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Genug vom Empörungsjournalismus: Versicherer gründen eigene Nachrichtenfabrik

Schlechte Nachrichten bestimmen die Berichterstattung über Versicherungen: Rotlichtreise nach Budapest, Umdeckungen in für Kunden ungünstigere Verträge, Provisionsexzesse, Adressenhandel im öffentlichen Dienst, Falschberatungen usw.

Nicht alles ist so skandalös, wie es gerne von den Medien dargestellt wird. Der Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) beschäftigt künftig 26 Mitarbeiter, um den Wirtschaftsredaktionen deutscher Zeitungen Paroli zu bieten.

Mit Millionenaufwand baut der GDV eine ganze Etage in seinem Gebäude in Berlin um, wo künftig die Nachrichtenzentrale aktives Themenmanagement betreibt und positive Berichterstattungen aus der Branche verbreitet.


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WebReporter: Sarkast
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Wirtschaft, Nachricht, Versicherer
Quelle: sueddeutsche.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.08.2014 20:31 Uhr von Sarkast
 
+8 | -11
 
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"BILD Dir Deine Meinung":
Die einseitige Berichterstattung und den Skandaljournalismus haben wir wirklich zur Genüge.

Leider will die große Masse genau solche aufgeplusterten Geschichten; einige Wenige können aber in Zukunft auch einmal die Kehrseite der Medaille betrachten, wo die Gescholtenen ihre Ansicht zu den Vorfällen unzensiert und unverfälscht darstellen dürfen.

Mir ist klar, dass ich hier Minusse kassiere, weil der geneigte SN-User Skandale geil findet, nehme ich aber gerne in Kauf.
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29.08.2014 20:37 Uhr von Shalanor
 
+19 | -3
 
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Würden se diese Millionen für den Umbau ausschütten und an geschädigte austeilen wäre das alles doch garkein problem. Würde man die Managergehälter soweit kürzen das man auch alle versicherungsfälle zahlen könnte: WUNDERBAR. Aber so wies ist rieche ich da nur ein Propagandaministerium...... Ne Propagandaabteilung auf die Der Adolf stolz gewesen wäre.
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29.08.2014 21:03 Uhr von brycer
 
+12 | -1
 
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"...und positive Berichterstattungen aus der Branche verbreitet."
Und was bringt das dann, wenn jeder weiß dass über diese Quelle eben nur solche Nachrichten verbreitet werden die durch die rosarote Versicherungsbrille schöngefärbt sind?
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29.08.2014 21:21 Uhr von Sarkast
 
+3 | -5
 
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Propaganda und Schönfärberei lässt sich genauso hinterfragen wie Skandaljournalismus.
Die Skandalblätter haben aber die größere Lobby.
Dem soll hier entgegengewirkt werden; das finde ich gut und deshalb habe ich die News hier überhaupt eingestellt.
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29.08.2014 21:24 Uhr von Sarkast
 
+7 | -4
 
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@ Shalanor

Dein Vorschlag in allen Ehren, aber das käme dem gleich, als wenn man im Lotto den Sechsergewinn auf die Dreiergewinne verteilen würde: Jeder bekäme ein paar Cent mehr.
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30.08.2014 06:21 Uhr von mort76
 
+6 | -0
 
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...na, wenn die Herrschaften selber sagen, daß das alles nicht so schlimm ist mit ihrem Lobbyismus und ihren Betrügereien, dann wird das ja wohl stimmen...

Ich werde mich mal mit einem Dealer über Heroin und Crack unterhalten- der wird mich vermutlich über die Lügen des Anti-Drogen-Empörunsjournalismus aufklären.

Wenn man zur Anfertigung von Gegendarstellungen und positiver Propaganda 26 Mitarbeiter und ein ganzes Bürostockwerk braucht, sollte klar sein,woher der Wind weht- hier geht es um Desinformation.
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30.08.2014 07:44 Uhr von blaupunkt123
 
+3 | -0
 
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Super.

Es dürfte ja schon klar sein, wer den Millionenaufwand zahlen muss....

Jährlich werden die Versicherungen teurer, obwohl man z.B. beim Kfz. immer mehr Unfallfreie Jahre hat....

