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Wirtschafts-Nobelpreisträger kritisieren Sparpolitik in Europa als "desaströs"

Die Sparpolitik der Bundesregierung unter Angela Merkel ist beim derzeitigen Treffen von Wirtschafts-Nobelpreisträgern auf harte Kritik gestoßen und wurde als desaströs bezeichnet. Die Teilnehmer stellten sogar die Gemeinschaftswährung Euro in Frage und sorgten somit für neue Diskussionen.

Josef Stiglitz, der den Nobelpreis 2001 erhalten hatte, äußerte, dass die Sparpolitik ein "desaströser Fehler" sei und die Austerität den Aufschwung in Europa verhindern würde. Diese sei auch Schuld daran, dass Italien die dritte Rezession seit 2008 erleben würde.

Peter Diamond, der den Nobelpreis 2010 erhielt, äußerte, dass die Europolitik zerstörerisch sei. "Junge Leute in Spanien und Italien, die in dieser Rezession auf den Jobmarkt drängen, werden noch über Jahrzehnte hinweg Nachteile haben", so Diamond.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Europa, Kritik, Angela Merkel, Nobelpreisträger, Sparpolitik
Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

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24.08.2014 12:47 Uhr von TinFoilHead
 
+5 | -4
 
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Jetzt gehts gleich wieder los, Scheiss-Quelle und so, bis BILD und Tagesschau dann aber alles bestätigen, rofl
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24.08.2014 12:56 Uhr von IM45iHew
 
+5 | -3
 
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Quatsch das ist alles alternativlos!
/ironie

Die öffentliche Meinung dient mir oft als belustigung. Wird doch bei jeder Eu Entscheidung gejammert und Eu Diktatur gebrüllt. Sobald aber jemand etwas dagegen tun möchte ist er ein Spinner, Nazi, Wirtschaftsfeind usw.
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24.08.2014 13:07 Uhr von Knutscher
 
+3 | -0
 
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Unabhängig der Quelle ist der Inhalt der News nun wirklich kein Geheimnis mehr.
Merkels Austeritätspolitik auf Basis von Rogoff Arbeit wurde von Beginn an hinterfragt und seit knapp zwei Jahren an den Pranger gestellt. Rogoffs Arbeit konnte widerlegt werden aber Merkel macht weiter, wodurch die Situation letztlich gegen die Wand fahren wird.
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24.08.2014 13:15 Uhr von blaupunkt123
 
+2 | -3
 
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Die haben Probleme.

Am Ende schröpft ja sowieso nur Deutschland seine Bürger, damit andere pleite Staaten gerettet werden können und mit Geldgeschenken überschüttet werden.
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24.08.2014 13:24 Uhr von das_leben_ist_schoen
 
+0 | -1
 
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Wer über seine Verhältnisse lebt muss irgendwann sparen, das ist unumgänglich. Es sollte nur an den richtigen Stellen zum richtigen Zeitpunkt geschehen.

Weiterhin wurde nicht nur gespart, zu beginn der Krise wurde sich mit Gewalt dagegen gestemmt, ich sage nur Abwrackprämie und massen Investitionen in die Infrastruktur.
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25.08.2014 00:14 Uhr von Stray_Cat
 
+2 | -1
 
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Weitere Aussagen dazu (auch aus der welt.de):

Der Merkel-Sparkurs werde eine Depression in der Euro-Zone zur Folge haben.

Die gesamte Elite der Wirtschaftsforscher lehnt die Vorschläge Merkels zur Lösung der Euro-Krise ab.

Sämtliche ökonomische Schulen halten Merkels Ansätze für unzulänglich.

Manche Aussagen von Merkel seien schon fast eine Provokation.

Merkel hätte "den Ernst der Lage nicht kapiert".

Merkels Rede wurde als katastrophal und visionslos eingestuft.

