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"Hart aber fair": Heftige Diskussion um Vorgehen gegen die IS-Terroristen

In der ARD-Talkrunde "Hart aber fair" haben sich Claudia Roth, Politikerin aus den Reihen der Grünen, Jakob Augstein, CDU-Außenexperte Elmar Brok und Bild-Chefredakteur Julian Reichelt eine harte Diskussion um die IS im Irak und um Waffen geliefert.

Elmar Brok gab den Anti-Pazifisten und äußerte, dass diejenigen, die ohne Gewalt auskommen wollen, wohl noch nicht Probleme auf der Welt gelöst hätten.

Danach legte sich Reichelt mit "Spiegel"-Erbe Augstein an. "Wollen Sie die alle erschießen?", so die Frage Augsteins auf die Forderung Reichelts nach einem Militäreinsatz.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: IS, Diskussion, Vorgehen, Hart aber fair
Quelle: huffingtonpost.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.08.2014 10:21 Uhr von shane12627
 
+16 | -5
 
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"Wollen Sie die alle erschießen?"

Ist der einzige Weg. Mit Diplomatie kann man keine Terroristen zum Aufhören zwingen.
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26.08.2014 10:46 Uhr von GroundHound
 
+6 | -3
 
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"Wollen Sie die alle erschießen?"

Ne. Wegbomben!
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26.08.2014 10:49 Uhr von mort76
 
+4 | -3
 
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...und welche Probleme hat man in der letzten Zeit mit Waffen wirklich gelöst?
Die im Irak, in Israel, Syrien etc. kommen mir alle verdammt ungelöst vor...und gerade am Beispiel Israels sieht man doch schon seit Jahrzehnten, daß man Probleme auch mit jeder Menge Waffen nicht lösen kann- man kann sie damit aber prima verlängern.
Also, was soll dieses strunzdumme Zitat uns sagen?

Welche Probleme hat Elmar Brok denn schon "auf der Welt gelöst"?
Der Mann ist ein Lobbyist, kein Idealist.
Die rechtsextreme Swoboda-Partei verteidigt er ebenfalls- ein gaaanz feiner Mensch ist das...mit solchen Menschen gibts ruckzuck Frieden auf Erden...
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26.08.2014 10:56 Uhr von opa2012
 
+4 | -5
 
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Wir nehmen unsere Yoga-Matte und blockieren die Wege nach Europa.

Die Musels der ISIS sind noch schlimmer als die Nazi.
Da half dann auch nur Waffengewalt!!!
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26.08.2014 11:16 Uhr von Ms.Ria
 
+4 | -1
 
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Das Problem das ich sehe ist, dass es keine einzelne IS gibt, sondern dass diese Organisation aus mehreren Zuläufern besteht.... mehrere regionale "Stämme" vereinigen sich in der IS, dazu kommen immer mehr "Schläfer" aus Europa, Afrika und anderen Kontinenten.

Die (eigtl. heißt es ja "der") IS ist auch keine Neuerscheinung, sie gibt´s schon seit Jahrzehnten, hat sich immer wieder neu formiert, teilweise wurden diverse IS-Clans früher sogar von den USA subventioniert.... man gab der IS also viele Möglichkeiten und viel Zeit um sich zum aktuellen Terror zu entwickeln.

Und die IS ist auch eine Bedrohung für die muslimische Welt selbst. An Grenzen der übernommenen Städte führt die IS z.b. Auto- und Buskontrollen durch, Ausweise (ID-Cards) müssen vorgezeigt werden und entspricht z.b. die Abstammung des Kontrollierten nicht der Ideologie der IS, wird er regelrecht exekutiert, als Geisel genommen etc.

"Alle erschießen" halte ich für unmöglich, denn mir scheint dass es bei der IS ähnlich wie bei der Mafia zugeht: stirbt einer, wachsen zeitgleich zwei neue nach. Die Taliban, al-Qaida etc. wurden ja trotz langjähriger militärischer Einsätze auch nicht endgültig weggeschafft. Es gibt noch so viele andere islamistische Organisationen die in den Medien nie genannt werden.

Wichtig finde ich auch für uns in Europa, dass man intensiver kontrolliert wer hier an Islamisten lebt, wer hier ein- und ausreist und dass sich EU- und weltweit mehr Muslime laut und offen gegen die IS aussprechen und sich von ihnen distanzieren.

Es nützt nichts wenn sich hier und da mal ein "islamischer Zentralrat" kurz dazu äussert...es müssten wichtige islamische Persönlichkeiten (z.b. dortige bedeutende Imane, Politiker usw.) in die Öffentlichkeit treten und sich offen dagegen stellen, um zu versuchen den ideologischen Zulauf zur IS zu unterbinden. Das alles fehlt mir irgendwie bzw. es ist nicht "laut" genug.
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26.08.2014 11:18 Uhr von Atze2
 
+1 | -2
 
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wer es verpasst hat:

http://www.ardmediathek.de/...


ne gute erste Sendung nach der Sommerpause.
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26.08.2014 12:05 Uhr von architeutes
 
+0 | -1
 
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Man muss zwei Wege beschreiten ,der erste ist militärisch gegen die IS vorgehen ,und zwar gemeinschaftlich ,nicht so ein Durcheinander wie jetzt.
Der zweite ist das alle Regierungen dort die Infrastruktur ankurbeln ,die Menschen müssen am Wohlstand beteiligt werden ,sie müssen Perspektiven haben.
Ansonsten ist es für Islamisten kein Problem neue Kämpfer zu rekrutieren.
Im Augenblick gibt es nur arm und reich ,und leider kennen es die Menschen dort nicht anders.
Es ist nicht schwer vorstellbar wie ein einfacher Mann aus Saudi Arabien, der nichts hat, sieht wie die Ölmultis leben, Hass auf diese entwickelt.
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26.08.2014 19:27 Uhr von mort76
 
+0 | -2
 
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wiederwaslos,
Waffen schaffen keine Ruhe, wie man gerade in Gaza sieht- die Exremisten erhalten einen größeren Zulauf sowohl im Irak als auch in Gaza und Israel.
Das war schon in Vietnam so, das war in der Antike so, und das ändert sich auch nicht mehr.
Religiöse oder politische Extremisten wird man so nicht los- höchstens Söldner oder Wehrdienstleistende.
Deswegen schickt man in der Ukraine ja auch die Nazibataillione in die Städte...statt der regulären Armee: Spinner kann man für sowas begeistern.

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