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Holometer-Projekt: Ist das Universum nur ein Hologramm aus zwei Dimensionen?

US-Forscher vom Fermi National Accelerator Laboratory (Fermilab) haben das Holometer-Projekt gestartet. Das hochempfindliche Messinstrument besteht aus zwei Laserinterferometern, deren Reflexionen beim Empfang miteinander verglichen werden. Subatomare Veränderungen können damit erfasst werden.

Die Sensibilität der Apparatur soll ausreichen, um holografische Fluktuationen der Raumzeit erfassen zu können. Die Experimente werden zeigen, ob wir tatsächlich in einem dreidimensionalen Universum leben oder nur in einem 3D-Hologramm, dass aus den Informationen von zwei Dimensionen erzeugt wird.

Vergleichbar ist das Experiment mit der Darstellung auf einem Bildschirm. Zoomt man hinein, erkennt man, dass das vollständige Bild sich nur aus wenigen unterschiedlichen Farbinformationen von Pixeln zusammensetzt. Erste Ergebnisse wird es in knapp einem Jahr geben.


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WebReporter: montolui
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Welt, Projekt, zwei, Universum, Dimension, Hologramm
Quelle: golem.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.08.2014 11:11 Uhr von aminosaeure
 
+3 | -3
 
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Wir leben in einer Matrix...
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28.08.2014 11:25 Uhr von learchos
 
+4 | -0
 
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Nix Matrix. Wir sind ein Spiegelbild oder eine Kopie von irgendwas.
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28.08.2014 11:51 Uhr von Failking
 
+7 | -4
 
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Wahrscheinlich sind wir eine Simulation, wie in einem hochentwickelten SIMS oder SecondLife.
Manche haben Erinnerungen an frühere, bereits gespielte Runden.
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28.08.2014 12:21 Uhr von GottesBote
 
+1 | -1
 
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Bitte, kann mir das einer in verständlichem Deutsch erklären? Keine Ironie, wirklich ernst gemeint.
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28.08.2014 12:46 Uhr von Lederriemen
 
+1 | -0
 
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"Terror ist, wenn jemand in deine Wohnung einbricht und alles durch eine exakt gleiche Kopie ersetzt"
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28.08.2014 12:47 Uhr von TragischerEinzelfall
 
+1 | -1
 
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Project Bluebeam?
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28.08.2014 14:14 Uhr von PakToh
 
+1 | -0
 
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@Lederriemen Ich denke Stephen King meinte das in einem etwas anderen Kontext, aber passt trotzdem wie die Faust aufs Auge!
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28.08.2014 14:16 Uhr von Omega-Red
 
+0 | -0
 
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28.08.2014 14:25 Uhr von PakToh
 
+2 | -0
 
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@GottesBote
Es geht darum,d ass Wissenschaftlich diskutiert wird, ob unser Raum wirklich Dreidimensional ist, so wie wir glauben oder ob die dritte Dimension nur eine Täuschung ist und wir eigentlich in einem Zweidimenisonalen Raum leben.

Das kannst du dir Vorstellen, als ob wir alle auf einer Scheibe leben würden auf der wir existieren.
Das Beispiel im Text nimmt einen Computermonitor als Beispiel, der ist auch 2D, weil nur eine Ebene, also eine flache Fläche, aber trotzdem kann er dem Betrachter ein Tiefengefühl geben.

Angewandt auf das erwähnte Modell würde die dritte Dimension, welche wir ja meinen zu erleben, dadurch zustande kommen, dass die Welt eine Holographische Projektion ist.
Also: Du hast eine platte Ebene mit Pixeln, einige dunkler, einige heller. Wir bewegen uns in dieser Ebene und unsere Wahrnehmung (Dabei: ALLE Sinne) erleben die Pixel anhand ihrer Helligkeit anders, dunkle Pixel sind tiefer und helle Pixel sind höher, ähnlich wie bei Höhenkarten von Bergen wo der Berg je nach Farbe eine ander Höhe hat.

Nur eben nicht als flache Karte sondern als Hologramm und wir betrachten nicht das Hologram (wirst sicherlichmal eines gesehen haben) , sondern bewegen uns in ihm umher.

