22.08.14 10:44 Uhr
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Atlantischer Ozean stoppt Erderwärmung

Neue Forschungen haben festgestellt, dass die globale Erwärmung durch den atlantischen Ozean in den letzten 15 Jahren deutlich abgenommen hat.

Das kommt daher, weil der atlantische Ozean die atmosphärische Wärme aufgenommen hat und in die Tiefe abgegeben hat.

Damit werden die Ozeane zu einer Art Wärmespeicher, die den globalen Klimawandel abfangen könnten.


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WebReporter: BeforetheRun
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Klimawandel, Aufnahme, Ozean, Wärme, Erderwärmung, Forschungen
Quelle: chinatopix.com

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.08.2014 10:49 Uhr von lesersh
 
+4 | -17
 
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22.08.2014 11:32 Uhr von quade34
 
+24 | -4
 
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Also das muss man dem Atlantik aber schnellstens verbieten. Das deht ja voll gegen die Klimakatastrophenprediger.
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22.08.2014 11:35 Uhr von Mecando
 
+5 | -8
 
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@lesersh

Ja, das stimmt. Schließt aber eine, für uns fühlbare und in ihren Auswirkungen spürbare Erderwärmung nicht aus.

Unsere Atmosphäre sorgt für ein sehr gutes Gleichgewicht, mit leichter Tendenz zur Abgabe.

Wenn der Mensch jetzt zusätzliche Wärme erzeugt, z.B. durch das Verbrennen fossiler Brennstoffe oder die Wärmeabgabe der Erde durch Verstärkung des Treibhauseffektes verringert wird, kommt es zu einer Erderwärmung.

Edit

Noch was zur News selber:
"Damit werden die Ozeane zu einer Art Wärmespeicher, die den globalen Klimawandel abfangen könnten."

Bullshit.
Es wird nicht abgefangen, es wird lediglich verzögert. Und verzögert meint nicht einfach nur ´später´. Wenn diese Annahme stimmt, dann wären die Folgen noch verheerender, denn die Energie ist nun mal da, ob in der Atmo oder im Wasser. Eine Speicherung im Wasser hätte zudem noch weitere unvorhersehbare Auswirkungen auf das Leben im Wasser, mal vom verzögerten, dafür aber extremeren GAU.
Es wurde grundsätzlich sogar noch zu einer schnelleren Erderwärmung führen, und zu einer geringeren Abgabe an das Weltall...

/Edit

[ nachträglich editiert von Mecando ]
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22.08.2014 12:02 Uhr von Rychveldir
 
+5 | -2
 
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@lesersh
"Psysikalisch müsste die Erde kälter werden. Ein warmes Objet gibt seine Energie an das kältere Objekt ab. Also Erde an Weltraum"

Grunsätzlich richtig, aber die Sonne ist ja auch noch da und von der bekommen wir Energie. Auf lange sicht gibt die Erde etwa gleich viel ab, wie sie bekommt, deswegen ist es bis auf ein paar Grad auf und ab auch immer mehr oder weniger gleich warm, zumindest im Schnitt.

@quade34
"
Also das muss man dem Atlantik aber schnellstens verbieten. Das deht ja voll gegen die Klimakatastrophenprediger."

Inwiefern? Die Wärmekapazität des Atlantiks ist nicht unendlich und irgendwann kommt die Wärme wieder zum Vorschein. Das kann lange dauern, da das Wasser sehr gemächlich seine Runden dreht, aber im Endeffekt ist es nur eine Frage der Zeit.


Der Kommentar zur News von Mecado ist richtig, die Ozeane dämpfen den Klimawandel extrem, indem sie über 80% der zusätzlichen Energie aufnehmen. Die Atmosphäre hat nur einen winzigen Bruchteil der Wärmekapazität der Ozeane. Problematisch ist z.B. auch, dass wärmeres Wasser weniger CO2 aufnehmen kann, und noch sind die Ozeane nicht nur die Nummer eins beim Wärme aufnehmen, sondern auch beim CO2 absorbieren.

