24.08.14 18:45 Uhr
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Lebensgefahr am Zahltag des Gehalts - Sterberate steigt merklich an

Einer Prüfung schwedischer Wissenschaftler über Todesfälle bei Staatsangestellten zufolge kommt es an den Tagen der Gehaltseingänge zu Auffälligkeiten. Die Studie erging über jene 22 Prozent aller Mitarbeiter, die in Schweden als Staatsbeamte und Angestellte im öffentlichen Dienst beschäftigt sind.

In den Jahren 1995 bis 2000 hatte die Studie immer dann erhöhte Sterberaten aufgezeigt, wenn am Tag Gehalts- oder Lohneingänge auf das Konto eingegangen waren. Um 23 Prozent der älteren Staatsbediensteten ging die Todesrate nach oben. Bei Jüngeren schoss die Rate gar zu 164 Prozent in die Höhe.

Besonders an den Sterbefällen am Zahlungstag betroffen waren Tätige mit geringem Gehalt. Herzinfarkte, kreislaufbedingte Tode und Schlaganfälle wurden am häufigsten als Sterbeauslöser registriert. Ökonomische Aktionen am Gehaltseingangstag führten zum Anstieg der Sterberate, so die Forscher.


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WebReporter: LuckyBull
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Tag, Gehalt, Lebensgefahr, Lohn, Sterberate
Quelle: 20min.ch