22.08.14 13:03 Uhr
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Russischer Konvoi fährt eigenmächtig über Grenze: Ukraine spricht von "Invasion"

Die Lage zwischen Russland und der Ukraine spitzt sich weiter zu, nachdem Moskau wohl beschlossen hat, ohne Zustimmung die ukrainische Grenze mit seinen Hilfslastwägen zu passieren (ShortNews berichtete).

Die Reaktion darauf folgte prompt und der ukrainische Geheimdienst spricht von einer "direkten Invasion": In Wirklichkeit handele es sich bei den Konvois um "Militärfahrzeuge unter dem zynischen Deckmantel des Roten Kreuzes".

Dies gab der Chef der ukrainischen Sicherheitsbehörden, Valentin Naliwaitschenko, bekannt, nachdem circa 100 LKW den Übergang Donezk-Iswarino passiert hatten.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Ukraine, Moskau, Grenze, Reaktion, Invasion, Konvoi
Quelle: spiegel.de

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101 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.08.2014 13:13 Uhr von usambara
 
+13 | -32
 
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22.08.2014 13:21 Uhr von Perisecor
 
+28 | -42
 
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22.08.2014 13:34 Uhr von IM45iHew
 
+46 | -17
 
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@Perisecor: Territoriale Souveränität sollte einen geringeren Stellenwert als Hilfslieferungen haben. Ob es tatsächlich Hilfslieferungen sind ist weder bewiesen noch widerlegtwie du richtig festgestellt hast.

Allerdings wundere ich mich darüber dass gerade du als Verfechter Amerikanischer "Werte" von territorialer Souveränität redest.

[ nachträglich editiert von IM45iHew ]
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22.08.2014 13:35 Uhr von TheRealDude
 
+34 | -5
 
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Jeden Tag irgendwelches Scheiss gelaber über diesen Hilfskonvoi. Ist denn noch keiner auf die verrückte Idee gekommen da einfach mal reinzuschauen?
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22.08.2014 13:38 Uhr von Perisecor
 
+18 | -14
 
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@ TheRealDude

Das wurde wohl, zumindest teilweise, getan.

Das Problem ist:
1) Die Ukraine will weder russische LKW, noch russische Soldaten, auf ihrem Territorium. Die Fahrer sind aber Soldaten und die LKW vom Militär.
2) Das Rote Kreuz weigert sich, den Konvoi zu begleiten oder umzuladen und selbst zu verteilen, weil die Sicherheit nicht garantiert werden kann.
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22.08.2014 13:38 Uhr von tutnix
 
+26 | -10
 
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@TheRealDude

haben sie ja, nur leider nichts gefunden. deswegen kann man die ganze gespielte aufregung in kiew unter propaganda abheften.
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22.08.2014 13:38 Uhr von PakToh
 
+20 | -17
 
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Sorry, aber in der Ukraine sind ein paar Paranoide rechte Spinner an die Macht geputscht und wir sollen allen ersntes für die Deppen einen potentiellen Weltkrieg riskieren?

Die Fahrzeuge fahren unter dem Roten Kreuz, sind also nach Völkerrecht neutral.
Wenn die Ukraine Angst hat sollen sie entweder Verrecken während sie Hilfslieferungen ablehnen oder aber den Konvoi untersuchen und die Überpürften LKWs durchwinken.
So Lange wie der schon an der Grenze gewartet hat hätten sie locker 100 LKWs ausgeladen, untersucht und wieder eingeladen bekommen, auch ohne Stapler und Raupe!
Wenn man 3 Mann pro Transporter her nimmt, um ihn am Tag zu prfen, wären das 100/3 = 33 Manntage, mit 9 Mann also 11 Tage, die der Konvoi locker schon steht und 9 Mann plus ein Zug Soldaten zur Sicherung kann man locker abstellen...
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22.08.2014 13:39 Uhr von Perisecor
 
+12 | -31
 
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22.08.2014 13:41 Uhr von Perisecor
 
+11 | -20
 
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@ PakToh

"Sorry, aber in der Ukraine sind ein paar Paranoide rechte Spinner an die Macht geputscht..."

Das ist Unsinn. Swoboda ist sogar, im Vergleich zu den Parlamentswahlen, unterrepräsentiert.


"Die Fahrzeuge fahren unter dem Roten Kreuz..."

Nein, tun sie nicht, das Rote Kreuz hat eine Beteiligung auf Grund fehlender Sicherheitszusagen abgelehnt.


