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Interview: Putin benutzt Ukraine-Krise nur als Ablenkungsmanöver

Der Politologe Andreas Unland beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Ukraine und Russland und ist derzeit am Institut für Euro-Atlantische Kooperation in Kiew. In einem Interview mit Liane von Billerbeck äußerte er sich zur derzeitigen Situation.

Zwei Motivationen gibt es für Putins außenpolitische Abenteuer. Zum einen drängt ein imperialer Nationalismus auf eine teilweise Wiederherstellung des russischen Reiches.

Und die wichtigere Motivation ist, dass das System Putin mit dem jetzigen sozialpolitischen Modell nicht mehr so gut funktioniert. Die Wirtschaft schwächelt und dieses ganze Regierungssystem verliert ihre Legitimität. Mit den außenpolitischen Krisen versucht man das zu kompensieren.


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WebReporter: Peter Hoven
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Krise, Ukraine, Putin
Quelle: deutschlandradiokultur.de

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68 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.08.2014 10:17 Uhr von LucasXXL
 
+45 | -20
 
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Das die Trolls auch noch "News" verfassen dürfen geht entschieden zu weit!
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27.08.2014 10:31 Uhr von Peter Hoven
 
+5 | -32
 
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27.08.2014 10:38 Uhr von ROBKAYE
 
+48 | -21
 
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Alle Anzeichen deuten darauf hin, dass die NATO/USA einen neuen kalten Krieg, wenn nicht sogar einen neuen heißen Krieg haben wollen... ein Land, welches kurz vor dem finanziellen Abgrund steht, lässt sich so manche Schweinerei einfallen, um diesen Kollaps noch ein paar Monate hinauszögern zu können... was käme da gelegener, als dem Land, dass zu 75% am Tropf des militärisch-industriellem Komplex hängt, einen neuen kalten Krieg zu bescheren...

Ich traue den USA/NATO seit den Lügen zu 9/11 und dem Irak-Krieg nicht mal mehr weiter als ich spucken kann...

@Butzelmann:

Super Beitrag ;-) ... danke dafür!

[ nachträglich editiert von ROBKAYE ]
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27.08.2014 10:49 Uhr von Wiggleshaker
 
+24 | -13
 
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Bullshit, was diese Deppen von selbsternannten Politologen mal wieder erzählen. Die NATO will einfach auch was vom Kuchen Russlands abhaben, weil deren Wirtschaft nicht pausenlos am einbrechen ist, sondern stabil und vorbildlich steigt. Da muss natürlich erst mal ein Krieg angezettelt werden, sonst merken unsere dämlichen Bürger ja, wie beschissen es Ihnen eigentlich geht, während die Politik sich vollfrisst.
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27.08.2014 11:04 Uhr von turmfalke
 
+33 | -10
 
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Für wie dämlich halten solche Leute Putin? Der wird sich, wenn er selbst Probleme im eigenen Land hat, diese Pleite-Ukraine ans Bein binden. Gegen die Ukraine ist Griechenland reich. Und noch was wichtiges, Obama sagt immer wieder das er amerikanische Bürger immer und überall schützen wird. Genau das macht Putin auch nur wird Putin dafür als Diktator hingestellt.Ist ja logisch die Russen sind ja nicht solche "Demokraten" wie diese Amis. Wenn man diese verlogene Berichterstattungen in unseren Staatsmedien sieht, kann man nur noch kotzen und dafür muss man noch GEZ bezahlen,Pfui!
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27.08.2014 11:10 Uhr von architeutes
 
+4 | -25
 
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27.08.2014 12:06 Uhr von tutnix
 
+11 | -6
 
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@wiederwaslos

ja weil so ein russophober katholiban auch von irgendetwas eine ahnung hätte ;).
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27.08.2014 12:57 Uhr von magnificus
 
+13 | -5
 
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Und welche Motivation hatte der Westen, dass Chaos in der Ukraine aktiv zu unterstützen und anzukurbeln?

Hat der Politologe auch dazu eine Meinung?
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27.08.2014 12:58 Uhr von honalolaoa
 
+9 | -5
 
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Council on Foreign Relations sieht Hauptschuld an Ukraine-Krise beim Westen: http://www.nachdenkseiten.de/...
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27.08.2014 12:58 Uhr von ms1889
 
+10 | -5
 
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nuja, deutschen/us amerikanischen/eu quellen...muß man sehr mißtrauen...da sie nicht unabhängig und seriös in der sache sind.

und dann noch kommt die news von einem deutschen staatssender... propaganda!
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27.08.2014 12:59 Uhr von maxyking
 
+6 | -13
 
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Wo genau liegt noch mal der Unterschied für zwischen den USA und Russland, Politisch gesehen? Was für mich als Deutschen zählen sollte ist die Tatsache das Russland die DDR über Jahrzehnte weg hat ausbluten lassen während die USA im Westen dafür gesorgt hat das Deutschland die führende Wirtschaftsnation ist die wir heute sind. Mit all denn tollen Sachen die wir heute als Selbstverständlich ansehen, wenn beide Teile Deutschlands behandelt worden wären wie die DDR wären Wirtschaftswachstum von 78 % in 10 Jahren und Renten verzehnfachung auch hier möglich und trotzdem währen wir noch Jahrzehnte hinter unserem heutigen Sandart.
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27.08.2014 13:28 Uhr von hasennase
 
+3 | -9
 
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dies ist auf jeden fall eine triebfeder. solange wie 1984 in der original sowejet union verboten war kennt dort eh kaum einer das buch um es zu bemerken.
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27.08.2014 14:09 Uhr von Peter Hoven
 
+2 | -14
 
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27.08.2014 14:22 Uhr von Perisecor
 
+6 | -26
 
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27.08.2014 14:28 Uhr von Perisecor
 
+5 | -22
 
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27.08.2014 15:01 Uhr von Maika191
 
+10 | -3
 
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Hat der Russland gemeint? Der hat sich bestimmt versprochen, der wollte doch eigentlich USA und EU sagen.

