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Neue Denkfabrik will Deutschen naiven Glauben an den Staat austreiben

Frank Schäffler, einstiger Abgeordneter des Bundes für die FDP, will nach seiner Karriere in der Politik eine eigene Denkfabrik gründen. Diese soll den Namen "Prometheus - Das Freiheitsinstitut" tragen, und sie soll den Deutschen ihren naiven Glauben an den Staat austreiben.

An der Seite des Finanzpolitikers wird auch Thomas Mayer, einstiger Chefvolkswirt der Deutschen Bank, teil des "Thinktanks". Letzterer soll dabei Vorsitzender des Kuratoriums werden, während Schäffler Kopf des unabhängigen Projekts wird.

Schäffler hatte 2011 gegen die Euro-Rettungspolitik gekämpft, und sich zuletzt mit dem EZB-Präsidenten Draghi angelegt. Dieser würde demnach eine andere Politik betreiben, als bei seiner Bewerbung versprochen. Dies käme einer arglistigen Täuschung gleich.


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WebReporter: Starstalker
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Staat, Gründung, Glauben, Frank Schäffler, Denkfabrik
Quelle: faz.net

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.09.2014 16:54 Uhr von michael1965
 
+5 | -14
 
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Was für ein Vollpfosten.
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01.09.2014 17:06 Uhr von ThomasHambrecht
 
+4 | -7
 
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Lebt der Mann im Mittelalter?
Ging einem die FDP mit ihrer Liberalisierung nicht schon genug auf den Wecker?
" ... die das staatsgläubige Denken in Deutschland verändert und die individuelle Freiheit des Einzelnen in den Mittelpunkt stellt ..."

Das hatten wir schon mal 1960 - das Jahr indem die FDP stehengeblieben ist.
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01.09.2014 17:08 Uhr von mayan999
 
+8 | -0
 
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Naiv anmutendes unterfangen, wenn man mich fragt....

Das dauert noch min 20 jahre !
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01.09.2014 17:29 Uhr von Knutscher
 
+4 | -2
 
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Zitat

"Die Zusammenarbeit mit Faschisten sei aber nichts Neues oder Ungewöhnliches für die NATO, erinnerte der renommierte Journalist und verwies auf Portugal, Spanien und Griechenland. In letzterem sei der faschistische Putsch 1967 gar nach dem NATO-Generalstabsplan »Prometheus« abgelaufen."

Quelle: https://www.freitag.de/...

Ob die Namensgebung wohl nur Zufall ist ??
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01.09.2014 17:35 Uhr von Schmollschwund
 
+4 | -1
 
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Warum soll ich nicht eine Leistung von etwas erhalten, dass mir das Geld aus der Tasche zieht?

Dann schaff mal schön den Staat und vor allem die Steuern ab, dann verlier ich auch mein (restliches Häufchen) Glauben an den Staat.

Aber Geld einsacken und die Leute dann zum Teufel jagen...typisch FDP

PS:
Zitat: "Dieser (Draghi) würde demnach eine andere Politik betreiben, als bei seiner Bewerbung versprochen. Dies käme einer arglistigen Täuschung gleich. "

Merkel tat das auch, Herr Schäffler. Und das gleich vor ihrer Haustüre...ähhmm..Straße. Von wegen Maut, ne?

http://www.shortnews.de/...
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01.09.2014 17:37 Uhr von Schmollschwund
 
+7 | -0
 
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Ach nochmal PS:

Waren es nicht gerade FDP-Politiker, die sich nach ihrer Abwahl darüber beklagten, dass selbst Hartz IV Empfänger bei der Jobsuche mehr Unterstützung von Staat bekommen als sie? ;)
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01.09.2014 17:43 Uhr von Stray_Cat
 
+9 | -0
 
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Das finde ich eine sehr gute Idee. Mal konsequent offenlegen, was eigentlich läuft. Viel zu viele glauben den Lügen, aber das Schlimmste ist, dass die Leute so schnell vergessen und dann keine Zusammenhänge erkennen können.

