29.08.14 08:54 Uhr
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Schlimmer Verdacht: Fahren viele Taxis etwa mit manipulierten Partikelfiltern?

Bei einem groß angelegten Test von 351 Taxis in fünf großen Städten fanden die Tester bei rund neun Prozent der Wagen erhöhte Rußemissionen.

Experten vermuten hier in vielen Fällen manipulierte oder gänzlich ausgebaute Rußpartikelfilter als Ursache. Das hat verschiedene Gründe. Zum einen kann ohne einen Filter Kraftstoff gespart werden. Zum anderen wird die Wartung des Fahrzeugs billiger.

Auch das regelmäßige "Freibrennen" mit hohem Tempo entfällt dann. Da bei der AU bei Fahrzeugen dieser Schadstoffklasse (Euro 5) keine Endrohrmessung mehr vorgenommen wird, fällt die Manipulation dort nicht auf.


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WebReporter: Miietzii
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Verdacht, Taxi, Fahren, Filter, Rußpartikel
Quelle: auto-presse.de

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.08.2014 09:03 Uhr von T¡ppfehler
 
+6 | -2
 
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Ist das jetzt gut oder schlecht für unsere Gesundheit?
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29.08.2014 09:08 Uhr von Partysan
 
+14 | -6
 
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Die Partikelfilter verringern den Schadstoff nur für den Moment in dem sie frei sind. In dem Selbstheilungsprozess kommt das giftige Zeug wieder raus ! Nur eben nicht während der Abgasmessung.
Wenn er sich nicht mehr selbst heilen kann, muss er in der Werkstatt Speziell gereinigt werden. Mit Montage ca. 1000-2000 Euro Kosten, teilweise schon bei unter 100Tkm . Der Umweltaspekt ist kaum gerechtfertigt. Ich verstehe die Taxi Unternehmen. Der kleine Mann muss es wieder bezahlen. Macht euch mal schlau. Die Idee des Filters ist ja generell gut ! Der Nutzen aber marginal, die Kosten immens !
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29.08.2014 10:10 Uhr von majorpain
 
+8 | -3
 
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Obwohl eigentlich der meiste Feinstaub in Deutschland Sahara Staub ist.
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29.08.2014 11:41 Uhr von Miauta
 
+10 | -2
 
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Das beste ist dann noch ein Tempolimit von 120....und nix da mit Partikelfilter freiblasen ^^ Schön in die Tasche greifen ^^
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29.08.2014 12:01 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
+2 | -4
 
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"Obwohl eigentlich der meiste Feinstaub in Deutschland Sahara Staub ist." (majorpain)
Ist das Dein Ernst?
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29.08.2014 12:20 Uhr von Berlin0r
 
+7 | -0
 
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@misuta
Man muss zum Freibrennen nicht schnell fahren. Es reicht konstant die Drehzahl hoch zu halten.
Für Tempolimits auf der Autobahn bin ich aber trotzdem nicht.
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29.08.2014 13:25 Uhr von Rechtschreiber
 
+1 | -4
 
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@Vorredner: Totaler Blödsinn. Bei meinem Mazda 6 BJ 2008 brennt sich der Partikelfilter immer dann frei, wenn er zu ist. Dann steigt der Verbrauch innerorts von 4,5 auf 10,5 Liter, das Motoröl verdünnt sich, sodass ich alle 10-15000km einen Ölwechsel machen darf und durch das deutlich miesere Gemischverhältnis verbrennt das Auto derweilen auch deutlich schlechter (man hätte ja auch auf die Idee kommen können, die Nachverbrennung in den Krümmer einzuspritzen....).

Ich habe daher auch schon mit dem Gedanken gespielt, den DPF auszubauen. Der TÜV merkt das nicht.
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29.08.2014 16:05 Uhr von blaupunkt123
 
+1 | -1
 
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@ Anna77 Immer wieder der selbe Blödsinn von dir.

