31.08.14 11:01 Uhr
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Die Politik der Europäischen Union wendet sich gen Osten

Mit Donald Tusk wird erstmalig ein polnischer Vertreter Ratspräsident der Europäischen Union. Bisweilen waren die osteuropäischen Länder in der EU zwar geduldet, haben dabei aber keine höheren Ämter bekleidet. Das ändert sich nun und das mit einem Schwergewicht der Politik.

Tusk selbst war sieben Jahre lang Ministerpräsident Polens und während dieser Zeit konnte er große wirtschaftliche und politische Erfolge verbuchen. Mit ihm bekommt auch erstmalig ein Land ein hohes politisches Amt, das noch vor knapp 25 Jahren dem Kommunismus angehörte.

Ein Faktor, der bei dieser Entscheidung eine Rolle gespielt haben dürfte, ist die aktuelle Ukraine-Krise. Erst seitdem werden die östlichen Länder der EU richtig wahrgenommen. Ein merklicher Wechsel in der EU-Politik, auch gegenüber Russlands, wird indes durch die Entscheidung nicht erwartet.


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WebReporter: Starstalker
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Politik, Polen, Osten, Europäische Union, Donald Tusk
Quelle: zeit.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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31.08.2014 11:17 Uhr von Romendacil
 
+3 | -1
 
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Wieso sind diese Quoten eigentlich so wichtig? Ich fühle mich durch einen Polen nicht besser oder schlechter vertreten als durch einen Belgier.
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31.08.2014 11:44 Uhr von ar1234
 
+3 | -0
 
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Ich finde es durchaus wichtig, dass sich alle Länder der EU vertreten fühlen. Ok, ich halte von der EU nicht viel, jedoch auch ich weiß, dass die einzige Chance auf einen wirklichen Erfolg nur dann gegeben ist, wenn sich alle Länder und deren Einwohner der EU zugehörig und an ihrer Gestaltung beteiligt fühlen.

[ nachträglich editiert von ar1234 ]
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01.09.2014 14:02 Uhr von Jaegg
 
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Es kommen eh nur US-Freunde in wichtige Ämter. Wer da nun sitzt ist vollkommen egal. Er wird eh gelenkt. Entweder durch Lobbys/Industrie oder USA/Banken.

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