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Epe: Neue Ausstellung widmet sich der dunklen Seite Martin Luthers

In der Schalterhalle der Volksbank Epe eröffnete am gestrigen Sonntag eine neue Ausstellung, die als mutig bezeichnet wird. In der geht um es um die "dunkle" Seite des Reformators Martin Luther.

Auf zwölf Schautafeln wird die antisemitische Seite Luthers gezeigt, der sich 1543 ganz offen mit der Schrift "Von den Juden und ihren Lügen" gegen die Juden stellte.

"Ich bin entsetzt. Schrecklich, was Luther den Juden angetan hat", so eine entsetzte Besucherin.


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WebReporter: Miietzii
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Ausstellung, Seite, Antisemitismus, Martin Luther, Volksbank, Epe
Quelle: wn.de

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01.09.2014 20:13 Uhr von zoc
 
+8 | -6
 
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Tja ... wurde mal Zeit die Wahrheit ans Licht kommen zu lassen ... Vor allem für den gemeinen Pöbel, der keine Ahnung davon hat.
Denn sonst wird Luther als immer der ganz große Held dargestellt. Rein theologisch war er ja auch ein Revoluzer und hat dem gemeinen Volk "Gottes Wort" gebracht.
Aber davon abgesehen, dass dieser ganz Unsinn nun auch dem Volk untergejubelt wurde, hatte er eben auch einen gewissen Judenhass (schon komisch, wie die Leute immer vergessen, wo das Christentum eigentlich herkommt) und das er auch von Frauen nicht viel hielt.

Als Atheist, der sich ERNSTHAFT mit Religion beschäftigt, weiß ich sowas natürlich - viele andere, gerade Gläubige wohl nicht oder wollen es nicht wissen.
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01.09.2014 20:43 Uhr von Child_of_Sun_24
 
+5 | -1
 
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War damals die Landläufige Meinung, das die Juden zur Zielscheibe unter Hitler wurden lag ja auch nur daran das sie schon seit Jahrhunderten diffamiert wurden.

Ist aber auch nicht wirklich etwas neues, auch Schriften gegen Behinderte, Homosexuelle und Frauen würden auch nur den damaligen Stand wiederspiegeln.

Unsere Gesellschaft hat doch gerade erst die Toleranz entdeckt, bis dieses Denken verankert ist werden aber wohl noch Jahrzehnte/Jahrhunderte vergehen.
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01.09.2014 20:57 Uhr von Boron2011
 
+12 | -3
 
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Fassen wir aus religiöser (!) Sicht zusammen:

Juden haben Jesus getötet vs. ein christlicher Theologe hat den Juden etwas angetan.

Was wiegt nun schlimmer? Entscheidet selbst.

Martin Luther lebte von 1483 bis 1546. Wenn man bedenkt wie lange der Mann schon tot ist, wirkt es sinnbefreit hierüber noch eine Ausstellung zu gestalten.

Eine Idee wäre es doch, die Massaker und Massenmorde an Indianern begangen von Spaniern, Portugiesen, Europäern, Holländern und Franzosen anzuprangern ... ebenso wie den massiven Landraub der dort stattgefunden hat.

[ nachträglich editiert von Boron2011 ]
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01.09.2014 21:36 Uhr von Patreo
 
+3 | -0
 
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Boron ich glaube auch solche Ausstellungen und Bücher existieren.
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01.09.2014 21:48 Uhr von zoc
 
+3 | -3
 
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Boron2011.
Nicht das die Juden (damals die orthodoxen Priester) nicht damit was zu tun hatten.
Aber nachweißlich waren die Römer für seinen Tod in der Sache verantwortlich.
Jesus war selber ein Jude, nur eben etwas fortschrittlicher und ein kleiner Revoluzzer.
Das ist, als wenn ein "Euro-Kuschel Muslim" im wahabitischen Umfeld gegen Steinigungen und für mehr Frauenrechte kämpft ... dem könnte ähnliches, auch heute noch, widerfahren.

