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US-Zeitschrift fordert: Zentralbanken sollen Geld direkt an die Bürger verschenken

Die US-Zeitschrift "Foreign Affairs" hat vorgeschlagen, die derzeit herrschende, globale Ungerechtigkeit zwischen armen und reichen Menschen damit zu beenden, dass die Zentralbanken der Staaten das an die Notenbanken ausgegebene Geld an die Bürger verschenken sollen.

Damit würde das Problem behoben, dass das billige Geld im Bankensektor versickert. Das Problem des Vorschlags ist allerdings, dass das Verschenken von Geld eine globale Hyperinflation nach sich ziehen würde.

"Anstatt zu versuchen, private Ausgaben durch Wertpapier-Käufe oder Zinsänderungen durch die Notenbanken zu forcieren, sollten sie das Geld den Verbraucher direkt zur Verfügung stellen. Die Regierung könnte Bargeld gleichmäßig an alle Haushalte verteilen", so die Zeitschrift.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Geld, Bürger, US, Zeitschrift, Foreign Affairs
Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.08.2014 10:59 Uhr von knuggels
 
+3 | -12
 
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Ziemlich dämlicher Vorschlag. Wenn Geld nicht mehr erwirtschaftet werden muss, wo bleibt dann die Wirtschaftskraft eines Landes?
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28.08.2014 11:02 Uhr von Kaseoner13
 
+2 | -2
 
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Auh jawohl, wartet kurz ich sende meine Bankdaten durch.....Oh achso USA,na toll!
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28.08.2014 11:08 Uhr von Klassenfeind
 
+0 | -4
 
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Was bekommt denn dann der Einzelne..??

Fünf € oder wie ??
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28.08.2014 12:10 Uhr von sv3nni
 
+1 | -1
 
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hatte die japanische regierung schon vor 3-4 jahren gemacht. damals bekam jeder 10000 yen (100 eur). fand ich nicht schlecht
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28.08.2014 12:34 Uhr von DesWahnsinnsFetteKuh
 
+0 | -1
 
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@knuggels

Ja man könnte zu dem Schluss kommen, das alles in geregelten Bahnen läuft. Warum dann die USA 2012 trotz schlechter Prognosen und einem Staatsbankrott, trotz eines neuen Kredites den Triple A (Maximale Bonität) status nicht verloren hat wird dir kein Ökonom mit seinem Fachwissen erläutern können. Es zeigt sich deutlich,das hier weniger eine wirtschaftliche Deckung in Form des BIP zur Bonität herangezogen wurde, sondern das es dabei schlicht um Macht ging. Und um diese geht es nach wie vor. Eine währung ist nur so stark wie Menschen Vertrauen darin haben diese Währung als Zahlungsmittel verwenden zu können. Die USA untermauern den Dollar mit roher gewalt durch ihr Militär bzw. CIA und NSA. Das dieses mittlerweile einer Opression des gesamten Planeten gleich kommt und man diesen Komplex als das vierte Reich bezeichnen muss wird zwar niemand explizit aussprechen. De Facto ist es aber so. Und das Tolle daran, der Wiedersacher ist auch mit von der Partie. Putin hat die Soviet Union mit zu Fall gebracht und den American Way of Life nach Russland gebracht. Er bildet damit den Gegenpol zu der amerikanischen Auslegung von Freiheit. Nun ist der Rubel kein alternativer Dollar, aber auch daran arbeitet man ja bereits. Worauf ich hinaus will ist, das sich der FIAT Währungsraum über den gesamten Planeten erstreckt und der WErt der Währungen sich maßgeblich auf einer Inszenierung stützt. Ja, es ist richtig das die Ökonomen predigen bis sich die Balken biegen, aber auch sie werden den Teufel tun und die Hand abhacken die sie füttert, bzw. die mit Gewehr bei Fuss und zuhause auf jedem Rechner nur darauf wartet das wer aus der Reihe tanzt. Gefährlich wird es nach meiner Einschätzung jedoch beim Bitcoin, denn der bietet, zumindest nach jetzigem Kenntnisstand eine Alternative zum FIAT modell. Das Buch von Frank Schirrmacher, Ego, was ihn leider seinen Hals gekostet hat, bringt es ziemlich gut auf den Punkt.