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Polen: Donald Tusk zieht Parallelen zwischen zweitem Weltkrieg und der Ukraine

Bei einer Gedenkveranstaltung zum Überfall der Deutschen auf Polen im Zweiten Weltkrieg, mahnte der polnische Regierungschef Donald Tusk aus den Fehlern der Vergangenheit zu lernen. Insbesondere die Europäer rief er auf, aus den Ereignissen Lehren zu ziehen, und nicht bloß blind darauf zu vertrauen.

Er verwies mit Blick auf die Lage in der Ukraine darauf, dass sich das Jahr 1939 nicht wiederholen dürfe. Weiter sagte er, dass es noch immer die Möglichkeit gebe, die aufzuhalten, "für die Gewalt zum Arsenal ihres Handelns gehört".

An der Gedenkveranstaltung zum Kriegsbeginn auf der Westerplatte wird auch Joachim Gauck und der polnische Präsident Bronislaw Komorowsk teilnehmen. Im weißrussischen Minsk kommt derweil die Ukraine-Kontaktgruppe zusammen, an der erstmalig auch ein Vertreter der Separatisten teilnehmen wird.


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WebReporter: Starstalker
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Polen, Ukraine, Weltkrieg, Donald Tusk
Quelle: n-tv.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.09.2014 11:19 Uhr von usambara
 
+1 | -3
 
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die "zu beschützenden deutschen Minderheiten" mussten damals als Kriegsgrund herhalten
Nix neues im Osten
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01.09.2014 11:40 Uhr von ar1234
 
+3 | -4
 
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@Usambara: Stimmt. Wie Hitler im zweiten Weltkrieg möchte Putin seine im Ausland lebenen Volksgenossen heim ins Reich holen. Und das dient natürlich allein deren Schutz ;-)

[ nachträglich editiert von ar1234 ]
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01.09.2014 11:57 Uhr von gugge01
 
+3 | -7
 
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Nun Donald Duck hat in gewissen Aspekten sogar 100% Recht

Damals hatten die Polen ihre eigene Kräfte völlig falsch eingeschätzt und das ganze Jahr 1939 eine Aggression Politik gegen das dt. Reiche geführt. Was sich heute in Kiew gegen Moskau wiederholt hatte.


Die Polen waren damals im festen Glauben das ihre Kavallerie Regimenter innerhalb von 3 Tagen in Berlin sind.

Die deutschen Panzertruppen wurden dabei als unbedeutend angesehen. Da man der Meinung war das der Großteil nur aus Papp-Attrappen besteht.

Und die Sturzkampfbomber wurden als Kuriosität ohne militärischen Nutzen angesehen.

In diese Fehleinschätzung wurde sie durch ihre britischen und französischen Militärberater bestärkt.

Die heutige Fehleischätzung ist darinn zusehen das die Russen zulassen würden das ihr wichtigster Marine-Militärstüzpunkt einfach nach Spekulantenart „entmietet“ werden kann

[ nachträglich editiert von gugge01 ]
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01.09.2014 12:07 Uhr von architeutes
 
+3 | -3
 
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@gugge01
Also Polen hat provoziert und das ganze verschuldet ,etwa wie die Ukraine jetzt ??
Ist das so zu verstehen ,der Starke frisst den Schwachen??
Dann hat die Nato guten Grund sich zu verstärken.
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01.09.2014 13:26 Uhr von tutnix
 
+3 | -1
 
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war schon fies, als deutschland damals polen überfallen hat. die polen haben damit sicher nicht gerechnet, weil man das jahr zuvor noch gemeinsame sache mit deutschland in der sudetenfrage gemacht hat.
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01.09.2014 13:33 Uhr von Knutscher
 
+3 | -2
 
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Hmmm..... war das 2012 oder 2013 als sich die Polen beim Deutschen Außenministerium über die vielen Autodiebstähle von Deutschen in Polen beschwert hat ?!?!?
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01.09.2014 17:57 Uhr von Stray_Cat
 
+2 | -1
 
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Wenn beizeiten mit den Ost-Ukrainern verhandelt worden wäre, wäre es erst gar nicht zu der derzeitigen Situation gekommen.

Gespräche - es hätte so einfach sein können.

Aber dafür waren sich die Herren ja zu fein.

Dann später, als Poroshenko Bomben werfen liess, habe ich nichts Wesentliches aus Europa vernommen, ihn daran zu hindern, alle glotzten bloß.

Europa hätte eingreifen müssen. Damit wäre man entweder Putin zuvorgekommen (falls er denn in jedem Fall an einer Intervention interessiert gewesen wäre), oder man hätte ihn erst gar nicht zu einer solche gezwungen.

Aber die Menschen dort im Stich zu lassen, jeden Tag weitere Tote, soviel Flüchtlinge, soviel Elend. Es ist unglaublich, dass da so lange nur zugeschaut wurde.

Jeder hat seinen Teil dazu beigetragen. Aber jetzt empört schreien. Ist ja praktisch, wenn man nur einen Schuldigen hat.

Wer aber zu Beginn, bei der Machtübernahme in Kiev, genau hingehört hat, konnte wissen, worauf das hinausläuft. Aber alle haben so getan, als wüssten sie von gar nichts.

Und dieser Tusk soll mal ganz still sein mit seinem CIA-Gefängnis und den Killer-Trainern.
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01.09.2014 18:02 Uhr von Stray_Cat
 
+1 | -1
 
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"Dann hat die Nato guten Grund sich zu verstärken. "
Damit sie auch stark genug wird, Schwache zu fressen?

In dem Moment, in dem sie ihre Rolle als Verteidigungsbündnis verlassen hat, hätte sie abgeschafft gehört.

Aber es lebt sich ja so gemütlich darin. Als Sekretär oder General oder oder. Ein bisschen Knete, ein bisschen Macht, ein bisschen Lametta. Da ist es schon besser, man schafft sich neue "Wirkungskreise".
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18.09.2014 23:27 Uhr von Nebelfrost
 
+1 | -0
 
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zitat: "Insbesondere die Europäer rief er auf, aus den Ereignissen Lehren zu ziehen, und nicht bloß blind darauf zu vertrauen"

leider tun die europäer genau DAS. sie vertrauen den amis blind, als wären sie die heilsbringer.

zitat: "die aufzuhalten, für die Gewalt zum Arsenal ihres Handelns gehört"

was in erster linie auf die USA zutrifft und das mindestens seit dem 2. weltkrieg. überall auf der welt säten sie konflikte und krieg.

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