Stelle s dir vor wie eine Fernsehserie die auf dem Bidlschirm läuft, z.b. die Simspons. Dort gab es mal eine Folge wo Homer in die dritte Dimension kam, das ist recht anschaulich - Kurzum: Die Figuren bewegen sich in ihrem Universum so wie wir, nur trotzdem ist das ganze nur zweidimensional auf unserer Mattscheibe. (Physikalisch ist diese Erklärung wahrscheinlich kompletter Rotz, aber als Gedankenmodell für einen Nicht-Physiker sollte es wunderbar her reichen, um auch die Tragweite zu verstehen, die das haben kann)

PS: Was die Raum-Zeit angeht war das schon immer meine Vorstellung, denn z.b. unsere Galaxie ist zweidimensional: Eine flache Scheibe die sich um sich selber rotiert, wie ein Abfluss in den das Wasser rotiert (recht treffend, da auch im Zentrum der Michstraße, wie bei jeder Galaxie, ein oder mehrere riesige Schwarze Löcher existieren und "den Abfluß" / den Dreh- und Angelpunkt bilden. Unsere Galaxie hat nur den Vorteil, dass Flieh- und Gravitationskräfte sich die Waage halten oder in Menschlich absehbaren Zeiträumen als stabil angesehen werden können.
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28.08.2014 17:34 Uhr von Rychveldir
 
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". unsere Galaxie ist zweidimensional: Eine flache Scheibe die sich um sich selber rotiert, wie ein Abfluss in den das Wasser rotiert"

Das hat aber einen guten Grund. Wenn eine Wolke in einem 3D-Raum rotiert, dann hat sie einen Gesamtdrehimpuls bzw. eine mittlere Rotation. Die Achse steht normal auf die Scheibe der Galaxie. Im Laufe der Zeit haben sich die Partikel durch Reibung und Gravitation in der Scheibe Gesammelt, weil das die einzige Möglichkeit ist, verlässlich viele Umlaufbahnen zu erhalten, welche sich nicht mit anderen kreuzen.
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29.08.2014 08:47 Uhr von Bastelpeter
 
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Also stellen wir fest, dass die Erde eine Scheibe ist...
Hauptsache, wir fallen nicht runter.
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29.08.2014 10:38 Uhr von mayan999
 
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hahaha lustig ^^

nix ist real, ausser der "raum", zwischen den dingen.
-meine auffassung-

der raum ermöglicht die existenz von etwas... der raum ist dabei nicht abhängig von materie, materie aber vom raum. dabei wissen wir nichtmal, ob der raum tatsächlich auch ein raum ist.
wir sehen es so, aber höchstwahrscheinlich ist der raum, ewiglich und endlos... und alles was "in ihm?" als potentialität/möglichkeit entsteht, ist vergänglich... dem prinzip von werden u. vergehen unterworfen.

die materie, die naturgesetze, zeit usw. sind quasi eine art projektion von dem was wir als raum verstehen/vermuten....

demnach "träumt" der raum, den traum der materie, des universums, der evolution usw. usf. u. wie das möglich ist, ist ein unergründliches mysterium....

u. ich bin der auffassung, dass das was wir seele nennen, der raum ist. demnach sind alle "seelen" EINS, also nicht getrennt von einander, und auch nichts individuelles, sondern ein und dasselbe, welches den traum der vielheit/individualität träumt, um der ewigkeit einen sinn zu geben.
alleine dieser gedanke ist ja sowas von abwegig, dass man eigentlich verrückt werden müsste, aber in anbetracht der tatsache, dass die existenz per se(!), "verrückt" anmutet, sehr mysteriös und unglaublich unwahrscheinlich ist, macht dann diesen gedanken wieder garnicht so "unrealistisch" wie manch verkopfter denker glaubt.
wenn das "sein ansich", schon ein mysterium ist, sollte man nicht davon ausgehen, dass alles was aus ihm heraus entspringt, oder: auf der grundlage des seins existiert, NICHT mysteriös ist.

das manch einer glaubt, die welt entmystifizieren zu müssen, liegt einfach daran, dass er selbst einem messiahskomplex verfallen ist, und das nicht erkennt, weil er nur gelernt hat, dass der messiahskomplex oder missionierungs-drang zwangsläufig etwas mit institutionalisierter religion zutun haben muss, die er glaubt, bekämpfen zu müssen. er nennt seine missionierung halt "aufklärung", und macht dabei genau das gleiche wie der religiot.... und er bezieht sich auf materie, die naturgesetze usw. merkt aber nicht, dass er dann auch AUSSCHLIESSLICH materialistische aussagen tätigen kann, und sich damit für eine erklärung des verhältnisses von sein, werden u. vergehen, automatisch disqualifiziert. er glaubt halt, dass er den donnergott entmystifiziert hat, prädestiniert ihn dafür, das universum, bzw. das sein ansich entmystifizieren zu können... hahaha =))

^^ ein bisschen spass muss sein !

[ nachträglich editiert von mayan999 ]

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