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Euler Hermes: Gegensanktionen Russlands treiben deutsche Unternehmen in die Insolvenz

Euler Hermes, Kreditversicherer, geht aufgrund der von Russland verhängten Sanktionen gegen die EU davon aus, dass es in Deutschland negative Auswirkungen in Form von vermehrten Unternehmensinsolvenzen geben wird. Die Wettbewerbskraft der deutschen Unternehmen soll nachlassen, so Euler Hermes.

"Es gibt einzelne Unternehmen, wo die aktuelle Situation sehr dramatisch ist", so der Bericht des Kreditversicherers. Einige Firmen in Deutschland seien sehr vom Handelspartner Russland abhängig. Die Exporte sollen um etwa ein Fünftel weniger werden, was unter anderem die Autobranche trifft.

Die Erwartungen an die Wirtschaftsleistung wurden schon nach unten geschraubt. Das Bruttoinlandsprodukt soll nur noch um 1,5 Prozent steigen. Bislang wurden 1,9 Prozent erwartet. Hauptursache sei die Unsicherheit, die durch die Krise ausgelöst wird.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Russland, Unternehmen, Prognose, Insolvenz, Sanktion, Hermes
Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.08.2014 09:01 Uhr von lesersh
 
+4 | -2
 
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Wäre ziemlich dämlich von Unternehmen nur auf ein Pferd zu setzen. Das gute ist das es eine Marktbereinigung gibt wenn Unternehmen aufgeben.
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29.08.2014 10:03 Uhr von Alanya
 
+1 | -0
 
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Manche Firmen haben Anlagen für viele Mio. Euro fertiggestellt und dürfen diese jetzt nicht mehr ausliefern. Dadurch fehlen plötzlich diese Mio. Euro in der Kasse.
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29.08.2014 10:05 Uhr von hasennase
 
+3 | -4
 
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borgir bist du selber so dämlich oder ist es dein job diesen unsinn zu posten.
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29.08.2014 10:08 Uhr von Tek-Dealer
 
+1 | -2
 
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@ Hibbelig

Es ist auch immer ide böse Bank, die Schuld ist wenn jemand eine negative Bonität hat und kein Geld mehr bekommt.

Und Dein Beispiel zu den Landwirten, JA, sie sollen kaputt gehen.

Warum soll der Steuerzahler diverse hunderttausend Euro jährlich in eine Firma stecken, die "Waren" produziert die niemand abnimmt, nur um 2 oder 3 Arbeistplätze zu retten.

An der Stelle bin ich voll für Charles Darwin!
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29.08.2014 12:27 Uhr von The Roadrunner
 
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"Es gibt einzelne Unternehmen, wo die aktuelle Situation sehr dramatisch ist"
Solch ein Satz aus dem Mund eines Kreditversicherers? Mein Deutschlehrer hätte sofort ein dickes A an die Seite geschrieben und mindestens ein Punkt abgezogen.

Wenn der Kreditversicherer nicht mal richtig "sprechen" kann, wie gedenkt er denn zu überzeugen? Doch nicht allein mit Zahlen?

Mal im Ernst, die wenigen deutschen Firmen, die in Russland auf dem Markt sind, machen einen rechnerischen vernachlässigbaren Teil an der Gesamtwirtschaft aus.
Letztens wurde gesagt VW hätte Probleme. Kauft sich etwa jeder 2. Russe jedes Jahre ( oder 2., 3.) ein neues Auto?

Und ja, es rächt sich, wenn man die Produktion ins Ausland verlegt, um billiger zu produzieren; hier hätten sie das Problem jetzt nicht, aber die Produktion kostet halt etwas mehr. Ist nur Frage, ob es sich lohnt oder nicht, aber das ist unternehmerisches Risiko.
Die Menschen, die auf Grund der Produktionsverlagerung keinen Job haben, werden (häufig) bzw. wurden ja auch nicht gefragt und müssen sehen, wie sie damit zu recht kommen.

Einfach aufhören rum zu heulen und weiter machen.
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29.08.2014 12:51 Uhr von ghostinside
 
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Was soll der Scheiß mit dem BIP? Das ist eine gesamtwirtschaftliche Größe! Oh man. Verblödung pur.
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29.08.2014 12:51 Uhr von jens3001
 
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Roadrunner

Auch wenn ich dir grundsätzlich zustimme machst du da eine Milchmädchenrechnung auf.

VW hat in Kaluga ein altes russisches Automobilwerk aufgekauft und dort selbst angefangen zu produzieren. Allerdings nicht für den europäischen Markt!!

Durch die Krise sind die Automobilbestellungen gewaltig zurück gegangen. Keiner weiss wies weiter geht und wird sicher nicht ein teures Auto kaufen zu so einer Zeit.

Des Weiteren kann das Werk gar nicht mehr voll produzieren, da sehr viele Teile nicht aus Russland, sondern aus Europa kommen.

Womit wir nicht nur bei VW wären, sondern einigen hunderten bis tausenden von Zulieferern, Speditionen, maschinenbauern, etc. die ebenfalls dadurch betroffen sind.

Also glaub nicht, dass jedes Werk im Ausland ausschliesslich für den deutschen oder europäischen Markt produziert.
Die langen Lieferstrecken für die fertigen FAhrzeuge sind weder wirtschaftlich noch ökologisch sinnvoll. Geschweige denn die Zölle und Steuern.


Tek-Dealer: Ne, Landwirte dürfen nicht pleite gehen (zumindest nicht grundsätzlich). Ich fang jetzt auch gar nicht an dir zu erklären warum manche Wirtschaftszweige lebenswichtig sind auch wenn sie subventioniert werden müssen.

Aber was die firmen betrifft, die die Entscheidung getroffen haben in Europa zu sitzen und exklusiv mit Russland zu handeln bin ich bei dir.
Das birgt ein vorher bekanntes Risiko - gerade mit Russland das schon in der Vergangenheit mit schwer nachvollziehbaren Zollhürden aufgewartet hat.

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