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Ukrainischer Präsident Petro Poroshenko in Zugzwang

Petro Poroshenko, ukrainischer Präsident, gab (medienwirksam vor der Präsidentenmaschine in Szene gesetzt) in einer Fernsehansprache auf dem Flughafen Kiew seine Entscheidung bekannt, nicht in die Türkei zu fliegen. Russische Truppen seien in die Ukraine gebracht worden, sein Platz sei in Kiew.

Kiew behauptet nicht zum ersten Mal von einem solchen, angeblichen Einmarsch, von dem es jedoch keine Beweise vorlegen konnte. Nach der Gegenoffensive der Separatisten ist die Lage der ukrainischen Armee schlechter denn je und in Kiew wird nach Rücktritt des Verteidigungsminister Geletej gerufen.

Gegen Poroshenko werden Vorwürfe laut, die Mitteilung über einen russischen Einmarsch sei aus taktischen Gründen erfolgt. Er benötige Stimmen antirussischer Bürger für die Parlamentswahl am 26.Oktober. Auch wegen des Nato-Gipfels und der Entscheidung zu IMF-Geldern wolle er die Ukraine in Szene setzen.


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WebReporter: Stray_Cat
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Präsident, Ukraine, Kiew, Petro Poroschenko
Quelle: ad-hoc-news.de
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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.08.2014 09:20 Uhr von syndikatM
 
+6 | -3
 
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pornoshenko sieht mal wieder ufos landen.
russland sollte mal seinen wodka export an den ukrainischen adel unterbinden.
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29.08.2014 09:34 Uhr von lesersh
 
+3 | -5
 
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Man kann schon von Invasion sprechen, wenn russische Soldaten in der Ukraine krieg führen auch wenn sie es nur als Freizeitbeschäftigung machen
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29.08.2014 09:45 Uhr von asorax
 
+2 | -1
 
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selbst wenn putin die panzer schickt, was will poroschenko dagegen machen? der wäre der erste der abhaut
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29.08.2014 09:57 Uhr von Jens002
 
+2 | -0
 
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@ lesersh: Wenn man jetzt mal nicht unterscheidet zwischen Soldaten und Bürger, müsste man da nicht auch von einer Europäischen Invasion im Irak reden (IS-Unterstützer)? Ich denke Putin kann gegen die "Hardliner" in seinem Land nicht viel tun, jetzt rächt sich die Jahrelange Demütigung durch westliche Medien. Mir tuen dort nur die vielen Kinder leid, die können nichts dafür. Von mir aus soll dort die NATO, Russland oder China einmarschieren und beide Seiten entwaffnen. Die toten Kinder interessiert es mit Sicherheit nicht, ob das Zuschauen völkerrechtlich korrekt war.

[ nachträglich editiert von Jens002 ]
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29.08.2014 10:37 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
+2 | -0
 
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"Ich denke Putin kann gegen die ´Hardliner´ in seinem Land nicht viel tun, jetzt rächt sich die Jahrelange Demütigung durch westliche Medien." (Jens002)
Diese Logik würde bedeuten, daß Putin nicht der militärische Oberbefehlshaber ist. Obama hat ja auch ein ähnliches Problem. Trotzdem laufen die Fäden im Weißen Haus zusammen. Naja, und da ist Obama offiziell der Verantwortliche, auch wenn unter ihm verschiedene Leute Vollmachten besitzen. Wenn es nach Bush oder McCain gegangen wäre, wären ganz andere Entscheidungen getroffen worden. Wenn die Bevollmächtigten - also die mutmaßlichen Hardliner - von Putin die Linie vorgeben, dann hat Putin tatsächlich ein Problem.
Das eigentliche Problem ist die wirtschaftliche Expansion der EU und USA. Weich dringt sie in die Ukraine ein, ohne daß Russland dem etwas entgegenzusetzen hätte. Das ist das Kernthema des Konflikts. Deshalb die Härte der russischen Reaktion. Es ist eine Reaktion auf den Verlust von Einfluß.

" Von mir aus soll dort die NATO, Russland oder China einmarschieren und beide Seiten entwaffnen." (Jens002) Na, China hält sich aufgrund seiner bestehenden Nichteinmischungsdoktrin aus dem Ukraine-Konflikt heraus. Es eröffnet aber zur Zeit an seinen Grenzen neue Zollstationen, damit Lebensmitteln aus chinesischen umweltbelasteten Böden aufgrund des russischen Nahrungsmittelimportverbots aus dem Westen
nach Russland exportiert werden können. Mir hat eine Chinesin im Flugzeug die chinesischen Lebensmittel mal mit "Junk Food" umschrieben.
Die Ukraine ist nicht Mitglied der NATO.
Und wenn man sich die russischen Medien anschaut, dann weiß man, welche Vorstellungen Russland von der zukünftigen Gestaltung der Ukraine hat: Der Osten würde annektiert werden.
Quintessenz: Es macht schon einen Unterschied, wer in die Ukraine einmarschiert.

" Mir tuen dort nur die vielen Kinder leid, die können nichts dafür. " (Jens002)
Ab nach Deutschland.
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29.08.2014 11:32 Uhr von Jens002
 
+1 | -0
 
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@Sag_mir_Quando_sag: Es könnten von mir aus auch Außerirdische sein die das Drama beenden. Sonst finden wir auch für alles einen Vorwand, man könnte ja verbreiten das die Massenvernichtungswaffen haben und sie irgendwo einsetzen wollen. Hinterher fragt eh keiner mehr.
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29.08.2014 17:20 Uhr von Stray_Cat
 
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@ Sag_mir_Quando_sag

Ja, so ähnlich sehe ich das auch.

Im Kern ist es ein Existenzkampf Russlands. Das sollte niemand unterschätzen, denn es wird mit allen Mitteln kämpfen, bevor es sich selbst aufgibt. Welches Land würde das anders machen? Zumal es genug Beispiele dauerhaft zerstörter Nationen gibt.

Und das letzte wären sicherlich die USA. Aber was sie für sich beansprucht, gesteht sie noch längst nicht anderen zu. Und dann ist sie verwundert und empört, wenn es zu Verwerfungen kommt.

Je stärker jemand ist, desto weniger Wert legt er auf Diplomatie und Ausgleich, das ist die Crux. An diesen Fähigkeiten mangelt es. Nicht, dass in den USA nicht auch viele Stimmen gäbe, die eine andere Sprache sprechen. Aber das krampfhafte Klammern am Erhalt - und sogar noch weiterem Ausbau - der Weltherrschaft ist eine ungeheure Motivation der Hardliner. Fast könnte man es eine Psychose nennen.

Aber an wievielen Fronten gleichzeitig können sie auf Dauer kämpfen? Nicht umsonst wird der Druck auf die Nato-Mitgliedländer erhöht.

"Ukraine, a new and important space on the Eurasian chessboard, is a geopolitical pivot because its very existence as an independent country helps to transform Russia"
http://tinyurl.com/...
"transformieren", ausbeutbar machen.

Diese Doktrin war von Beginn an der Fahrplan. Mit Kenntnis dieser sind die Vorgänge in der Ukraine folgerichtig und logisch.
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04.09.2014 21:53 Uhr von murmet
 
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Ich sehe die Motivation der USA völlig entgegengesetzt.
Gerade die USA ist sich des Aufkommens anderer Mächte bewusst und such diplomatische Spielregeln zu installieren so lange sie es noch kann.
Dafür kann ich dann einen Existenzkampf Russlands in der Ukraine eher nicht nachvollziehen^^

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