23.08.14 13:07 Uhr
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Wird russischer Teil von Ukraine zur neutralen Zone?

Nachdem Angela Merkel mittlerweile in der Ukraine angekommen ist, fordert unter anderem Sigmar Gabriel, die Unterbreitung eines Angebotes an den Teil der Ukraine, welcher hauptsächlich in Mehrheit von russischen Menschen bewohnt wird.

Damit steht erstmals die Frage im Raum, ob eine Art neutrale Zone geschaffen wird, um die Krise beizulegen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel wird deswegen dazu angehalten, sich für eine Zone ohne Militär in der Ukraine einzusetzen.


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WebReporter: ZZank
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Ukraine, Teil, Zone
Quelle: dw.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.08.2014 13:18 Uhr von einerwirdswissen
 
+8 | -3
 
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Haben die heute Morgen ihr Gehirn auf dem Nachtschrank wieder gefunden?

Im Ernst.
Entweder eine Ukaine mit Bundesländer oder Staaten, wie z.B. Deutschland.
Oder eine neutrale Zone.

Ersteres währe mir und ich denke auch den Menschen in der Ukraine am liebsten.Weil:Sie sind "EIN VOLK".
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23.08.2014 13:32 Uhr von thugballer
 
+6 | -3
 
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@vorredner
Das stimmt mit den Forderungen vom Frühjahr überein.
Dass allerdings nach dem Zerbomben der Städte immernoch eine föderative Einheit möglich ist, schließe ich aus.
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23.08.2014 13:39 Uhr von Trallala2
 
+6 | -2
 
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Es macht keinen Sinn eine Föderation zu bilden die sich nicht liebt. Dazu siehe Belgien, ein Land das früher oder später auseinanderbrechen wird, weil sich die beiden Völker nicht mögen. Eine Föderation in der Ukraine würde das Problem also nur in die Zukunft verlagern.
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23.08.2014 14:02 Uhr von thugballer
 
+5 | -2
 
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@wiederwaslos

Falls du dich wirklich informieren möchtest, was in der Ostukraine vor sich geht, statt westliche Propaganda nachzuplappern empfehle ich dir folgenden Link:

"Russland-Experte Kai Ehlers: Was in der Ostukraine vor sich geht (1/2) "
https://www.youtube.com/...

Und den zweiten Teil. Da wird alles wirklich neutral und auch sehr detailliert geschildert.
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23.08.2014 14:16 Uhr von HumancentiPad
 
+3 | -1
 
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@ZZank

Finde es gut das du so viele News uber die aktuellen ereignisse dort schreibst.
Aber, und das ist nicht böse gemeint, die Quelle gibt bei vielen deiner News mehr her!
Du kürzt zu stark.
Trtzdem +
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23.08.2014 14:18 Uhr von Nebelfrost
 
+7 | -2
 
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das war einer der lösungsansätze, den die duma bereits im märz angebracht hat, aber damals wollte niemand was davon hören. jetzt wird so getan, als wäre das eine völlig neue, geniale idee von frau merkel und herrn gabriel. hätte man schon im märz auf moskau gehört, hätten sehr viele menschenleben verschont werden können.
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23.08.2014 15:00 Uhr von honalolaoa
 
+2 | -1
 
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Übrigens, in Slowjansk (ehemalige Separatistenhochburg) tummeln sich laut Augenzeugen schon westliche Erdgas-Unternehmen, um das größte Fracking-Erdgasfeld in Europa auszubeuten.

Nicht verwunderlich, dass die Stadt zuerst von den Kiewer-Truppen angegriffen wurde. Jetzt hängen da überall Plakate wie toll die Befreiung ist und wie dankbar die Bevölkerung angeblich dafür ist. Richtige Propagandaaktion läuft da jetzt ab, wie fast in ganz Ukraine. Seit der ´´Befreiung´´ sollen sich dort auch westliche Militärberater tummeln, um die Kiewer-Truppen vor Ort (also kurz vor der Front) zu beraten.
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23.08.2014 15:05 Uhr von Stray_Cat
 
+2 | -1
 
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Schliesse mich Nebelfrost an.

Hätte man die Menschen früher respektiert, wäre es nicht zu den Unruhen gekommen und viele wären noch am Leben, die Häuser nicht zerstört und die Infrastruktur intakt.

Desmond Tutu, Weggefährte von Nelson Mandela, hat einen Aufruf bezüglich Palästina und Israel herausgegeben, der in gewisser Weise auch auf die Ukraine passt. Im Grunde auf jede gewaltsame Auseinandersetzung. Sehr viel Leid könnte verhindert werden, würden die Verantwortliche seine Worte überdenken und befolgen.

http://www.haaretz.com/...

deutsche Übersetzung
http://tinyurl.com/...
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23.08.2014 15:12 Uhr von Stray_Cat
 
+2 | -2
 
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Eine Ausgliederung der Ost-Ukraine, egal auf welche Weise, wird vermutlich auf den Widerstand Washingtons stoßen.

