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Amazon hat Twitch für 970 Millionen Dollar gekauft

Der Online-Händler Amazon hat für 970 Millionen Dollar in bar die Streaming-Plattform Twitch gekauft. Ursprünglich hieß es, dass Google diese Plattform gekauft hat.

Doch laut Berichten sollen sich Google und Twitch über einzelne vertragliche Punkte nicht haben einigen können.

Auf Twitch können Spieler live übertragen, was sie gerade spielen. 43 Prozent der Datenübertragungen von Livestreams stammten im April 2014 von Twitch.


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WebReporter: Session9
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Dollar, Amazon, Twitch
Quelle: de.ign.com

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.08.2014 10:04 Uhr von Session9
 
+5 | -2
 
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Krass, wie Amazon sich mit einem Schlag ins Gaming-Geschäft einmischt und auf einmal ganz groß dabei ist.
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26.08.2014 10:38 Uhr von r3vzone
 
+2 | -0
 
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Oha, dachte die Übernahme durch Google wäre beschlossene Sache. Meine gelesen zu haben, dass der Algorithmus, welchen Youtube verwendet, schon Anwendung auf die archivierten Videos bei Twitch findet und bei Lizenzverstößen den Stream stumm stellt.
Das mit Amazon kommt überraschend..
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26.08.2014 10:56 Uhr von Maverick Zero
 
+5 | -1
 
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Schön für Amazon, aber was bedeutet das für mich als Deutscher?

Ich habe heute schon Probleme, Artikel zu kaufen, die bei Amazon(.com) verfügbar sind. Video on demand geht auch nur innerhalb der USA.

Kommt jetzt dann der nächste Bereich, der nur für Amerikaner zugänglich ist?
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26.08.2014 12:14 Uhr von Rollenspieler
 
+2 | -3
 
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Glückwunsch, jeder ist besser als Google^^
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26.08.2014 12:42 Uhr von asorax
 
+0 | -2
 
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und womit verdient twitch geld? bei livestreams kann man gar keine werbung schalten?
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26.08.2014 12:52 Uhr von VT87
 
+0 | -0
 
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@ r3vzone

Das ist eine sehr kurzsichte Einstellung von Google und Gema. Ich habe bisher neue Musik immer über Hintergrundmusik bei Youtube oder twitch gefunden, da ich seit längerer Zeit kein Radio mehr höre oder fernsehe. Und wenn mir eine Band wirklich gut gefällt, dann kauf ich mir auch die Alben von denen. Das ist doch die beste Schleichwerbung, die die Musiker bekommen können.

Eine Zeitlang haben wir abends auch einfach nur den Stream von GuardsmanBob nebenher laufen lassen, da der bessere Musik hatte als jeder Radiosender.
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26.08.2014 13:03 Uhr von VT87
 
+3 | -0
 
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@ asorax

Momentan läuft das noch sehr dezent unter dem Stream ab oder zwischen den Spielen wird Werbung eingeblendet. Aber wer weiß, was die in Zukunft daran drehen, dass auch diese Seite unerträglich mit Werbung zugemüllt wird...
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26.08.2014 13:15 Uhr von Lommels
 
+1 | -2
 
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Tja, dann wechsle ich mal zu hitbox.
Mit Amazon im Nacken kann das ja nichts werden!
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26.08.2014 17:53 Uhr von Jlaebbischer
 
+0 | -0
 
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970 Millionen in Bar?

Mit wie vielen Transportern sind die denn gefahren?

Und wurde das Geld nun in den Pool des Verläufers gepumpt oder der Keller damit augefüllt?
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26.08.2014 19:29 Uhr von MegaTefyt82
 
+1 | -0
 
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@asorax:

Bei der mobilen Version von Twitch kommt grundsätzlich ein Werbespot vor dem Starten eines Streams. Zusätzlich können die "Betreiber" der Streams scheinbar jederzeit aktiv eine Werbepause starten.

