22.08.14 09:27 Uhr
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Forscher entwickeln organische Photovoltaik-Polymer

Die Forscher der Universität Massachusetts Amherst haben ein Polymer entwickelt, welcher zugleich die Nutzbarkeit von Sonnenlicht ermöglicht.

Allerdings ist dies nicht so effizient möglich, wie bei einer herkömmlichen Solarzelle.

Dennoch ist die Fabrikation nicht allzu leicht, weil es bei der Fertigung zu Bewegungen im Material kommt, die schwer zu kontrollieren sind.


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WebReporter: BeforetheRun
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Forscher, Photovoltaik, Polymer
Quelle: nanotechweb.org

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.08.2014 09:33 Uhr von stoske
 
+8 | -0
 
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Aha. Ein Polymer, welches nicht so effizient ist, wie eine Solarzelle, sich dafür aber schwerer herstellen lässt. Brilliant. Das erinnert mich an das berühmte Brettspiel, welches total schwer war, und trotzdem keinen Spaß machte :)
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22.08.2014 09:52 Uhr von HumancentiPad
 
+1 | -0
 
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Was soll das?

3Sätze ?
Da gib die Quelle aber wesentlich mehr her!!!!
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22.08.2014 09:57 Uhr von DJCray
 
+2 | -0
 
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Oje.

Ein kleiner Ausflug in Richtung "Wie funktioniert eine Solarzelle".

Genesis.
...
Eine Solarzelle wandelt Licht(genauer Lichtquanten) in freie Elektronen um.
Ein wichtiges Kriterium, damit dies geschehen kann ist, dass die Energie der Lichtquanten größer sein als die Bandlücke der Solarzelle.

Deshalb kann z.B. eine Silizium-Solarzelle kein IR-Licht in Energie umwandeln, da die Wellenlänge zu lang ist um Elektronen aus der Bandlücke zu lösen.

Polymere haben ein anderes Problem. Sie haben eigentlich keine "Bandlücke" wie Silizium.

Die haben Quanten-Zustände, die genau eine genaue Wellenlänge absorbieren müssten, damit freie Elektronen erzeugt werden.

Natürliches Licht besteht aber aus einem kontinuierlichen Spektrum.

D.h. es wird nur ein kleiner Bruchteil der Licht-Energie in elektrische Energie um gewandelt.

-> Effizienz kann gar nicht so groß sein.

Man kann jedoch Ergebnisse manipulieren, indem man eine Lichtquelle wählt, die exakt der absorbierten Wellenlänge entspricht und schon bekommt man gute Effizenzwerte, aber wie oben geschrieben, natürliches Licht fällt aus.

Anwendungen wären in der Nähe von künstlichen Lichtquellen möglich, deren Sendespektrum mit der Solarzelle angepasst wäre, ... aber warum braucht man dann eine Solarzelle?

Gruß
DJ
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22.08.2014 10:20 Uhr von Arne 67
 
+1 | -0
 
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Als ob wir jetzt nicht schon genügend Probleme mit Nanoplastikteile hätten.

Aber interessant ist die Quelle schon. Nur Wasserlösliche Farbe ist nach dem Austrocknen auch nicht mehr unbedingt mit Wasser zu lösen. Also von daher ist es recht fraglich ob diese Organische Verbindung jetzt besser für die Umwelt ist oder eher nicht.

Ihren Zweck hat sie jetzt schon erreicht. Man hat jetzt zumindestens noch einen Grund mehr die "konventionellen" Solarzellen zu verteuern.
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25.08.2014 12:35 Uhr von GrauerRat
 
+1 | -0
 
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@ DJCray
Dankeschön, sehr gut!

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