteln gegen alternative, antriebsmittel.

mfg
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02.09.2014 16:55 Uhr von ewin12000
 
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@Zeus35

"
Das könnte interessant sein, filterlose, schwerölverbrennende Schiffe gegen Kraftwerke mit Filtertechnik und CO2-Abscheider. "

Warum in dieser Konstelation? Warum nicht alte Kohlekraftwerke ohne Filtertechnik gegen moderne Schiffsmotoren mit Rußfiltern, Abgasrückführung und Schwefelwaschanlagen....?

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