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Berlin: Weil DHL-Bote am Friedhof niemanden antraf, gab er Urne in einem Imbiss ab

Eine 56-jährige Berlinerin ließ eine Urne mit den Überresten ihres verstorbenen Vaters von einem Bestatter in Bad Hersfeld nach Berlin schicken, um ihn dort auf dem Magdalenenkirchhof beisetzen zu lassen. Die Urne war direkt an den Friedhof adressiert.

Allerdings traf der Postbote dort niemanden mehr an. Kurzerhand gab er die Urne bei einem Imbiss in der Nähe ab. In der Sendungsverfolgung im Internet konnte die Tochter des Verstorbenen lesen: "Erfolgreich zugestellt an Spätkauf Bulut". Eine Adresse gab es nicht. Eine Friedhofs-Angestellte suchte nun die Urne.

Doch sie fand sie nicht. Erst die Tochter fand den Imbiss und die Urne. Eine DHL-Sprecherin sagte: "Wir möchten uns entschuldigen. Aber der Zusteller hat eigentlich alles richtig gemacht. Wenn er keinen Briefkasten erreichen kann, schicken wir die Benachrichtigung per Post."


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: Berlin, Friedhof, Imbiss, DHL, Urne
Quelle: bild.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.08.2014 10:18 Uhr von Holzmichel
 
+25 | -11
 
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Ich finde es erschreckend und anstandslos, dass Urnen mit der Asche von Verstorbenen überhaupt per DHL ausgeliefert werden!
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26.08.2014 10:25 Uhr von Maverick Zero
 
+39 | -3
 
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Urne geht als XL Paket durch; unverbrannte Verstorbene als Sperrgut auf Palette.
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26.08.2014 10:34 Uhr von tobsen2009
 
+13 | -2
 
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Was machen die denn wenn das Paket verloren geht?! Den Angehörigen sagen "tja.. DHL hat das Paket verbummelt, Ihr lieber Angehöriger ist nun nicht mehr auffindbar, aber hey, dafür gibt`s 500.-EUR von der Versandversicherung.."
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26.08.2014 13:06 Uhr von Dracultepes
 
+3 | -1
 
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