Die neuen "super" sparsamen Benzinmotoren arbeiten mit einer Art "Diesel Prinzip".
Das bedeutet, dass bei diesen Fahrzeugen genauso Partikel hinten rauskommen.

Kann man an hellen Autofarben schön am Kofferraumdeckel sehen, wenn die schwarzen Flankern bei Regen festkleben.
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29.08.2014 16:50 Uhr von surfer17m
 
+2 | -3
 
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Ach lass sie doch glauben was sie möchte. :)

Im übrigen merkt der TÜV bzw. die Werkstatt schon das der Partikelfilter fehlt, schließlich braucht man (auch ohne Abgastester) ein Testgerät bei der AU. Dort werden die Werte digital ausgelesen, glaubt mir.....das merken die sofort.
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29.08.2014 17:21 Uhr von Dracultepes
 
+1 | -2
 
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@Anna77

Man merkt das du keine Ahnung hast. Mal bei der Bild was aufgeschnappt?

@surfer17m

Die Elektronik ist manipulierbar, gerade deswegen fällt es eben nicht auf.

Wenn das ODB Gerät sagt:" Alles OK" dann fällt nicht auf das der Partikelfilter gar nicht da ist.


b2t

Interessant, meiner ist allerdings eh erst in 160000km fällig, bis dahin habe ich noch genug zeit mir zu überlegen ob das als alternative in frage kommt ^^
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29.08.2014 18:05 Uhr von keineahnung13
 
+0 | -0
 
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Selbst bei Sprintern die viel fahren verstopfen die Dinger Total... Folge es kann den Turbo dann auch zerschießen, wenn man das nicht mitbekommt, dass das Ding dicht ist....

Hab ein erst Mühselig freigeklopft, da das ein Nachrüstding ist und die Karre von sonstwo kam.
Naja und eigentlich waren die Diesel früher eigentlich besser als die richtige Brocken ausgespuckt haben, die konnte man wenigstens nicht einatmen... was jetzt raus kommt kann man schön einatmen....

Kann das schon irgendwo verstehen wenn die die Dinger einfach leerräumen und keinen neuen mehr einbauen.... einfach nur Sau teuer der Spaß.... und würde mal sagen, das fast so Sinnvoll ist wie die Umweltzonen. Aber dafür können ja die Autohersteller nix, die müssen es ja verbauen. Naja und beim Adblue brauchen wir ja erst gar nicht erst anfangen^^
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29.08.2014 22:58 Uhr von Child_of_Sun_24
 
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Wenn die Dinger vorgeschrieben sind, die Wartung/Instandhaltung/Betrieb Teuer ist, welchen Vorteil hat man denn dann noch wenn man einen Diesel fährt ?
(Die Frage ist ernst gemeint)
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30.08.2014 07:49 Uhr von blaupunkt123
 
+2 | -1
 
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@ Child_of_Sun_24

Eigentlich hat man mit einem Diesel nur bei zwei Arten einen Vorteil.

1) Man hat im Jahr eine hohe Kilometerleistung, oder

2) Man will ein Auto mit hoher Leistung, dass aber trotzdem sparsam sein soll.


Vorteile sind halt nur die 10-20 Cent pro Liter an der Zapfsäule. Und das ein Diesel im Schnitt die Hälfte an Kraftstoff pro 100km benötigt.

Da muss sich dann jeder selber zusammenrechnen, was günstiger kommt.


Ich persönlich finde den Filter auch ziemlich sinnlos.
Der sammelt das ganze an, und irgendwann bei hoher Drehzahl pustet es das ganze auf einmal raus.
Und dem Kunden bringt er nichts anderes, als hohe Kosten, wenn das Ding kaputt ist.

Besonders Leute die extrem sparsam fahren werden sich dann über diesen defekten Filter wundern.
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30.08.2014 08:40 Uhr von kuro.tyo
 
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Nein, er sollte es eigentlich nicht einfach raus pusten.
Der gefilterte Ruß sollte bei hohen Temperaturen abgebrannt werden.