Die Überprüfung ist nicht das Problem. Siehe mein @ TheRealDude.
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22.08.2014 13:44 Uhr von ar1234
 
+6 | -9
 
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Eine große Ladung halb leerer LKW fährt nun ins Kriesengebiet. Mehr Fahrer und mehr Fahrzeuge als nötig verursachen mehr Aufwand und Kosten als nötig und das Rote Kreuz bekam nicht die geforderten Zusagen der Sicherheit der Mitarbeiter. Doch nun rollt der Konvoi mit den russishcen Fahrern und wird von Rebellen geschützt (Zusage von Sicherheit). Ein Schelm, wer böses dabei denkt.

[ nachträglich editiert von ar1234 ]
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22.08.2014 13:48 Uhr von IM45iHew
 
+12 | -5
 
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@th3_m0l3:

"Und die paar Tage länger, die es gebraucht hätte um alles fertig zu kontrollieren, hätten den Bock auch nicht mehr fett gemacht."

Das sagst du kurz nach dem Mittagessen...

@Perisecor:

"Nicht, wenn die maßgeblich daran beteiligte russische Seite alles andere als neutral in diesem Konflikt ist - und die Separatisten bereits mehrfach militärisch und logistisch unterstützt hat."

Wieso sollte Russland neutral in einem Konflikt sein wenn vorher, aufgrund von nicht belegter militärischer Unterstützung, Sanktionen verhängt werden und die gesamte westliche Welt eine mediale Verwirrungstaktik vollziehen.?

"Die Überprüfung ist nicht das Problem"

Wieso sollte dann die Hilfslieferung ein Problem sein?
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22.08.2014 13:57 Uhr von ar1234
 
+6 | -10
 
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Ich sehs auch so. Würde mich nicht wundern, wenn die Ostukraine noch vor Herbstbeginn russisch ist. Dann stellt sich jedoch die Frage, wann und wo Putin denn aufhören will...
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22.08.2014 14:01 Uhr von Jens002
 
+5 | -6
 
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Der Konvoi war und ist vermutlich unter Kontrolle des Roten Kreuzes Russlands, das internationale Rote Kreuz ist ungewöhnlich zurückhaltend. Garantien für Sicherheit in Krisengebieten.....
Politiker die Kinder verhungern lassen aus machtpolitischen Gründen ist das widerlichste was es gibt.
500 unbewaffnete Soldaten sind keine Bedrohung.
@Perisecor: Die LKW´s kommen nicht vom Militär sondern von Kamaz ;), das Rote Kreuz ist keine Spedition.

[ nachträglich editiert von Jens002 ]
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22.08.2014 14:05 Uhr von Jens002
 
+7 | -4
 
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@ angelthevampyr: Es macht ja euch keinen Sinn die Behauptungen der Anti-Russland Trolle ständig zu erwidern.
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22.08.2014 14:24 Uhr von Omega-Red
 
+1 | -4
 
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Hihi... Das ist doch der selbe Konvoi der letzte Woche angeblich von ukrainischer Artillerie auf ukrainischem Boden zerstört wurde... Zumindest behauptete das der ukrainische Präsident und die Medien haben es willig verbreitet...

http://www.heise.de/...
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22.08.2014 14:24 Uhr von Jens002
 
+6 | -4
 
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@amistad: Leute wie Sie werden es niemals verstehen! Ich bin mir sicher das es den meisten Menschen in der Ost-Ukraine völlig egal ist woher die Hilfe kommt, Hauptsache sie kommt. Dort sterben Menschen und hier erfreuen sich einige kranke Köpfe daran, anders kann ich mir diese Kriegsgeilheit nicht erklären.
Wenn es zum Krieg mit Russland kommt ist der Einsatz nuklearer Waffen nur eine Frage der Zeit (Nato Einmischung vorausgesetzt), und dann haben wir alle was davon.
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22.08.2014 14:24 Uhr von magnificus
 
+3 | -3
 
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Hihihi
Startalker spricht von Doppelmoral, wo er doch des öfteren der Lüge überführt wurde. Wer hat denn da wohl falsche Moralvorstellungen?

Haben sie wieder unerlaubt betreten?

[ nachträglich editiert von magnificus ]
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22.08.2014 14:24 Uhr von Perisecor
 
+7 | -13
 
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@ IM45iHew

"Wieso sollte Russland neutral in einem Konflikt sein wenn vorher, aufgrund von nicht belegter militärischer Unterstützung..."

Du hast es vielleicht bereits vergessen, aber Russland hat die Krim völkerrechtswidrig annektiert. Dazu kommt, dass die militärische Unterstützung belegt ist.


"Wieso sollte dann die Hilfslieferung ein Problem sein?"

Habe ich bereits zwei Mal erklärt. Die Ukraine will kein russisches Militär im Land und die LKW und Fahrer gehören diesem nun mal an.



@ wok!

"Also ein klarer Verstoß des Putschregimes in Kiew gegen internationale Bestimmungen."

Gegen welche denn?


