22.08.14 19:39 Uhr
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Forscher ermöglichen "Quanten-Bits" - Unknackbare Verschlüsselung möglich?

Forschern der Johannes Kepler Universität in Linz ist es gelungen, verschränkte Photonen zu erzeugen, was die Entwicklung einer unknackbaren Verschlüsselung auf Basis von "Quanten-Bits" ermöglicht.

Damit wird die Übertragungssicherheit völlig revolutioniert, da zukünftig nicht mehr auf den Einsatz von herkömmlichen Bits zur Verschlüsselung gesetzt werden muss.

Die neue Technik trägt den Namen "Quantum Key Distribution". Nach Angaben der Forscher wäre die Verschlüsselung zu 100 Prozent sicher.


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WebReporter: ZZank
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Forscher, Verschlüsselung, Quanten
Quelle: regionews.at

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.08.2014 20:25 Uhr von Darkness2013
 
+4 | -4
 
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Nach Angaben der Forscher wäre die Verschlüsselung zu 100 Prozent sicher.

Sowas behaupten immer irgdendwelche leute, der Titanic wurde auch Attestiert das sie unsinkbar ist und bub ist das Boot abgesoffen.
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22.08.2014 21:47 Uhr von p75
 
+7 | -0
 
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Die News ist in der Quelle schon schwach dargestellt und hier noch falscher wiedergegeben.

Mit Quantentechnologie lassen sich (wenn es denn mal wirklich funktioniert) Daten *abhörsicher* übertragen. Das liegt daran, dass man Quantenzustände nicht erkennen kann, ohne sie zu zerstören. Wenn also unterwegs jemand die Kommunikation abhört, dann zerstört er sie damit - der Empfänger merkt also, dass unterwegs jemand mitliest, da er keine bzw. ungültige Quantenzustände empfängt.

Mit *Verschlüsselung* hat das Ganze aber eigentlich überhaupt nichts zu tun. Bei der Verschlüsselung könnten *Quantencomputer* helfen (nicht die Übertragung von Quantenzuständen, um die es hier geht). Allerdings könnte die mit Quantencomputern möglich *Verschlüsselung* auch wieder von leistungsfähigen Quantencomputern geknackt werden.

Die (gar nicht so neue und immer noch theoretische) Technologie ermöglicht (wenn sie funktioniert) die abhörsichere Übertragung von Daten, die auf herkömmliche Weise verschlüsselt wurden. Man kann sie nicht bei der Übertragung mitlesen - aber wenn man z. B. beim Empfänger (also nach dem Empfang) die verschlüsselten Daten bekommt, kann man die auch entschlüsseln. "Unknackbare Verschlüsselung" ist also eine denkbar schlechte Beschreibung.
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23.08.2014 18:12 Uhr von ThomasHambrecht
 
+0 | -1
 
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Bis das Zeugs wirklich marktreif funktioniert, gibt es längst einen Weg die Quantenzustände so zu kopieren, dass sie dabei nicht gelesen werden müssen. Und so zerstört sich die Information eben doch nicht.
Übrigens ist Zeilinger bereits so weit, dass er eine Quanten-Kommunikation über 143 km schafft, und nun Satelliten angeht.
http://www.spiegel.de/...
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25.08.2014 07:58 Uhr von Jaecko
 
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Naja, gabs da früher nicht auch diese Ringkernspeicher, die man auch nur durch Ummagnetisieren (= Zerstören der Information) lesen konnte? Dann schreibt man die Information nach dem Lesen halt sofort wieder rein.

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