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"Ice Bucket Challenge" in Kritik: Finanzieren Spender sinnlose Tierversuche?

Die so genannte Ice Bucket Challenge ist zum regelrechten Internet-Hype geworden, bei dem sich auch viele Prominente für einen guten Zweck einen Kübel voller Eiswasser über den Kopf schütten. Mit den Spendengelder soll die Krankheit ALS erforscht werden und genau darüber gibt es nun Kritik.

Angeblich unterstützen die wohlmeinenden Spender mit ihren Aktionen nur sinnlose Tierversuche, so die Kritiker.

Die Organisation "Ärzte gegen Tierversuche": "Die ALS-Gesellschaft macht keinen Hehl daraus, bei ihren Forschungen auf ´Tiermodelle´ zu setzen, wie es im lebensverachtenden Jargon der Tierexperimentatoren heißt". Diese Experimente hätten keinerlei Erkenntnisgewinn für die Krankheit.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Kritik, Challenge, Spender, Ice Bucket Challenge, Tierversuche
Quelle: mobil.mopo.de
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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.08.2014 13:29 Uhr von perMagna
 
+13 | -6
 
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Man kann nicht einfach Tierversuche machen. Man muss wissenschaftlich beweisen, warum das Tiermodell der einzige Weg ist, um die Forschung voranzubringen. Dann wird das ganze noch durch eine Ethikkomission gewunken und wenn es einmal so weit ist, muss man wirklich jeden Scheiß genaustens dokumentieren.
Also ist die Kritik unbegründet. Das schlimme ist, diese Selbstdarsteller würden sofort 1 Million Mäuse opfern, wenn sie selbst betroffen wären und einen grausamen und unwürdigen Tod in den nächsten Jahren erwarten müssten. Scheinheilige Lumpen.
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27.08.2014 14:42 Uhr von MRaupach
 
+8 | -8
 
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Tierversuche sind völlig normal!

Meist werden Mäuse verwendet bei Untersuchungen in Bezug auf Krankheiten welche das Nervensystem betreffen.

Wer gegen solche versuche ist, der kann sich ja von mir aus selber als Proband zur verfügung stellen, aber ich bin froh das es diese Möglichkeit gibt!

Es ist ja nicht so als würden die Bengalische Tiger oder Pandas als Versuchsobjekte nehmen sondern Mäuse, die meist extra dafür gezüchtet werden!

Und die Frage ob sowas nötig ist ? Nun evtl könnte man das auch ohne Tierversuche machen, dann dauert es halt nur so 50-60 Jahre länger bis man Therapien entwickelt, wenn überhaupt...

Das ist genau so dumm wie diese Stammzellen-Forschungs-Gegner ... was da an Potential an möglichen Medikamenten verloren geht...

Und immer diese Frage: "Ist das ethisch vertretbar?"

Immer wenn so einer ankommt möchte ich diesen zu einem der Schwerkranken schicken, möglichst ein Kind und der ethisch korrekte Schlauberger darf dann dem Kind erklären warum er verhindert das an einem Heilmittel geforscht wird...

Naja eigentlich möchte ich das nicht, das Kind täte mir dann zu sehr leid...
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27.08.2014 14:56 Uhr von Amphelisia
 
+4 | -8
 
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Die Mäuse werden doch extra dafür gezüchtet.

Wo sollen denn die Medikamente geprüft und getestet werden? Von den ganzen hyperdramaturgischen "Tierschützern" würde sich niemand freiwillig in eine Klinik begeben, um neue Wirkstoffe an sich testen zu lassen ...
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27.08.2014 15:07 Uhr von Rechtschreiber
 
+3 | -6
 
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Was soll dieses Scheiß gejammer über Tierversuche? Sollen wir es wieder machen, wie es um 1940 schon der Fall war, als man einfach Juden dafür nahm? Ist es das, was die Gegner wollen? Oder Häftlinge? Wäre doch auch nicht verkehrt. Ob sie jetzt binnen drei Stunden elendig an einem Giftcocktail sterben, oder durch ein Medikament getötet werden, ist ja dann auch egal.

Ich mag Tierversuche auch nicht, aber sie sind notwendig. Und sie sind deutlich humaner als das von den Juden geforderte koschere Abschlachten von Tieren. Und das ist nebenbei ganz legal in Deutschland.

Das gehört zu aller erst verboten.
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27.08.2014 15:25 Uhr von uferdamm
 
+4 | -4
 
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@Amphelisia: Warum züchten wir nicht extra Menschen für solche Versuche? Dann haben wir direkt ein 1 zu 1 Versuchsmodell ...
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27.08.2014 18:01 Uhr von MRaupach
 
+2 | -4
 
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Falsch! Der Fehler liegt bei dieser sogenannten Organisation "Ärzte gegen Tierversuche"(was sind das für Ärzte?) zu behaupten Tierversuche bei der Erforschung Neurologischer Krankheiten wie ALS wären sinnlos! Das ist als würden diese sagen man sollte gar nichts machen!

Welche Alternative haben die ? Es gibt schlicht keine !
Nervensystem sind dermaßen komplex das selbst Computersimulationen scheitern müssen. Es mag evtl möglich sein ein funktionsfähiges gesundes Nervensystem darzustellen, aber selbst das ist schon sehr futuristisch, aber die Simmulation von Krankheiten bei denen man noch nichteinmal die Parameter vernünftig versteht sind definitv unmöglich im Moment!

Also muss man auf Tierversuche zurückgreifen um zu verstehen welche Wirkstoffe einen Effekt auf die Krankheit haben und wie dieser aussieht!

Und jeder Spaßvogel der darauf jetzt ein Minus gibt soll mal bitte eine alternative Forschungsmethode gegenüber Tierversuche bei neurologischen Erkrankungen hier in die Kommentare schreiben!
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27.08.2014 21:18 Uhr von Child_of_Sun_24
 
+4 | -0
 
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@angelthevampyr

Dann Informier dich mal wie z.B. ZMapp hergestellt wird bzw. wie es gefunden wurde.

Ich bin aus Menschlicher/Moralischer Sicht gegen Tierversuche, allerdings kann man nicht von der Hand weisen das viele dort gefundenen Mittelchen durchaus für den Menschen Positiv sind/waren. Es gibt wohl auch keine Alternative, jedenfalls ist mir persönlich keine Verlässliche Methode bekannt die so viele Erfolge zu verzeichnen hat.

Ist halt ein Übel unserer Gesellschaft mit dem wir wohl noch ein paar Jahrhunderte Leben müssen.

[ nachträglich editiert von Child_of_Sun_24 ]

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