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Milliarden-Verluste: Russische Unternehmen meiden Deutschland

In Deutschland hat sich im Jahr 2014 noch kein einziges Unternehmen aus Russland angesiedelt. Sollte der Trend so anhalten, könnten Deutschland Einnahmen in Milliarden-Höhe entgehen. Allerdings hält GTAI-Experte Robert Hermann eine Lageverbesserung für möglich.

"Deutschland spielt traditionell eine große Rolle für russische Unternehmen und bleibt einer der attraktivsten Standorte in Europa. Ein langfristiger Trend lässt sich zudem nicht aus der Betrachtung eines Halbjahres herauslesen", so Hermann am vergangenen Mittwoch.

Bei anderen Staaten steht Deutschland allerdings weiterhin als Industriestandort hoch im Kurs. Im ersten Halbjahr haben sich laut Hermann insgesamt 56 ausländische Unternehmen in Deutschland angesiedelt.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutschland, Unternehmen, Milliarden, Verluste, Ansiedeln
Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.08.2014 10:36 Uhr von turmfalke
 
+9 | -16
 
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Alles so vom Ami gewollt. Wärend Deutschland und die EU auf Wunsch der Amis Rußland sanktionieren, machen die Amis mit Rußland Milliarden Verträge. Unsere verlogenen Vollpfosten werden uns schon noch in die Pleite und dann in einen Krieg treiben!
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28.08.2014 10:44 Uhr von ar1234
 
+8 | -5
 
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Wenn ein russisches Unternehmen sich hier ansiedelt, dann kann man sich normalerweise sicher sein, dass es die Gewinne so weit wie möglich in Russland und woanders versteuern lässt.

Zudem ist kaum zu erwarten, dass diese Unternehmen besonders viele oder gar gute Arbeitsplätze bieten. Die meisten Unternehmen aus Niedriglohnländern, die sich in Deutschland ansiedeln, tun das lediglich deshalb, weil Deutschland ein guter Absatzmarkt ist. Produziert wird billig im Herkunftsland und verkauft wirds teuer bei uns. Manche dieser Unternehmen sind aber auch so "großzügig", die Endmontage oder das Verpacken bei uns erledigen zu lassen.

Die Gewinne des Verkaufs in Deutschland fließen dann schön zurück ins Land, wo das Unternehmen her kam. Und so nebenbei sind diese Unternehmen dann auch noch Konkurrenten für unsere hier ansässigen Unternehmen!

Folglich ist der Verlust durch das Wegbleiben russischer Unternehmen bei weitem nicht so groß, wie es beim Lesen der News klingt.

[ nachträglich editiert von ar1234 ]
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28.08.2014 11:52 Uhr von Knutscher
 
+2 | -2
 
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Gut so. Dann bleibt mehr für Chinesische, Amerikanische und Saudische Unternehmen übrig ...............
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28.08.2014 12:58 Uhr von jens3001
 
+4 | -2
 
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Es waren wohl eher europäische Unternehmen die in Russland investiert haben als anders herum.

Volkswagen in Kaluga + deren x Zulieferer. Alle haben sie da drüben neu gebaut, alte Firmen aufgekauft, usw.

Und jetzt? Die Produktionszahlen sind nahe gegen 0. Bedeutet keine Verkäufe, keine Umsätze, keine Gewinne.

Siemens ist stark dort drüben - selbes Spiel.


Nein. Also die "Milliardenverluste" sind nicht aufgrund fehlender russischer Investitionen sondern aufgrund des Kindergartens der sich da abspielt und der internen Entwicklung in dem Land.
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28.08.2014 13:13 Uhr von Perisecor
 
+3 | -4
 
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Das liegt auch daran, dass es in Russland schlicht keine interessanten Firmen gibt, welche expandieren könnten.

Die größten russischen Firmen sind allesamt und ausschließlich Versorger, Rohstoffunternehmen, Banken und - Lada.