@_Ronae_: hast Du da mehr Infos drüber, dass es mit den Thesen nicht stimmt ??
Danke.
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02.09.2014 10:08 Uhr von Jean_Luc_Picard
 
+1 | -0
 
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Bezüglich der Bauernaufstände hatte er sich ja auch nicht gerade mit Ruhm bekleckert.

Wer sich ein wenig für Geschichte interessiert, weiss das alles schon. Der Rest steht halt staunend vor ein paar Schautafeln und ist entsetzt...
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02.09.2014 10:22 Uhr von Zerebro
 
+1 | -1
 
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Zitat:
Doch spätestens seit dem jüngsten Handschriftenfund, der Anfang Februar die Diskussion um den Thesenanschlag von 1517 an der Wittenberger Schlosskirche neu belebte, ist der Theologe und Luther-Zeitgenosse Georg Rörer (1492-1557) einer breiteren Öffentlichkeit bekannt.

Der Assistent Luthers hatte 1541 notiert: "Im Jahr 1517 am Vorabend von Allerheiligen sind in Wittenberg an den Türen der Kirchen die Thesen über den Ablass von Doktor Martin Luther vorgestellt worden." Die Mitteilung im damaligen Gelehrtenlatein befindet sich auf der letzten Seite einer Luther-Bibel von 1540, die der Reformator und sein Mitarbeiter in Wittenberg gemeinsam für eine geplante Neuausgabe der Bibelübersetzung nutzten. Das Exemplar war in Rörers Besitz, als er später nach Jena ging.
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02.09.2014 13:07 Uhr von DesWahnsinnsFetteKuh
 
+1 | -1
 
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Juden waren die ersten und einzigen die Geld verleihen durften. Von daher ist fraglich ob Die Juden die Luther meint sich mit den Juden deckt die wir heute kennen. Vielleicht würde er heute von Bankern reden. Aber weil das Thema ja so ein Pulverfass ist geht jeder steil. Sommerloch erfolgreich gestopft.
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02.09.2014 13:58 Uhr von Lornsen
 
+0 | -1
 
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und er hat auch noch einen schönen Spruch gemacht.
"Ich sitze hier, und trinke mein geliebtes Wittenbergisches Bier. und das Paradies kommt ganz allein zu mir." Prost!
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02.09.2014 14:30 Uhr von tom_bola
 
+2 | -3
 
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Luther war noch viel schlimmer, der war auch kein Reformator sondern ein von der Kirche gekaufter Geschichtsfälscher. Er hat aus der Bibel, den Überlieferungen unserer Vorfahren, das Märchenbuch gemacht, was es heute ist. Adam und Eva im Paradies, Jesus Christus und das jüngste Gericht? Alles Firlefanz.

Aus ahd. ´mana ewah´ -> ´der ewige Mensch´ macht er Adam und Eva, aus ahd. ´fora Diot´ -> ´vor dem Sprechen´ wird das Paradies. ´I hesu mi chiristo´ -> ´ich heiße mich den Gerüsteten´ wird zu Jesus Christus und in der Offenbarung des Johannes geht es auch nicht um eine Prophezeiung, sondern um eine Detailgetreue Wiedergabe eines Ereignisses, das bereits stattgefunden hat. Nämlich um den Einschlag mehrer Kometentrümmer auf der Erde, mit allen Nebenwirkungen und Erscheinungen.

Blutregen der auf der Haut brennt. -> Stickstoffdioxid in Wasser gelöst -> Salpetersäure
Heuschrecken -> Tektitregen
brennende Wälder, kein Baum steht mehr -> Hitze- und Druckwelle
brennende Berge -> infolge des Einschlags austretende Lava
...

Literatur: ´Und die Sintflut gab es doch.´ von Alexander und Edith Tollmann, http://www.amazon.de/...

´Ti Ubal´ -> ist auch nicht der Teufel, sondern das Übel.
Die ursprüngliche Bedeutung des Wortes catolic kennt sicher auch niemand mehr. Die Irregeleiteten. In Bayern ist es noch im Sprachgebrauch. ´I wer katholisch´ hat die gleiche Bedeutung wie in Sachsen das ´gennsch bleede wern´ oder in Hochdeutsch ´Ich werd gleich irre´.

Zeit zum Wachwerden.

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