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China benötigt immer weniger Öl

Nachdem China den Konsum im Land als neuen Motor erkannt hat und damit staatliche Investitionen als Treibkraft für die Wirtschaft sinken, benötigt das Land auch immer weniger Öl. Bereits jetzt wird Öl vor allem durch die steigende Zahl von Autofahrern benötigt und nicht mehr von der Industrie.

Diese sind allerdings weniger kalkulierbar. Davon betroffen sind nicht zuletzt Energie-Investoren, da China 40 Prozent des gesamten Wachstums in diesem Bereich ausmacht. Insgesamt sinkt die Aktivität der chinesischen Industrie und auch Wachstumsspritzen werden an diesem Trend kaum etwas ändern.

Dabei wird auch klar, dass China in der Vergangenheit zu viele Raffinerien für die Verarbeitung von Rohöl errichtet hat. Die daraus resultierenden Überproduktionen verkauft China nun auf dem freien Markt. Durch die sinkende Nachfrage Chinas für Öl kommen zudem die globalen Ölpreise unter Druck.


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WebReporter: Starstalker
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: China, Öl, Industrie
Quelle: n-tv.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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31.08.2014 12:35 Uhr von Strassenmeister
 
+29 | -0
 
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Die globalen Ölpreise kommen unter Druck.
Aber leider nicht die Preise an der Tanke!
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31.08.2014 12:49 Uhr von Schmollschwund
 
+15 | -2
 
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Versteh ich irgendwie nicht wirklich....

Ist es jetzt gut, das weniger Öl verbraucht wird, also gespart wird und der Preis dadurch für uns Endverbraucher billiger wird....oder...

...soll ich jetzt mehr Öl (-Produkte) kaufen damit die Rendite von irgendwelchen Leuten hoch bleibt?

Wie auch immer, für mich liest sich das eher nach einer Lobbymeldung....
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31.08.2014 13:26 Uhr von yeah87
 
+15 | -7
 
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Keine Panik die USA wird sich was einfallen lassen vielleicht Nachbarländer aufhetzen und China mit Sanktionen belegen so läuft das heut
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31.08.2014 18:52 Uhr von IRONnick
 
+3 | -0
 
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Starstalker, die armen, armen Scheichs tun mir jetzt schon leid....schnief :-)
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31.08.2014 19:04 Uhr von ROBKAYE
 
+3 | -3
 
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Cuio bono - wem nutzt diese Nachricht? Russland gewiß nicht... Bereits die UdSSR wurde durch die künstliche heruntermanipulation des Ölpreises zu Fall gebracht. Die sich aktuell überhaufenden Meldungen zum sinkenden Ölpreis haben den selben Grund, nehme ich mal an...
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31.08.2014 19:36 Uhr von IRONnick
 
+1 | -0
 
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Man, Man, Man, soviel Unwissenheit auf einem Haufen.....
Der Ölpreis richtet sich in erster Linie nach Angebot und Nachfrage.
Wobei das Angebot aber durch die Opec künstlich reguliert wird und die Nachfrage u,a, durch Spekulanten aber auch durch den Verbrauch, bzw. durch die Ölreserven der Vorratslager bestimmt wird.
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31.08.2014 23:13 Uhr von bigpapa
 
+1 | -0
 
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@Strassenmeister

Die Preise an der Tanke hängen auch kaum vom Öl-Preis ab. Eher von den Steuern die da darauf kommen.

Da China aber zu ne Menge Plastik verarbeitet, denke ich ist der ÖL Bedarf gar nicht mal so wenig. Ein Teil kann man aber durch Plastik-Recycling regenerieren. Der Pulli aus der Cola-Flasche ist ja Standard.

Das die aber zu viele Raffinerien haben glaube ich den aufs Wort. Die leben schon immer nach den Motto : "nicht kleckern, klotzen" Da ist dann eine Auslastung nicht so einfach.

Gruß

BIGPAPA

[ nachträglich editiert von bigpapa ]
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01.09.2014 07:45 Uhr von trexbeta83
 
+4 | -1
 
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@bigpapa

"Die Preise an der Tanke hängen auch kaum vom Öl-Preis ab. Eher von den Steuern die da darauf kommen." - Zitat bigpapa

Sind die Steuern mittlerweile fixe Beträge? Natürlich hängen die Preise an der Tankstelle vom Öl-Preis ab. Die Steuern werden schließlich nur Prozentual berechnet. Singt der Preis für Öl, dann sinken auch die Steuern entsprechend. Das der Preis nicht im gleichen Maße fällt, wie der Ölpreis liegt an mehreren Dingen: Wechselkurs EUR/USD, bestehende Abnahmeverträge, Preismanipulation, etc. pp.

Die Steuer ist für ein generelles hohes Niveau des Preises verantwortlich, allerdings nicht für Preisschwankungen.