Wir sind noch nicht nahe an dem Punkt, aber falls der Trend unverändert weitergeht, dann werden die Ozeane von einer Senke zu einer Quelle für CO2 und dann haben wir ein richtiges Problem. Das ist ein großes "falls", dessen bin ich mir durchaus bewusst. Aber es ist im Bereich des Möglichen.
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22.08.2014 12:29 Uhr von jens3001
 
+1 | -0
 
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Dagegen spricht, dass wenn die Meere wärmer werden auch andere Faktoren (z.B. Pole) davon betroffen sind, z.B. der Golfstrom versiegt, usw.

Man bedenke, dass sehr viele Gebiete ihr Klima durch warme Strömungen der Meere bekommen. Wenn nun der gesamte Ozean aufgeheizt wird, werden dann nicht noch mehr Regionen ebenfalls erwärmt?

Fragen über Fragen
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22.08.2014 14:00 Uhr von Rychveldir
 
+4 | -0
 
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"Man bedenke, dass sehr viele Gebiete ihr Klima durch warme Strömungen der Meere bekommen. Wenn nun der gesamte Ozean aufgeheizt wird, werden dann nicht noch mehr Regionen ebenfalls erwärmt?"

Das ist eine verdammt gute Frage. Ein Versiegen des Golfstroms zeichnet sich derzeit nicht ab, aber wärmere Ozeane bringen auch andere Probleme mit sich. Meeresströmungen tragen enorm viel zum Energietransport zwischen Äquator und Polen bei, also dürfte man speziell in der Arktis stärkere Erwärmung erwarten. Die Antarktis ist durch einen kühlen Zirkumpolarstrom etwas besser geschützt.

In den Tropen und Subtropen würde sich die Verfügbare Energie für tropische Wirbelstürme erhöhen. Andere Faktoren arbeiten gegen solche Stürme, derzeit wird davon ausgegangen, dass die globale Erwärmung tropische Wirbelstürme im schnitt zwar verstärkt, dass ihre Zahl aber abnehmen wird.
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22.08.2014 16:22 Uhr von Criseas
 
+2 | -2
 
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Tja, in der Erdgeschichte war die Erde sowieso die meiste Zeit Eisfrei (ausgenommen einige Hochgebirge). Also für die Erde halb so Wild. Allerdings sehr tragisch für küstennah lebende Menschen!
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22.08.2014 19:42 Uhr von jschling
 
+2 | -1
 
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nur ist das keine dauerhafte Lösung, auch wenn es noch wirkt :-(
1. verändert sich dadurch der Lebensraum in der Tiefsee deutlich, was für Tiere und Pflanzen ein echtes Problem ist. Ungünstig wirkt es auch auf die Stabilität von am Meeresboden gebundenem Methanhydrat
2. steigt damit auf Dauer, wenn die tieferen Wasserschichten erst mal erwärmt sind auch die Wassertemperatur an der Oberfläche, was dann zu mehr Verdunstung führt. Die dadurch entstehenden Wolken sind ebenfalls positiv, reflektieren sie doch Sonnenlicht = weniger Wärme erreicht die Erde bzw Ozeane. Allerdings kommt das Wasser auch irgedwann, irgendwo wieder runter. Zudem heisst mehr Feuchtigkeit in der Luft auch mehr Energie in der Luft die das Wasser erst aufnimmt beim Verdunsten und später wieder abgibt, z.B. beim Kondensieren als Regentropfen, was zu extremeren Luftbewegungen (Stürmen) führt, denn Energie verpufft nicht einfach so (ausser der Wärme, welche in den Weltraum abgegeben wird, eine Energiemenge welche durch Treibhausgase aber geringer wird, also auf diesem Weg verlässt uns deutlich weniger Wärme als früher), Energie wandelt sich immer nur um (z.B. von Wärmeenergie gespeichert in verdunstetem Wasser zu Bewegungsenergie = Stürmen).