@ Jens002

Natürlich sind das LKW der russischen Streitkräfte. Es gibt sogar öffentlich zugängliche Bilder und Videos von den Umlackierungsvorgängen und mit Militärkennzeichen.
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22.08.2014 14:26 Uhr von Perisecor
 
+4 | -9
 
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@ wok!

"Es gibt keine legal gewählte, offizielle Ukrainische Regierung, die irgendetwas entscheiden dürfte."

Doch. Poroshenko ist legal gewählt und die Abgeordneten ebenfalls. Die ukrainische Regierung ist außerdem weltweit anerkannt.



@ Omega-Red

Nö, der Konvoi hier besteht ja nun offensichtlich nicht aus APC/IFV.


@ magnificius

Link?
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22.08.2014 14:32 Uhr von Omega-Red
 
+7 | -7
 
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Starstalker
"Aktuell gibt es nur eine Seite die diesen Konflikt immer wieder neu befeuert, und die sich jeder zivilen Lösung verwehrt. Es gibt nur eine Seite deren Soldaten auf fremden Gebiet kämpfen, die sich Land aneignet, das ihnen nicht gehört, und die immer wieder zeigen wie viel sie von der Achtung direkter Nachbarn hält. Und das ist gewiss nicht der Westen."

Bis zu "Und das ist bestimmt nicht der Westen" hab ich gedacht Du redest von den 400 US-Söldnern die in der Ostukraine gegen die Seperatisten kämpfen. :-D
Ich wär mal ganz vorsichtig mit Schuldzuweisungen.
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22.08.2014 14:34 Uhr von Premier-Design
 
+5 | -4
 
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Vor einigen Tagen hätten die Anti-Putschisten Mitarbeiter vom ukr. Geheimdienst (SBU) aufgegriffen. Sie waren in zivil gekleidet und in einem zivilen Fahrzeug unterwegs. Im Kofferraum wurden Pistolen, Sturmgewehre, ein Scharfschützengewehr, russische Armeeuniformen und St. Georgsbänder, daneben eine HD-Videokamera und ein Notebook mit Einrichtung für Internet über Satellit sichergestellt.

Bei ihrem Verhör sagten die Festgenommenen aus, ihre Mission sei es gewesen, sich als russische Soldaten auszugeben, die Mitarbeiter des Roten Kreuzes zu töten und den Delikt aufzuzeichnen, um das Video auf den SBU-Server hochladen zu können, damit ein internationaler Skandal laut werden konnte. Es seien ausser ihnen noch weitere solcher Gruppen in der Süd-Ost-Ukraine unterwegs.

Heute wurde ein Interview mit einem ukr. General der Reserve veröffentlicht, welcher zur Zeit aktiv zuständig für den Kriegsgefangenenaustausch ist. Dieser sagte deutlich, dass es keine russsichen Truppen im Donbass gibt. Dort kämpfen Ukrainer gegen Ukrainer. Nicht ausgenommen werden können Freiwillige, welche aus Afghanistan, Russland, usw. stammen, allerdings nicht der russischen Streitkräfte unterstehen.
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22.08.2014 14:34 Uhr von magnificus
 
+5 | -5
 
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Captain Amerika wieder. Wie immer versucht er mit der Krim alles zu erklären. Da war das Kind aber schon lange im Brunnen. Also hör auf deine falsche Sicht mit schon längst widerlegten Thesen zu rechtfertigen.
Startalker
Es ist keine Beleidigung. Du weist das. Wenn nicht such nach der "den Luftraum betreten" News. Lüge. Ganz eindeutig!

[ nachträglich editiert von magnificus ]
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22.08.2014 14:35 Uhr von hasennase
 
+4 | -7
 
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es bleibt drittklassig.
wenn die übrigen 44 mio ukrainer endlich ernstgenommen werden wollen müssen sie quasi diesen konvoi in die luft jagen.
tolle situation in die sich putin wieder einmanöveriert.
ein fehler und fehleinschätzung nach der anderen.
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22.08.2014 14:38 Uhr von lesersh
 
+0 | -3
 
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Die Russen genießen halt kein Vertrauen, die ukrainische Bevölkerung wurde zu sowjetzeiten bestimmt ziemlich unterdrückt.
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22.08.2014 14:39 Uhr von Jens002
 
+5 | -2
 
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@ Perisecor: Sie haben mich nicht verstanden, natürlich sind die LKW´s vom Militär. Deutsche Hilfslieferungen kommen auch auf umlackierten BW-LKW´s oder mit Transall-Maschinen der BW. Woher sollen sonst auch so viele LKW´s kommen. Die Lieferungen aus Kiew wurden auch auf Militärlastern transportiert. Oder kennen Sie eine Spedition die mal schnell 300 Laster an einem Standort hat.

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