Dadurch lassen sie sich alles erzählen. Spüren zwar, dass was faul ist, sind aber zu verwirrt, das vernünftig einzuordnen. Und glauben sich am Ende dann selber nicht mehr ganz, dass sie recht haben.

Und wenn sie miteinander über Missstände reden, faselt jeder was anderes, so dass am Ende dann keiner mehr einen Plan hat.
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01.09.2014 18:12 Uhr von ThomasHambrecht
 
+5 | -1
 
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Das was Herr Schäffler hier von sich gibt, wurde bereits in den 1960ern diskutiert und von allen Parteien schlecht und recht umgesetzt.
Im Umkehrschluss heißt dies, dass man sich nicht drauf verlassen soll, dass der Staat für Arbeitsplätze sorgt - aber wir auch kein Hartz4 beziehen sollen. Denn jeder hat individuell dafür zu sorgen, dass er nicht vom Staat abhängig ist. Wir sind beim alten FDP-Denken - das von Leuten kommt, die nie ein Problem hatten.
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01.09.2014 19:55 Uhr von golf66
 
+0 | -0
 
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Nach ESM-Verneiner jetzt also doch ein Gekaufter.

Denkfabrik ala Tavistock Institut.

Auftrag: Manipulation und Destabilsation.

Notfalls nehmen wir noch die 3 satanischen mosaischen Religionen nochmit ins Gefecht, das funktioniert ja schon seit fast 4000 Jahren.

[ nachträglich editiert von golf66 ]
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01.09.2014 20:12 Uhr von Stray_Cat
 
+1 | -0
 
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@Starstalker

Ja, vielleicht haben Sie Recht. "Zur Aufklärung beitragen", das ist ein gutes Ziel. Ich kenne den Herren nicht und weiss von daher nicht, ob eine Überzeichnung des Ziels für ihn evtl. nur der Deutlichmachung dient.

Jedoch zu sagen, die Wahrheit könnte A sein, und auch das diametral entgegengesetzte von A, weil eben alles so komplex sei, das akzeptiere ich nicht. Da bliebe ja alles schwammig und niemand wäre verpflichtet, bei der Wahrheit zu bleiben oder Verantwortung zu übernehmen.

Beispiel aktuell, Merkel und Maut. Würde sie heute sagen, "das, was ich damals sagte, war so komplex, dass es auch als Gegenteil davon gewertet werden kann, muss, ..." - so eine Person könnte ich nicht mehr ernst nehmen. Die könnte mir sonstwas erzählen, aber nicht erwarten, dass ich ihr nochmal was glaube.

Man kann auch eine Taktik aus späteren Umdeutungen machen. Die vielleicht in der Ausgangsformulierung ganz bewusst eine kaum wahrnehmbare Hintertür als Basis haben. Einen verlässlichen Partner zeichnet das aber nicht aus.

[ nachträglich editiert von Stray_Cat ]
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02.09.2014 04:16 Uhr von Olington
 
+1 | -0
 
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Einst waren wir das Land der Dichter und Denker. Wenn man allerdings die aktuelle Lage betrachtet, sieht welche Sendungen im TV laufen und welch ein Unterhaltungskonsumverhalten wir an den Tag legen, wenn man betrachtet wie sich die breite Masse in sozialen Netzwerken lächerlich macht (Ja auch hier!), denke ich, sind wir von diesem Land weit abgerückt. Vielleicht habe ich allerdings auch eine etwas zu soziale Sicht auf diese Thematik, denn eine Denkfabrik wäre im Grunde etwas Positives, wenn sie denn gegenwärtige Probleme aufgreift und Lösungsansätze für die breite Masse bieten würde. Was allerdings eher der Realität entspricht ist, das wieder nur einige wenige von solchen Instituten profitieren werden und es einfach nur ein weiterer Versuch für diverse Akteure sein wird, sich wieder ins Zentrum des Geschehens zu bringen.
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02.09.2014 08:30 Uhr von usambara
 
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