Also ein Abfangen kann ich da absolut nicht erkennen, nur ein Hinauszögern.
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22.08.2014 19:55 Uhr von shadow#
 
+2 | -2
 
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Hurra!
Dass das Scheiße ist, weil das nicht nur das komplette Ökosystem verändert sondern auch noch ganz immens zurückfedern kann, begreifen die ganzen Idioten natürlich wieder nicht...
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22.08.2014 20:32 Uhr von Rychveldir
 
+2 | -2
 
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@Hibbelig:
""Deutlich abgenommen" ist maßlos untertrieben für eine globale Abkühlung, die nunmehr im 11. Jahr einfach weiterläuft. Die Ozeane haben auch wenig damit zu tun, im Gegensatz zur Sonne, die eben nicht gleichmäßig viel Energie auf die Erde verschießt..."

Der Trend ist nicht negativ, wo hast du das her?

Genauso wie das mit der Sonne, wenn die Strahlungsintensität schwnakt, können wir das im Weltall messen, warum wird das nicht festgestellt? Und wenn doch: Quelle bitte.
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23.08.2014 02:47 Uhr von Petabyte-SSD
 
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Ja toll, und wenn der Ozean in ein paar Hundert Jahren wärmer ist?
Dann muss eine Eiszeit kommen, damit die Temperaturen wieder "normal" werden.
Geht der Treibhauseffekt weiter dann wird es um so heisser.
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23.08.2014 14:13 Uhr von Arne 67
 
+1 | -1
 
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Spätestens dann, wenn man die Wahle nach dem abschlachten im Meer nicht mehr kochen muss, dann kann man sagen hat sich die Klimaerwärmung positiv ausgewirkt. (Sarkasmus aus)

Allerdings ist das Thema Klimaerwärmung derzeit nur ein weiterer Grund uns das Geld aus den Taschen zu ziehen. Damit sich ein paar der Obersten Ihren Lebensabend noch verdiamantieren können, da vergolden schon lange nicht mehr ausreicht bzw. erreicht ist.
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24.08.2014 12:14 Uhr von Rychveldir
 
+1 | -0
 
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@Hibbelig:
"Da es für Dich nur eine Quelle gibt, kann ich mit unabhängigen Quellen nur scheitern."

Es gibt zig Arbeiten zu diesem Thema und mehrere Institutionen aus verschiedenen Ländern, deren Daten dir widersprechen. Und dass Blogs und Boulevardzeitungen bei so einer Diskussion nichts wert sind, sollte sich von selbst verstehen.

"Glaub bitte weiter an Deine These, dass wir seit 11 Jahren Eine weltweite Klimaerwärmung haben"

Nein, nicht seit 11 Jahren sondern seit Beginn der Industrialisierung mit Pause zwischen den 40ern und 70ern und einem Beinahestillstand seit ca. 2000. Also sicher nicht in den letzten 11 Jahren.

"Ansonsten könnte ich auch schreiben, dass es gut ist, dass wir zwar immer noch in einer Eiszeit leben müssen"

Was hat das mit dem Thema zu tun? Es ist nicht der lanfristige Trend, der uns Probleme bereitet - also nicht auf geologischen Zeiträumen.

"aber dass dieser Zustand trotzt der Sonnenschwäche in den letzten 11 Jahren so langsam aufhört"

Aha, das Eis schmilzt also. Was könnte das bedeuten? Stagnation auf (zu) hohem Niveau etwa?

" Antarktis vereist leider wieder viel zu schnell"

Was ist "zu schnell"? Die Antarktis gewinnt zwar Meereis, verliert aber Landeis. Der Nettoeffekt auf den Meeresspiegel ist positiv.

"Nein: ich bin einfach froh, dass die Sahara irgendwann wieder landwirtschaftlich genutzt werden kann und auch andere Gebiete, auch wenn das Klima seit einiger Zeit leider wieder in Richtung globale Abkühlung zeigt, hoffe und glaube ich, dass das nur temporär ist..."

Ja, gewisse Gebiete werden wieder Fruchbarer. Aber unterm Strich rechnen die wenigsten Wissenschaftler mit einer Steigerung des globalen Ertrags, das Gegenteil ist der Fall. Aber solche Schätzung sind zugegeben enorm schwierig, wohin genau die Landwirtschaft geht, muss sich also noch zeigen.

[ nachträglich editiert von Rychveldir ]

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