Auch wenn euch das die Mineralölkonzerne gerne verkaufen wollen. Ist ja auch populär gegen die Politik zu wettern. Dann meckert keiner mehr über die Mineralölkonzerne. Scheint ja auch gut zu funktionieren, wenn ich mir die Beiträge hier so durchlese. ;)
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01.09.2014 11:52 Uhr von edi.sat
 
+0 | -0
 
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@bustere:

das war doch jetzt ironisch gemeint oder? Wenn nicht, bin ich dafür, dass Sri Lanka ab sofort Deutschland und Österreich kontrolliert ob alles passt. Natürlich ncht zum Wohle der Ö/D Wirtschaft, sondern für den Vorteil von Sri Lanka.

Herr lass Hirn regnen...
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01.09.2014 12:07 Uhr von Jason31
 
+0 | -0
 
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@trexbeta83

> "Sind die Steuern mittlerweile fixe Beträge?"

Sind sie - hier - in der Tat... zumindest in gewisser Weise. Zunächst muss man mal auseinander halten was ist eine Steuer und was ist eine Abgabe. In beiden Fällen reden wir - unterm Strich - von einer Belastung die der Staat seinen Bürger auferlegt, rechtlich hat es aber Unterschiede, tut aber weiter nichts zur Sache jetzt...
Beim Benzinpreis kommen nun mehrere Faktoren zum Tragen: Zum einen Steuern zum andern Abgaben. Die "Mineralölsteuer" (tatsächlich bestehend aus mehreren Einzelbestandteilen) z.B. sind Fix-Beträge. Allerdings zahlt man dann auf die Endsumme aller Abgaben und Produktpreise oben drauf noch die Umsatzsteuer, wo der Staat prächtig von seinen Abgaben profitiert, da hier quasi Steuern auf Steuern gezahlt werden.
Somit ist natürlich richtig, dass der Staat das Produkt künstlich teuer macht.

Auf der andern Seite verdienen aber natürlich auch die Öl-Konzerne prächtig an ihrem schwarzen Gold, allerdings auch nur den geringsten Teil. Auf dem Weg vom Bohrloch zur Zapfsäule versickert der Gewinn an diversen Stellen, wo sicher Ölkonzerne noch den größten Teil vom Kuchen erhalten.

Schauen wir uns doch mal an wie sich der Benzinpreis zusammen setzt:

* Produktpreis (Einkauf, Vermarktung, ect.): ca. 51 Cent
* Verarbeitungskosten: ca. 10 Cent
* Mineralölsteuer (fixbetrag): Exakt 65,45 Cent
* Umsatzsteuer (Prozentual): ca. 23 Cent

Macht in der Summe: ca. EUR 1,50.

Wo kann man - seitens des Produzenten - nun am Preis drehen? Nur an 2 Faktoren: Produktpreis und Verarbeitungskosten. Letztere kann man aber ausklammern, da hier faktisch nichts mehr zu holen ist. Bleibt der Produktpreis, der sich aus dem Rohöl-Einkauf und dessen Vermarktung ergibt. Nähme man an, dass hier 100% Spielraum existieren würde (was ja eigentlich Unsinn ist, aber dennoch), hat der Anbieter, bezogen auf den Endpreis, somit 1/3 - oder 33% - Preisspielraum. Das hieße also bei 1,50/L eine Preisspanne von EUR 1,00 bis 1,50 - jetzt mal den progressiven Effekt der Umsatzsteuer außen vor.
der Staat hingegen hat einen Preisspielraum von fast 60%, somit deutlich mehr als die Hälfte.

Die Ölkonzerne mögen Autofahrer als gute Einnahmequelle sehen, dass für den Staat eben dieser aber auch eine wunderbare Melkkuh ist, solltest Du dir auch nun mit dem kleinen Ein-mal-Eins ausrechnen können.

Und mal etwas realitätsnäher: Der Ölpreis wird durch Spekulation getrieben, und zwar NUR das. Mit den Kosten zur Förderung hat das nur wenig zu tun, hier könnte man aber eindeutig Kosten verringern. Stellt sich dann aber die Frage um wieviel? Nun, ein Barrel sind etwa 159 Liter - gut, nach der Verarbeitung bleibt von den 159 Litern nicht mehr viel, das wird schwer "so mal eben" genauer zu berechnen. Man sagt aber, dass etwa 22-24% als Benzin hängen bleiben (Diesel etwa 20%), also ca. 36 Liter (gemittelt, gerundet). So gesehen wäre der Rohstoff schon teurer, allerdings wird aus dem Öl ja mehr als Benzin hergestellt. So dass irgendwo am Ende ein Spielraum von 20 Cent nach unten steht, wenn man nur auf Seiten der Ölkonzerne drücken will - also läppische knapp 14%.

Sorry, ich wollte es mal recht genau in Zahlen fassen (soweit möglich).

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