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Steinmeier: Russland hat Versorgungsschwierigkeiten auf der Krim

Außenminister Frank-Walter Steinmeier sieht bei dem umkämpften Südosten der Ukraine und der widerrechtlich annektierten Krim einen Zusammenhang.

"Offenbar hat Russland Versorgungsschwierigkeiten auf der Krim", wird er von der "Märkischen Allgemeinen" zitiert. Steinmeier verurteilt den Versuch, eine Landbrücke zu errichten, als "ebenso völkerrechtswidrig und zu verurteilen wie die Annexion der Krim" an.

Dies wird unter anderem auch ein Thema an dem heutigen Treffen der sogenannten Kontaktgruppe in Minsk, der Vertreter der russischen und der ukrainischen Regierung sowie der OSZE angehören. Der stellvertretende Anführer der Separatisten in der Region Donezk hat seine Teilnahme zugesagt.


WebReporter: th3_m0l3
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Russland, Versorgung, Krim
Quelle: spiegel.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.09.2014 10:59 Uhr von Perisecor
 
+6 | -6
 
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Keine Neuigkeit. Die Krim wurde komplett vom ukrainischen Festland versorgt und, wie das für die Gegend und Russland so typisch ist, war und ist die Fährverbindung nicht so richtig effizient.
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01.09.2014 11:09 Uhr von Perisecor
 
+5 | -6
 
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@ benjaminx

Warum dauert der LKW-Transfer dann 3-4 Tage und warum fehlt es auf der Krim teilweise an Gütern?
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01.09.2014 11:14 Uhr von usambara
 
+4 | -1
 
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(erst) Seit gestern hat die Ukraine die Stromversorgung der Krim gekappt und nun sitzen 2 Millionen Menschen im dunkeln.
Wahrscheinlich werden die Russen nun ihre Panzerkolonnen Richtung Krim und Saporischschja (Europas größtes Atomkraftwerk) voran treiben http://wikimapia.org/...
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01.09.2014 11:35 Uhr von usambara
 
+3 | -2
 
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die Wasserversorgung der Krim:
http://upload.wikimedia.org/...
der jetzige Zustand nach dem Kiew das Wasser aus dem Dnepr abgedreht hat: http://bilder.bild.de/...
Um die Krim mit Wasser und Strom zu versorgen muss Putin seine Panzertruppen bis zum Dnjepr-Fluss voran treiben.

[ nachträglich editiert von usambara ]
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01.09.2014 11:43 Uhr von ar1234
 
+1 | -2
 
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Die Versorgung eines so großen Gebietes kann einfach nicht so mal eben komplett umgestellt werden. Und schon mal gar nicht über See. Schiffe und Häfen und deren Verkehrsanbindungen wachsen nicht mal eben, sondern müssen erst aufgebaut werden. Das dauert und kostet. Strom kommt ebenso wie Wasser nicht aus Luft und Liebe, sondern muss in der Regel über Leitungen herangeführt werden, wenn die örtlichen Kraft- und Wasserwerke nicht genügen. Mit Gas ists das selbe.

[ nachträglich editiert von ar1234 ]
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01.09.2014 13:30 Uhr von tutnix
 
+3 | -2
 
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allein wenn ich mir die sprachlichen mittel vor augen halte, die so einige mitglieder der ukrainsichen regierung benutzen, ist die behauptung mit "nazis in der ukrainischen regierung" gar nicht soweit hergeholt.
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01.09.2014 17:27 Uhr von Stray_Cat
 
+1 | -2
 
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@benjaminx

Bei 1000 m Wasser-Distanz, gibt es da schon Wasserleitungen bzw. sowas und Stromleitungen in Arbeit?

Wenn die Ukraine die Leitungen zur Krim kappt, ist das zwar aus ihrem Ärger heraus teilweie verständlich, aber provoziert natürlich heftige Bemühungen, die Menschen dort wieder zu versorgen.

Ich hoffe, Nuland und Co können nachts nicht mehr schlafen, bei dem ganzen Mist, den sie angerichtet haben. Hatten wohl gedacht, wenn sie sich überall aufführen können wie die Landjunker, dann klappt das da auch.

Rächt sich jetzt, dass sie Russland nur als "Regional"-Macht sehen wollten.

Aber egal wie, die Parteien sollen endlich verhandeln, es werden ja nicht weniger Tote.

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