Schon im EU-Assoziierungsvertrag ist überraschend deutlich auf die Gültigkeit des Vertrages nur in Zusammenhang mit dem gesamten ukrainischen Gebiet hingewiesen.

Im Osten liegen sehr große Schiefergasvorräte. Mit einiger Wahrscheinlichkeit sind die schon zu für die Investoren günstigen Konditionen verteilt.

Möglicherweise könnte die Staatengemeinschaft Druck machen, aber nach dem gestrigen Abstimmungsergebnis in der UN sieht es mir nicht danach aus, dass die europäischen Nationen unabhängig entscheiden können.

Trotzdem habe ich noch die Hoffnung, dass die Stimmen aus dem Volk eine Wende ermöglichen.
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23.08.2014 16:23 Uhr von Stray_Cat
 
+2 | -1
 
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"wenn die russen sich in der ukraine nicht wohl fühlen und russische politiker haben möchten dann können sie auch nach russland zurückgehen."

Damit verlieren sie aber ihren Besitz von Land und Haus. So eine schöne Alternative ist das also nicht.

Aber wie wir sehen, findet das momentan ja ohnehin statt. Kiev macht da ganze Arbeit. Und wer nicht gehen will, muss ausgehungert werden.

Daher die Empörung über die Hilfskonvois.

Auch der Westen mit seinen sogenannten westlichen Werten ist darin involviert. Oder hat jemand davon gehört, dass Frau Merkel einen Hilfskonvoi losgeschickt hätte?

[ nachträglich editiert von Stray_Cat ]
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23.08.2014 16:30 Uhr von creek1
 
+1 | -1
 
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@amistad

"aber sowas verstehst du nicht...gewallt als lösung zu sehen ist reiner unsinn......"

Das sieht man aktuell in Israel/Gaza und im Irak.
Warum kannst du nicht einmal nachdenken, bevor du etwas schreibst ?
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23.08.2014 17:03 Uhr von tutnix
 
+2 | -0
 
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@wiederwaslos

"Und die Partisanen wollen eben nicht!"

nicht die tatsachen verdrehen, es ist nämlich genau anders herum.

[ nachträglich editiert von tutnix ]
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23.08.2014 17:07 Uhr von Stray_Cat
 
+1 | -1
 
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@wiederwaslos

Dein Beispiel finde ich gut.

Das hätte ganz zu Beginn in der Ukraine sicher geholfen. Ob das nun immer noch geht, dessen bin ich mir nicht sicher. Hass und Angst sind so groß geworden.

Und es ist ja auch so, dass zuerst Gewalt gegen die Russisch-Stämmigen ausgeübt wurde. Ein Recht auf Verteidigung würde ich jedem Menschen zugestehen.

Anschliessend sind sie nicht nach Kiev gegangen und haben angegriffen, sondern umgekehrt.
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23.08.2014 23:38 Uhr von IEdI
 
+1 | -1
 
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@amistad

Genau das steht in unserem Grundgesetzbuch.

Artikel 20 Absatz 4
Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.

Wenn rechtliche Maßnahmen fehlschlagen dürfen die Leute das Gesetz brechen. Dieses Gesetz gibt es, damit sich unsere Vergangenheit nicht wiederholt.

Was ist in der Ukraine geschehen?
Die Regierung wurde auf Grund eines Staatsstreichs gestürzt (Bezahlte Demonstranten, False Flag Aktion mit den Majdan Scharfschützen).
Rechtsradikale übernehmen die Regierung.
Russlandfeindliche Gesetze wurden verkündet (nicht alle wurden durchgesetzt).
Ein Demonstrationsverbot wurde verhängt.
Russland freundliche Präsidentschaftskandidaten wurden bedroht und geschlagen bis diese aufgegeben haben.
Tymoschenko, eine beliebte Präsidentschaftskandidatin, führt ein verstörendes Telefonat gegen die russisch stämmigen Ukrainer und Russland.

Soll man sich dann wunder wenn die russisch stämmige Bevölkerung sich gegen die Regierung auflehnt? Ja sie haben Waffen benutzt aber es sind erst Leute gestorben, als die Truppen der Regierung einmarschiert sind. Wenn jemand die Tötung von Unschuldigen billigend in kauf nimmt, dann ist es die Regierung, welche denn Willen des Volkes nicht akzeptieren will.

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