@ Perisecor
Ach ja Russland und seine endlichen Rohstoffe, kein vergleich zur Deutschen Industrie. Wir bauen alle Produkte aus Luft.

[ nachträglich editiert von Maika191 ]
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27.08.2014 15:21 Uhr von Perisecor
 
+5 | -19
 
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27.08.2014 15:47 Uhr von Lord_Prentice
 
+9 | -3
 
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Institut für Euro-Atlantische...alles klar^^

Der pöse pöse Putin...hat sich einfach die Krim geholt ohne einen Massenmord zu begehen, wie konnte er nur! Das hätten unsere "Freunde" die Amis (wer die hat braucht keine Feinde mehr) suveräner und mit mehr Munition gelöst.

Die Amis sind doch die Guten, die ihre Waffen mit der GANZEN Welt gegen einen entsprechenden Obolus teilen...
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27.08.2014 16:00 Uhr von Perisecor
 
+4 | -15
 
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27.08.2014 16:48 Uhr von ShortyXXX
 
+10 | -3
 
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Waaat? Politologe?
Der Mann hat definitiv den falschen Beruf gewählt, vielleicht ist ihm auch nur die primitive NATO Propaganda voll ins Hirn geschossen.

Ja wer braucht den Ablenkungsmanöver von seinem epischen Schuldendesaster?
Ganz bestimmt nicht Russland!

Waat imperialer Nationalsimus?
Die Krim und Neurussland waren Jahrhundertelang russisch bevor ukrainische Kommunisten ihre Machposition schamlos ausgenutzt haben und sich selber russische Gebiete geschenkt haben, das war VÖLKERRECHTSWIDRIG!

Ohne Russland wäre die Ukraine schon vor Jahrzenhnten zusammen gebrochen.
60 Milliarden Schulden hat das Land bei russischen Banken.
Ohne russische Nachfrage wären die Oligarchen wie Porochenkos und Achmetovs nie und nimmer so reich geworden.
Und jetzt beissen sie die Hand die sie füttert!
Aber jetzt bekommen sie super tolle IWF Kredite. mit Bedingungen die der reinste soziale Sprengstoff sind.
Der größte Kredit Hai allerzeiten ist der IWF!
Ein Kredit der nur dazu dient das Land zu destabillisieren und danach Unternehmen für ein paar Cents zu kaufen.

Wie naiv die EU doch ist, sie glaubt die USA sei ihr Freund, ha ha ha ha ha ha ha.
Der Dollar duldet keine Konkurenz (€uro), die Krise schwächt den Euro und stärkt den Dollar.

Mission accomplished

Well done Bombama
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27.08.2014 16:49 Uhr von Perisecor
 
+3 | -15
 
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27.08.2014 16:52 Uhr von Perisecor
 
+4 | -16
 
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27.08.2014 17:11 Uhr von certicek
 
+7 | -4
 
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Die Höhe der expliziten Staatsschulden spielt keine Rolle, solange die Zinsforderungen der Gläubiger bedient werden.
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27.08.2014 17:32 Uhr von GroundHound
 
+4 | -8
 
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Es ist wirklich so. Die Russen haben keine funktionierende Gesellschaft, so, wie wir sie kennen.
Auf den Straßen herrscht das Faustrecht, der Staat ist durch und durch korrupt. Das ist übrigens auch der Grund, warum man so russische viele Crash-Compilations bei Youtube findet: Fast jeder Russe fährt mit einer Cam im Auto herum. Denn der Polizei kann man nicht trauen.
Wer in Russland aufmuckt, wird ganz schnell mundtot gemacht, verschwindet in Arbeitslagern.

Die orthodoxe Kirche ist mit im Spiel und hat eine Menge Macht, mit der sie gegen unliebsame Personen hetzt. Wie zum Beispiel Homosexuelle, die in Russland quasi Freiwild sind. Der Staat schützt sie nicht nur nicht, sondern hetzt noch gegen sie.

Ein paar reiche Oligarchen haben nach der Wende das Volk bestohlen und besitzen nun einen unermesslichen Reichtum. Im Gegenzug gibt es enorm viel Armut und Ausbeutung.

Russland ist genau das geworden, was der Sozialismus hat versucht zu verhindern:
Ein Ausbeuterstaat mit übelstem Raubtierkapitalismus. Arbeitnehmerrechte gibt es auch nicht. Wem was nicht passt, sollte besser den Mund halten.

Herr Unland hat vollkommen Recht, mit dem, was er sagt.
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27.08.2014 17:48 Uhr von GroundHound
 
+3 | -9
 
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Übrigens. Woran erkennt man Russen im Urlaub?
Sie packen sich den Teller beim "All-inclusive" rappelvoll (und lassen dann die Hälfte stehen).
Woher dieser Drang wohl kommt...

Der russische Durchschnittsverdienst liegt eben noch bei sehr bescheidenen 600-700 Euro im Monat. Das hat heute nicht viel mehr Kaufwert, als Anfang der 90er 100 Euro Durchschnittsverdienst. Inflation und gestiegene Preise relativieren den "Erfolg" Putins stark.

Besonders bedenklich sind vor allem die enormen Gehaltsunterschiede. Der Durchschnittswert kaschiert das Versagen Putins. Die russische Wirtschaft ist ohne Öl- und Gasvorkommen auch nicht lebensfähig.

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