Auf Merkels Frage, wieso die [von ihr beauftragten] Sachverständigen so oft deutlich Fehlprognosen abgegeben hätten, sie sollten doch besser ehrlich sein, wurde damit beantwortet, dass sich Politiker immer die Berater suchten, die zu ihren [der Politiker] Thesen passten. Somit könne Ehrlichkeit nicht erwartet werden.

Einer der Nobelpreisträger fasste die Misere so zusammen: Merkel habe die falschen Berater.

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Klingt alles ziemlich alarmierend. Hoffen wir, dass Frau Merkel flexibel genug ist, sich diese ernsten Worte wenigstens durch den Kopf gehen zu lassen.

Und dass die bisherigen Berater keine 5-Jahres-Verträge haben.
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30.08.2014 12:48 Uhr von Trallala2
 
+1 | -1
 
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Erstens ist es eine DWN Nachricht, was sie schon per se unseriös macht. Schade, denn es ist ein interessantes Thema.

Zweitens missbraucht Borgir wie immer die DWN Nachricht um eine ganz andere Nachricht draus zu machen.

Ich frage mich ob es überhaupt einen Sinn macht für Borgir eine Nachrichten-Quelle zu fordern und ob man für ihn nicht einfach eine Ausnahme machen sollte. Es sollte das Recht haben einfach - wenn er Lust verspürt - eine Nachricht zu erfinden. Wozu die Scharade über eine Zusammenfassung einer Originalnachricht? Erstens verfälscht Borgir sowieso die Nachricht komplett, zweites, wir würden nicht so viele DWN Nachrichten bekommen.

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Zum Thema:

Ob Merkels Sparkurs richtig ist oder nicht, spielt eine untergeordnete Rolle. Das Problem ist nicht die Wirtschaft der erwähnten Länder, sondern liegt an einer anderen Stelle.

Gelegentlich wird die jetzige Situation mit dem von Deutschland 1945 verglichen. Auch da lag Deutschland am Boden und ohne finanzielle Hilfe aus dem Ausland, bzw. der USA, hätte Deutschland viel länger gebraucht um auf die Beine zu kommen.

Was aber einige gerne übersehen war, dass Deutschland seine Wirtschaft auf die Beine bringen wollte und produzieren wollte.

Wie sieht es aber aus in Griechenland? Dass die Probleme haben liegt nicht daran, dass Deutschland einfach etwas besser ist, sondern weil die eine Elite hatte die nur an sich dachte. Griechenland hatte eine Übermenge an Beamten die nichts zu tun hatten. Kein Problem, der Staat bezahlt die Löhne, auch wenn der Beamte ein Jahr lang nicht in der Behörde war. Zur Not geht er mit 50 in wohlverdiente Rente. Und was ist mit Steuern? Nur dumme zahlen Steuern. Es gibt Betriebe die haben seit Jahrzehnten keine Steuern bezahlt.

In Italien ist es inzwischen ein Muss eine Quittung beim Einkauf zu nehmen. Wer z. B. in einer Bäckerei ein einzelnes trockenes Brötchen kauft und nach verlassen das Geschäfts ohne einen Kassenzettel erwischt wird, bezahlt eine Straffe wegen möglichen Steuerhinterziehung. Damit will man erreichen, dass niemand schwarz einkauft.

Warum macht man sowas? Weil es in dem Land (wie auch in anderen südlichen Ländern) es keine Steuerkultur gibt und man alles nur Schwarz zahlt. Paar Ausnahmen machen die Sau nicht fett, aber wenn sowas die Regel im Land ist, dann ist es kein Wunder wenn irgendwann das Geld fehlt.


Was man zurzeit in Griechenland macht ist die Versäumnisse der Politik der letzten 30 Jahre auszubügeln. Man kann nicht denen Geld leihen damit sie unnötige Beamte die man mit 50 in Rente schickte zu bezahlen. Man kann nicht denen Geld leihen damit sie unfähige Steuerbeamten bezahlen die nichts tun.

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