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Außenminister Steinmeier: Gründung eines eigenen Staats der Kurden gefährlich

Mit dem Panzerabwehrsystem Milan und weiteren Waffen hat die Bundesregierung konkrete Waffenlieferungen an die kurdischen Peschmerga beschlossen. Dabei sollen so viele Waffen geliefert werden, dass damit 4.000 Soldaten im Kampf gegen die IS ausgerüstet werden können.

Gleichzeitig warnte der Außenminister des Bundes vor den Gefahren dieser Waffenlieferung. Um das Anlegen von Waffenlagern zu verhindern, würde demnach gerade ausreichend Ausrüstung in des Gebiet geschickt.

Er verwies zudem auf die konkrete Gefahr, dass die Kurden die gelieferten Waffen zur Gründung eines eigenen Staates einsetzen könnten. Daraus würden weitere Kämpfe in der Region resultieren, auch weil sich einer Abspaltung andere Regionen im Irak, zum Beispiel um Basra, anschließen könnten.


WebReporter: Starstalker
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Außenminister, Gründung, Kurden
Quelle: spiegel.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.09.2014 11:29 Uhr von usambara
 
+1 | -2
 
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deswegen liefere ich auch noch Waffen dort hin.
Mal sehen ob die Kurden diese (teuren) Milan gegen einen IS-Picup einsetzten- oder (später) gegen einen M1 Abrams Panzer der schiitischen Zentralregierung in Bagdad
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01.09.2014 12:17 Uhr von usambara
 
+1 | -2
 
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offenbar sind die ersten deutschen MILAN Anti-Panzer Raketen in der Hand der ISIS (von der syrischen Armee)
siehe Video 6:03 Minute https://www.youtube.com/...
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01.09.2014 13:32 Uhr von quade34
 
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Ein eigener Staat für die Volksgruppe der Kurden ist ein Signal für alle anderen, sich von den Heimatländern abzusetzen. Das birgt ein riesiges Potenzial für allgemeine Feindseligkeiten in den betreffenden Staaten. Ich denke dabei an die Konflikte in den Balkanstaaten, den Auseinandersetzungen in Irland und Spanien. Bestrebungen dieser Art sind auch in GB zu sehen, wo die Schotten derart aktiv sind. Es gibt noch viele Gruppen, die in aller Welt irgendetwas mit solchen Zielen in petto haben.

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