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USA: Das Bruttoinlandsprodukt geht durch die Decke

Ursprünglich hatten Volkswirte lediglich mit einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts der USA von 3,8 Prozent für das zweite Quartal gerechnet. Bereits in einer ersten Prognose war das US-Handelsministerium jedoch von einem Wachstum von 4,0 Prozent auf das Jahr hochgerechnet ausgegangen.

Nun wurde dieses Wachstum abermals korrigiert, und liegt nach neuesten Berechnungen bei 4,2 Prozent. Noch im ersten Quartal war das BIP, bedingt durch den harten Winter, um 2,1 Prozent gesunken. Motor der starken Zahlen ist der Inlandskonsum, welcher um 2,5 Prozent anzog.

In den USA werden 70 Prozent der Wirtschaftsleistung durch den privaten Konsum erzielt. Aber auch die Exporte konnten mit 10,1 Prozent Wachstum ordentlich zulegen. Hinzu kommt, dass US-Unternehmen mit 1,84 Billionen Dollar nach Steuern ein kräftiges Plus bei den Gewinnen verbuchen konnten.


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WebReporter: Starstalker
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: USA, Anstieg, Bruttoinlandsprodukt
Quelle: n-tv.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.08.2014 09:47 Uhr von Lord_Prentice
 
+18 | -8
 
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Waffengeschäfte lohnen sich, mein Darling...

Schon praktisch diese Kriesenherde überall auf der Welt.
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29.08.2014 09:53 Uhr von Fomas
 
+18 | -3
 
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Ich dachte jetzt. "Wow, durch die Decke! Da muss es ja zur Sache gehen!" Und was ist? Lächerliche 0,4% mehr. Klar, es ist vielleicht um Einiges mehr als erwartet, aber "durch die Decke" ist trotzdem eine völlig übertriebene Formulierung. Abgesehen davon, dass Wirtschaftswachstum so wieso nicht den Wohlstand aller Bürger erhöht, so wie es eigentlich sein soll, sondern vielmehr den Reichen noch mehr in die Tasche wirtschaftet und ansonsten einfach dafür sorgt, dass der Staat durch die steigenden Zinsen seiner Schulden weiterhin "zahlungsfähig" bleibt und mit dem Wachstum beweist, dass er wieder mehr Schulden machen kann. Wie ich außerdem schon öfters angeprangert habe, ist unendliches Wachstum weder theoretisch noch praktisch möglich. Begrenzter Platz und begrenzte Ressourcen erlauben das nicht. Da kann auch der Dienstleistungssektor nicht helfen. Mit steigender Zahl Dienstleistungen werden diese zunehmend sinnlos und irgendwann sind die Leute nicht mehr gewillt, Geld für eine Dienstleistung auszugeben, die keiner will und braucht. Daher müsste mal das ganze neoliberale System überdacht werden, aber das ist ja schon zur Religion mutiert und hat heiligen Status, egal wie stupide und verblödet es sein mag.

[ nachträglich editiert von Fomas ]
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29.08.2014 10:02 Uhr von ghostinside
 
+16 | -8
 
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Wieder mal absoluter Blödsinn..."durch die Decke"...

1. Quartal -2,1
2. Quartal +4,2

Macht auf das erste Halbjahr +2,1. Was ist daran "durch die Decke" ???
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29.08.2014 10:45 Uhr von Best_of_Capitalism
 
+5 | -5
 
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Wenn man vorher voll Verluste eingefahren hat und dann wieder Plus macht um auf null zu kommen, so steigen die Umsätze auch nicht durch die Decke
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29.08.2014 11:16 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
+1 | -6
 
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"Ich dachte jetzt. ´Wow, durch die Decke! Da muss es ja zur Sache gehen!´ Und was ist? Lächerliche 0,4% mehr. " (Fomas)
Die Decke sind die 4 Prozent.
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29.08.2014 15:32 Uhr von certicek
 
+6 | -2
 
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In Zeiten, wo die FED täglich Milliarden in den Finanz- und Wirtschaftskreislauf pumpt, sind solche Zahlen zu hinterfragen.
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29.08.2014 19:19 Uhr von Petabyte-SSD
 
+4 | -2
 
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"Durch die Decke" geht nur eins:
http://www.live-counter.com/...
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30.08.2014 14:03 Uhr von Schäff
 
+2 | -1
 
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Dass Starstalker diese 4,2 % so hochjubelt mag wohl daran liegen, dass er aus Deutschland selten Quartalswerte von über einem Prozent gewohnt ist. Der gute deutsche Quartalswert von 0,7% im 1. Quartal dieses Jahres nimmt sich dagegen wirklich mickrig aus.

Tatsächlich handelt es sich bei den amerik. Werten aber um auf das Jahr hochgerechnete Zahlen. Wenn dann von 4,2 % Steigerung im 2. Quartal gesprochen wird, bedeutet das gegenüber dem Vorquartal eine Steigerung von lediglich 1,05 %.

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