Die Einnahmen kommen dann wohl Twitch und dem Streamer zu Gute. Die meisten Streamer mit vielen Zuschauern verzichten aber scheinbar auf die Einblendungen und setzen auf freiwillige Spenden bzw. Abos, durch die man dann verschiedene Sachen machen darf, je nach Streamer - am Chat teilnehmen (wenn dieser eingeschränkt ist) oder bei bestimmten Spielen bestimmen, wie es weiter gehen soll bzw. mit abstimmen dürfen etc., das liegt alles in der Fantasie der Streamer.

Das Ganze scheint sich auch zu lohnen, sonst würde Amazon keine 970 Millionen dafür blechen. :)

Wie bei Let´s Plays auch dachte ich vorher: wie blöd/langweilig jemandem beim Spielen zuzuschauen - und wurde dann doch eines Besseren belehrt. Und auch hier ist es stark vom Kommentator abhängig, wie unterhaltsam ein Stream ist.

Ein letztes Wort noch für Gründe sowas zu schauen: bei manchen Spieler kann man noch Strategien lernen (Starcraft, Hearthstone), andere spielen frühe Beta-Zugänge zu spielen, an die man selbst nicht rankommt etc.
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27.08.2014 00:36 Uhr von VisM
 
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Auch wenn die meisten Leute Amazon nur als Onlinehändler für allerlei Waren kennen steckt hinter dem Unternehmen noch viel mehr. Mit der Sparte Amazon Web Services hat sich Amazon zu einem der größten wenn nicht sogar dem größten öffentlichen Cloud-Service Anbieter entwickelt. Da ist es doch verständlich, dass sie sich technologisch weiterentwickeln möchten und gerade im Bereich (Video-)Streaming sich weitere Vorteile einverleiben möchten.

Ich kann nur empfehlen mal auf die Webseite von Amazon Web Services zu gehen oder ein bisschen sich darüber zu informieren. Echt nicht ohne was Amazon in dieser Sparte macht. Gerade was Start-Up Unternehmen usw. angeht wird über Amazon Web Services sogar recht viel gefördert. Wenn ich mich richtig erinnere laufen oder zumindest liefen Dienste wie Soundcloud gerade auf der doch recht gigantischen Infrastruktur von Amazon.

Was Twitch angeht kann ich mir gut vorstellen, dass die Seite nicht unter Amazon zu leiden haben wird. Ich schätze die Infrastruktur von Twitch kann dadurch nur verbessert werden und gleichzeitig wird sich am Dienst selbst nicht wirklich viel verändern, sondern Amazon wird sich eher wieder darüber freuen, dass sie wieder einen Knoten mehr in ihrem Netz anschließen konnten. Hat ja schon bei Diensten wie Audible, IMDb, Wikia usw. gut geklappt ;) (Btw. gibts schöne Organigramme über die Unternehmensstruktur von Amazon wo man doch erkennen kann, dass da einiges dazugehört. Auch wenn man es nicht so richtig wahrnimmt. Aber das kennt man ja irgendwie auch von den großen Nahrungsmittel/.. Konzernen wie P&G und wie sie alle heißen. Viele Marken aber ein irgendetwas steht dahinter. Bei Amazon merkt man hier wieder, dass sie sich vermutlich eher weniger den Aufwand machen, dass sie die Organisation aller Unternehmen übernehmen, sondern nur die Unternehmen in ihre Infrastruktur eingliedern. Bei Google ist es dagegen eher so, dass man ein Produkt in die eigene große Marke/Organisation eingliedern möchte. Wie es bei YouTube der Fall war. Wobei natürlich auch Amazon gut weiß, wie sie einzelne Marken gut verflechten können. Siehe Amazon, Audible und Lovefilm. Aber man merkt eben auch, dass vieles auch eigenständig bleibt und beworben wird.)

Nun gut ...mehr als genug geschwafelt. Mal sehen was so kommen wird. Ich bin gespannt, doch sehe ich viel Potential.
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27.08.2014 12:19 Uhr von jens3001
 
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wozu soll ich anderen zusehen was sie zocken? davon hab ich doch nix

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