Als wäre die Berichterstattung so falsch gewesen, mit ihren Bordell Besuchen usw.

Und Falschberatungen gibt es auch. Aber auch bei den Banken.

Ist ja überall so, dass die Vertreter die Tarife Verkaufen, bei denen die eigene Tasche auch klingelt.
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30.08.2014 08:52 Uhr von Joeiiii
 
+3 | -0
 
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In einer Fabrik wird etwas hergestellt. Was wohl in einer von Versicherern betriebenen Nachrichtenfabrik hergestellt wird? Eine verharmloste Wahrheit? Eine Untertreibung der Skandale? Lügen? Man darf gespannt sein.
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30.08.2014 10:08 Uhr von DesWahnsinnsFetteKuh
 
+3 | -0
 
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Die Versicherungen sind die nächste Blase die platzen wird. Eure ganze Branche wird den Planeten in die nächste Finanzkrise stürzen. Wenn ihr miesen Ökonomen nicht wirtschaften könnt ist das nicht die Schuld der Presse. Alles was ihr machen werdet ist Clickworker anzustelllen, die dann in internetforen positive Gerüchte verbreiten und negative Gerüchte entkräften und verwässern. Es ist alles zum Scheitern verurteilt. Ihr habt jetzt schon das Vertrauen verspielt auf dem eure Jobs und die Versicherungen basieren. Danke schonmal im vorraus ihr dummköpfe.
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30.08.2014 12:58 Uhr von ThomasHambrecht
 
+4 | -0
 
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Ein Beispiel:
Als 1995 die Riesterrente besprochen wurde, sollte diese eine "Zwangseinzahlung" sein, die jedes Jahr steigt - dafür die gesetzliche Einzahlung runtergeht. Ein Null-Summen-Spiel bis nach 50 Jahren nur noch eine "private" Rente ausgezahlt wird.

Es kam anders, die Riesterrente wurde nur ein Zusatz.
Ein Glück - denn die gesetzliche Rentenanstalt wirtschaftet sehr gut mit minimalen Eigenkosten - hin dessen die Wirtschaft richtig Kohle rauszieht und auch öfter mal eine komplette Pleite hinlegt.
Am ersten Tag war schon geplant, dass der Staat für die Auszahlung bürgt - ein Freifahrschein zum Zocken für die Versicherungen.

[ nachträglich editiert von ThomasHambrecht ]
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30.08.2014 14:33 Uhr von ms1889
 
+1 | -1
 
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nuja..was an versicherungen blöd ist: sie kosten viel...bei leistung...wollen sie nicht zahlen.

wenn sie dieses grund problem beseitigen...dürften empörungen..der vergangenheit angehören.

aber solange versicherungen grundsätzlich als quatsch angesehen werden müssen, müssen sie sich nicht wundern negativ auf zu fallen.

ich habe keine versicherung, die nicht auch gesetzlich vorgeschrieben ist..da sie eh immer eine entschuldigung finden nicht zu zahlen...ein gutes beispiel ist hausratsversicherung...wo man dann plötzlich irgendwelche zeitwerte berechnet...wobei man die versicherten gegenstände mit neupreis versichert hat.

[ nachträglich editiert von ms1889 ]
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30.08.2014 15:04 Uhr von Shalanor
 
+1 | -1
 
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@Sarkast: Jo ich weis. Es ist besser wenn die Millionäre mit ihren hochbezahlten Spitzenanwälten ne schippe geld mehr kriegen als der kleine mann der daran bankrott geht. Und wer Lotto(Glück) mit Versicherung (Hilfe im Schadensfall) vergleicht sollte nochmal die schule besuchen
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30.08.2014 15:15 Uhr von El_kritiko
 
+3 | -0
 
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Die Versicherungen könnten sich sowas sparen. Es ist bekannt dass diese Branche nur unser Geld will und so wenig wie möglich davon wieder herausrücken.
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31.08.2014 23:19 Uhr von bigpapa
 
+0 | -0
 
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26 Leute die auf Kosten der Versicherer Lobby-Arbeit bei der regulären Presse machen sollen.

Naja, immerhin 26 Leute weniger arbeitslos. Ist doch auch was wert, oder ;)

Gruß

BIGPAPA

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