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Neuer Halbleiter entwickelt - Bessere LEDs möglich

Forscher haben jetzt einen neuen Halbleiter entwickelt, der aus nur drei Atomen besteht und deutlich lichtempfindlichere Dioden ermöglicht, deren Ausbeute weitaus höher ist als die von herkömmlichen Dioden.

Diese neuartigen Verbindungen könnten unter anderem auch dazu genutzt werden neue Transistoren auf Nano-Ebene zu erzeugen, die direkt in integrierte Schaltungen miteingearbeitet werden können.

Des Weiteren könnten sich hier auch Nano-Laser miteinbauen lassen oder Solarzellen. Die Entwicklung dieser Technik kommt von der University of Washington und wurde unter anderem vom Forscher Xiaodong Xu begleitet, der auf dem Gebiet der Werkstoffkunde tätig ist.


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WebReporter: ZZank
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: LED, Halbleiter, Diode
Quelle: washington.edu

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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31.08.2014 13:04 Uhr von matoro
 
+3 | -3
 
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trotzdem kann eine LED nie mehr als 50% des eingesetzten stromes zu licht wandeln.
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31.08.2014 13:24 Uhr von stoske
 
+13 | -0
 
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Eine 300 Watt Halogenlampe liefert rund 15 Lumen pro Watt, also rund 4500 Lumen, und kostet alle 1000 Betriebsstunden 75 Euro Strom.

Mein Selbstbau-LED-Deckenfluter (4 Jahre alt) liefert 130 Lumen pro Watt, braucht für dieselben 4500 Lumen nur 34.5 Watt und kostet pro 1000 Betriebsstunden 8.60 Euro.

Wie viel Strom da tatsächlich in Licht gewandelt wird, ist dabei völlig Schnurz und ein gänzlich uninteressanter Aspekt. Und wenn sich das noch verbessern lässt... wunderbar.
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31.08.2014 15:26 Uhr von stoske
 
+1 | -0
 
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@Ming-Ming: Diese Meldungen von Cree taugen leider nichts, denn sie gehen von gleichbleibender Temperatur aus, also einem Umstand, der praktisch gar nicht erreicht werden kann.
Man kann mit Mühe und absichtlicher Unterbestromung bei einigen LED um die 140 Lm/W erreichen, mehr aber noch nicht. Und weil das schon seit vielen Jahren so ist, lässt sich das offenbar auch nicht so leicht steigern.
Wenn man bedenkt, dass die meisten Retrofit-Leuchtmittel, also das, was die Masse kauft, oft nur 50-60 Lm/W erreichen, liegt das Defizit sowieso noch woanders.
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31.08.2014 16:42 Uhr von silent_warior
 
+0 | -1
 
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zu der Halogenlampe:
Ich habe das auch mal ausprobiert und eine 150W Halogenlampe als Referenz zu meiner warmweißen LED-Lampe genommen.

Die LED Lampe war dabei ein 100W-Modul (10x10=100 Chips) mit Kühlkörper und einem sehr leisen Lüfter.

Die Leistung der LED habe ich dann so verstellt (also eigentlich nur den Strom) dass die beiden Lampen gleich hell waren und dabei hat die LED dann recht genau 30W verbraucht.
(mein recht ineffizientes Netzteil und der Lüfter haben zusätzlich 7W gezogen)

150/30 = 5

Die LED ist also um den Faktor 5 effektiver als eine Halogenlampe.

Für mein Aquarium habe ich jetzt auch solch eine solche LED genutzt und betreibe sie mit 18W, das Licht ist jetzt wärmer als das Licht der Leuchtstoffröhre die vorher genutzt wurde und flackert auch nicht mit 100Hz (Stroboskop-Effekt = man ermüdet schneller).

Mit den Leuchtstofflampen hatte ich schon oft das Problem dass deren elektrisches Feld (der Pöbel nennt es Elektrosmog) die Messtechnik gestört hat, gerade auch bei Lampen mit elektronischem Vorschaltgerät kann man sehr starke Störungen auch über kurze Kabel einfangen.

Durch den Gleichstrom der für die LED genutzt wird gibt es diese Störungen nun nicht mehr, das Netzteil ist geschirmt, der Motor des Lüfters ist sehr klein und die LED kann nichts abstrahlen.

[ nachträglich editiert von silent_warior ]
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31.08.2014 16:50 Uhr von stoske