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JP Morgan: In Russland droht ein Börsencrash

Die weltgrößte Investmentbank, JP Morgan, warnt aktuell vor einem Crash der russischen Börse, welcher ähnlich radikal ausfallen könnte, wie seinerzeit die Pleite der Investmentbank Lehman Brothers. Szenarien sehen einen Sturz der Moskauer Börse von bis zu 50 Prozent voraus.

Bisher hatte es stets Hoffnungen um ein baldiges Ende der Krise in der Ukraine gegeben, welche sich aber immer wieder als falsch heraus gestellt hätten. Deswegen würden Investoren die Geduld verlieren, und JP Morgan rät dazu, jedwedes Engagement in Russland radikal zu beenden.

Der Börsenindex MSCI Russland verlor seit Jahresanfang 17,7 Prozent an Wert, was einem Börsenwert von 183 Milliarden Dollar entspricht. Hinzu kommt dass die Devisenreserven auf nur noch 409 Milliarden Dollar sanken, und auch der Rubel verlor in diesem Jahr 12,5 Prozent seines Wertes.


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WebReporter: Starstalker
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Russland, JP Morgan, Morgan, Börsencrash
Quelle: welt.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.09.2014 13:48 Uhr von jakethesnakeripper
 
+10 | -2
 
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Hachjaa.... immer diese sinnlose Spekulation....
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01.09.2014 14:04 Uhr von ar1234
 
+6 | -4
 
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Wie hart Russland oder dessen Bevölkerung von einem Börsencrash getroffen wird, hängt davon ab, was die Regierung während dieses Crashs und danach tut. Bei gutem Handling ist ein Börsencrash alleine keine Bedrohung für ein starkes Land.... wie gesagt bei gutem Handling!

[ nachträglich editiert von ar1234 ]
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01.09.2014 14:16 Uhr von hasennase
 
+5 | -8
 
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es ist sehr wahrscheinlich das das sogar noch früher eintreten wird. russland würde nicht pleite sein, aber selbst unternehmen wie rosneft haben kein cash mehr. das bißchen was von russlands wirtschaft noch läuft würde dann auch noch kaputt gehen.
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01.09.2014 14:20 Uhr von Shan_sn
 
+11 | -2
 
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Momentan ist an der russischen Börse (RTS) nichts ungewöhnliches zu sehen.
JP-Morgan könnte aber mit dieser Meldung genau das auslösen.
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01.09.2014 15:02 Uhr von Jason31
 
+5 | -3
 
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Ob die Sache kippt, hängt allein davon ab wie lange Putin seinen Kurs weiter fährt. Natürlich auch gut möglich das ihm der Umstand länger schon bewusst ist, er aber nun intensiv die Gelegenheit nutzt die Schuld seines Missmanagements anderen anzuhängen. Eine gute Gelegenheit wäre es ja...

Nichts desto trotz sollten aber mal alle Schwätzer einen Dämpfer bekommen, die die Behauptung aufstellen, dass Putin die Sanktionen nicht kratzen würde.

Jeder sollte wissen, dass man jemanden dort angreift wo der andere gegenüber einem selbst am schwächsten ist. Millitärisch trifft das nun einmal nicht zu, eine starke Verhandlungsposition hat man ebenso wenig. Somit ist der gerade der wirtschaftliche Druck zusehens ein Problem für Putin - er kann ja nur von Glück reden, dass Russland so reich an Bodenschätzen ist.
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01.09.2014 15:05 Uhr von hasennase
 
+5 | -7
 
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würde heute schon auf basis des wertlosen rubels abgerechnet werden dann wäre russland tatsächlich sofort pleite. man sollte putin mit seinem dummschwätz mal ernst nehmen und in rubel bezahlen.
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01.09.2014 15:09 Uhr von gugge01
 
+6 | -5
 
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JP Morgen????

Ähm war da nicht vorige Woche so eine Meldung dass die Russen die JPM Server geknackt haben und alle relevanten Daten eingesehen haben?

Ich denke mal die Russen könnten eher JP jederzeit in Rauch aufgehen lassen!
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01.09.2014 17:26 Uhr von edi.sat
 
+2 | -2
 
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@starstalker:

Das gleiche Phänomen hatten wir auch in der Türkei bei den Gezi-Protesten. Am Anfang hieß es, es gibt einen Volksaufstand ( natürlich nur mit der Hilfe von ausländischen Medien und Volksvertretern) und die Börse krachte ein, der Euro explodierte binnen weniger Tage. Als dann die Hintergründe ans Tageslicht kamen, beruhigte sich die Situation an den Märkten und die Währung stabilisierte sich. Verlust der Türkei: 100 Milliarden Dollar. Gewinner: JP Morgen und Konsortien.
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01.09.2014 18:13 Uhr von hellboy13
 
+0 | -4
 
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Da fehlt mir nur ein :der gewollte zusammenbruch !
y.t!
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01.09.2014 19:30 Uhr von Mauzen
 
+0 | -2
 
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Hmm, der RTS geht schon länger langsam nach unten, während die russische Wirtschaft aber stärker wird (die sanktionen hatten 0 Einfluss darauf). Der dow jones ist praktisch am explodieren, dabei ist die amerikanische Wirtschaft am Arsch.

Wunderbar wie man da wieder sieht wie sehr doch die Börsianer von schlechter Wirtschaft profitieren.
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01.09.2014 19:36 Uhr von golf66
 
+1 | -3
 
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OhHa, ist der SatansBankster-Joker schon notwendig, so ganz offentsichtlich.

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