Das einzige, was in Deutschland halbwegs Erfolg hat, sind russische Lebensmittel - unter anderem deshalb, weil sich nicht nur viele Russlanddeutsche in den SN-Kommentaren tummeln, sondern auch in Deutschland leben.


Nunja, zumindest so lange, bis ganz-sicher-keine-regulären-russischen-Truppen Deutschland endlich heim in´s (russische) Reich holen. ;D
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28.08.2014 13:41 Uhr von Knutscher
 
+1 | -1
 
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@ Perisecor

Oh !??!?

Schön zu sehen, das Du an deinem Humor arbeitest :D
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28.08.2014 14:08 Uhr von ms1889
 
+0 | -1
 
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war doch klar...wenn man sich überall einmischt..hat man den "schwarzen peter"...dann wird man wie die usa, zum bösen.

wobei DWN nicht vertrauenswürdige nachrichten hat.

[ nachträglich editiert von ms1889 ]
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28.08.2014 14:40 Uhr von hasennase
 
+0 | -2
 
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wen interesseirt das ? der umsatz mit denen liegt unter der normalen schwankungsbreite.
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28.08.2014 15:27 Uhr von ar1234
 
+0 | -1
 
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@Kritikglobalisierer: Nicht nur aus den USA, sondern von überall kommen die Firmen zu uns und bringen die Steuern nach draußen. Selbst die deutschen Firmen verlegen mehr und mehr Steuern nach woanders hin. Deutschland ist ein Land, das mehr und mehr Kosten importiert und Gewinne exportiert... Exportweltmeister eben!
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29.08.2014 00:49 Uhr von Perisecor
 
+1 | -1
 
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@ Truth_Hurts

Meine Aussage:
´Die größten russischen Firmen sind allesamt und ausschließlich Versorger, Rohstoffunternehmen, Banken und - Lada.´

Was ist Gazprom? Richtig, ein Rohstoffunternehmen und Versorger.

Und was hat Gazprom im Portfolio, welches es dazu bringen wird, in Deutschland Büros oder Verkaufsläden zu eröffnen?

Richtig, nichts.



@ Hibbelig

"die Russlanddeutschen, die ich kenne, mögen allesamt keine Russen, daher: Schuss ins Knie würde ich sagen."

Tjo, die Russlanddeutschen, die ich kenne, sehen das durchaus anders.



"Und weshalb die aufgezählten Firmen nicht expandieren sollten, kann auch nur Peri erklären. "

Weil sie für den deutschen Markt nichts innovatives bieten. Deshalb gibt es ja auch nicht an jeder Ecke ein Autohaus von z.B. Lada.



"Leider werden am Montag wieder neue kommen, weil "die Russen gerade die Ukraine erobern", auch wenn sie das schon 20 Wochen lang machen und noch nichts geschehen ist."

Nunja, die Krim haben sie ja schon annektiert.
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29.08.2014 02:57 Uhr von ar1234
 
+0 | -1
 
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@Periskor: "Nunja, die Krim haben sie ja schon annektiert." Du vergisst, dass die Leute in der Krim doch gaaaannnnz freiwillig dafür gestimmt haben, sich Russland anzuschließen. Die freundlichen Helfer neben den transparenten Urnen haben auch fein drauf geachtet, dass alle die richtige Stimme abgaben und nicht etwa Fehler beim Ankreuzen machten.

Um die wahl überhaupt erst zu ermöglichen, hat Russland der Krim doch auch extra noch die Rebellen für den Krimaufstand gespendet. Schließlich war aufgrund der ganzen Westpropaganda und der westlichen Unterdrückung und der USA fast kein Ukrainer bereit oder daran interessiert, für die eigene Sache zu kämpfen. Man denkt eben an die armen unterdrückten Ukrainer.

#Beitrag enthält eine Spur Sarkasmus#

[ nachträglich editiert von ar1234 ]

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