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Hero Cycles aus Indien übernimmt rund 89 Prozent am Fahrradhersteller Mifa

Der Fahrradhersteller Mifa aus Sangerhausen (Sachsen-Anhalt) befindet sich seit einer Weile in einer finanziellen Schieflage (ShortNews berichtete). Durch Fehlbuchungen von Vorräten und Lagerbeständen war in der Bilanz ein Loch von 28 Millionen Euro entstanden.

Nachdem sich Mifa mit Gläubigern, die 25 Millionen Euro zur Verfügung gestellt hatten und jetzt auf rund 15 Millionen Euro verzichten, geeinigt hat, ist das Unternehmen so gut wie gerettet.

Hero Cycles aus Indien investiert 15 Millionen Euro in Mifa und hält dann nach einem Kapitalschnitt rund 89 Prozent am Fahrradproduzenten aus Sachsen-Anhalt.


WebReporter: rheih
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Prozent, Indien, Fahrrad
Quelle: handelsblatt.com

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23.08.2014 11:52 Uhr von Marco Werner
 
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Ich habe vor vielen Jahren beim Mifa-Konkurrenten Bike Systems im benachbarten Nordhausen gearbeitet. Dort stieg auch ein ausländischer Investor ein,als es der Firma mies ging. Der wurde von der MIFA angesetzt und hatte nur eins im Sinn: den Kokurrenten plattzumachen und die Aufträge und das Material mit nach Sangerhausen zu nehmen. Und nun geht es der MIFA genauso,was mir ein gewisses Kopfschütteln in mir hervorruft. Wie kommen die Sangerhäuser eigentlich auf die wahnsitzige Idee,daß die Inder tatsächlich ein Interesse daran haben könnten,die MIFA länger zu halten als unbedingt nötig und sich dann mitsamt aller Aufträge nach Indien zu verkrümeln ?

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