Es ist zu vermuten, dass die meisten Diesel PKW nach ein paar Jahren keine funktionierend Feindtaubfilter mehr haben.
Nicht nur Taxis.
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30.08.2014 22:28 Uhr von Child_of_Sun_24
 
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@blaupunkt123

Danke für die erklärung, ich fahre eh wenig und die Leistung ist für mich auch Zweitrangig (Muss zwar auch mal den Transport von Möbeln und Geräten aushalten können [Wenn man mal eine neue Anschaffung macht, spare ich mir gerne die Lieferung und Entsorgung] aber das schafft meiner :-) ).

Würde sich dann wohl für mich nicht lohnen, da ich meist nur 100-110 km/h auf langen Strecken (Falls mal weitere Wege anliegen sollten) fahre.

Da kuryo.tyo und einige andere noch gesagt haben das der Feinstaub im Filter bei hohen Temperaturen verbrannt werden soll, verstehe ich irgendwie den Sinn dahinter nicht, [Vermutung :-) ]Feinstaub noch feiner machen damit die Belastung evtl. nicht mehr messbar ist[/Vermutung :-) ] hört sich irgendwie nicht sonderlich durchdacht an (Also das Konzept nicht die Antworten).

[ nachträglich editiert von Child_of_Sun_24 ]
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31.08.2014 01:33 Uhr von Dracultepes
 
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@Child_of_Sun_24

Beim abbrennen bzw. der Regeneration wird der Feinstaub in sein Einzelteile zerlegt, hinten kommt dann nur Co2 + anderer krams raus, also kein besonders kleiner Feinstaub.
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31.08.2014 11:53 Uhr von Mike_s
 
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Also mal ganz ruhig: Nix mit "selbstheilen" oder "freibrennen" auf der Autobahn. Totaler Unsinn.
Der Partikelfilter filtert im normalen betrieb wie er es soll. Dabei steigt sein sog. "Beladungszustand" . Wenn dieser an einem bestimmten Punkt angelangt ist wird eine sog. "Regeneration" eingeleitet, bei dem durch Nachverbrennung im PF der Ruß ( die "Beladung") verbrannt wird so dass der BL-Zustand verringert wird. In der Regel liegt diese dann so bei 30% und das ist ok so. Es gibt da verschiedene Verfahren eines geregelten Filterkreislaufes nur zur Vervollständigung. Freibrennen selber wird leider nicht angezeigt, sensible Fahren merken aber dass der Motor ein bischen anders klingt oder rauer läuft. Vollgasfahren ist kontraproduktiv weil dann mehr russ erzeugt wird wie verbrannt werden kann - zudem deaktiviert das Steuergerät dann die Regeneration. Das beste ist konstant zu fahren und nicht mehr anzuhalten für etwa 15-30km im Bereich um die 60-90km/h . Zu wenig oder zuviel Gas und die Reg. wird unterbrochen und dann ein andermal wiederholt. Je öfter abgebrochen wird umso höher das Risiko einer eve. Ölverdünnung. Noch eins zur Regeneration: die Filter machen das in der Regel nicht ewig mit: nach ca. 100tkm muss dieser ersetz werden. Freibrennen beim Händler übrigens muss dann erfolgen wenn die Regenerationen immer wieder abgebrochen werden weil zuviel Kuzstrecke gefahrn wurde. DAS wiederum wird dann als Warnung angezeigt und eve. ein Notlaufprogramm angezeigt. "Durchpusten" auf der AB wie manche meinen ist das denkbar schlechteste was man beim Turbodiesel heutezutage machen kann.

[ nachträglich editiert von Mike_s ]
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31.08.2014 12:04 Uhr von foxymail
 
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Naja, die einzigen, die das mit dem Partikelfilter vernünftig hinbekommen haben ist der PSA-Konzern, die brennen sich durch das Additiv auch im Stadtverkehr frei. Bei meinem C5 I geht der Filter nun so langsam zu mit über 180000, der Tausch kostet ca 300 Euro. Laut Hersteller wäre der erste Wechsel bei 120000 km empfohlen worden.

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