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USA: Das Ende der Weltpolizisten? - Weltmacht bröckelt immer mehr dahin

Die dominante Rolle der USA in der Welt nähert sich ihrem Ende. Nun hat sogar die Carnegie-Stiftung geäußert, dass immer weniger kleinere Mächte den Spielregeln der USA folgen und sich mit vergleichsweise geringen Mitteln gegen die Interessen der USA stellen.

Auch müsse Russland nicht in die Ukraine einmarschieren, um seine Interessen durchzusetzen. Somit ist die Zeit des Weltpolizisten USA anscheinend abgelaufen, so Experten. Dies fällt den USA dazu noch schwerer, weil im eigenen Land keine stabile Lage herrsche, wie Ferguson derzeit zeige.

Dazu streben andere Mächte wie China oder der Iran auf. Weiterhin hat sich die Türkei, die eine wichtige Rolle in der Machtverschiebung auf der Welt spielen wird, Russland zugewandt.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, Russland, Ende, Weltmacht
Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.08.2014 14:26 Uhr von TinFoilHead
 
+12 | -5
 
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Weil es in Furguson aktuell ein paar Demonstrationen gibt, ist das Land also instabil.

Das fast das ganze Land instabil ist, liegt nicht an Ferguson, Ferguson ist nur eine Auswirkung dieser Instabilität.
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21.08.2014 16:14 Uhr von TinFoilHead
 
+4 | -3
 
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Starstalker

ich hab da nicht geminust!

Aber trotzdem, Rassismus ist auch nur ein Teil dieser Instabilität. Ein ziemlich großes, in den UNSA.

Aber was momentan die ganze Welt ein wenig instabilisiert ist das Arm-Reich-Gefälle, die ungerechte Verteilung des Vermögens. Die Menschen merken, das es so nicht mehr weitergehen kann, da genügt jeder kleine Funke, sei es ein rassistischer, oder sonst einer, um die Wut der Menschen überkochen zu lassen.

Die USA weiß selber, wie instabil es in ihrem Inneren ist, nicht umsonst die Hamsterkäufe der Regierung von Munition, Kriegsmaterial für die "Polizei", die Aufrechterhaltung und Erneuerung der FEMA-Camps usw. Und, nicht zuletzt, die versuchte Entwaffnung der Bürger...
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21.08.2014 16:15 Uhr von zoc
 
+3 | -5
 
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Wie immer Borgir und ich bleibe dabei: SCHEISS QUELLE

Tatsache ist weiterhin: Die Finanzindustrie ist die wahre Macht.
Und nur die ... und sie gewinnen ...
Und die USA sind pleite, und noch mehr am Arsch als Griechenland, Italien, Deutschland, Irland und alle anderen.
Übrigens, China im Grunde auch ....
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21.08.2014 17:18 Uhr von Borgir
 
+3 | -2
 
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@Starstalker

in jedem Dorf, in dem ein Schwarzer von einem Weißen erschossen wird, droht sowas zu passieren. Und zwar genau so. Das nenne ich instabil in Sachen Gesellschaft/Ethnien.

Der Iran strebt zur Atommacht auf die man nicht mehr so einfach rum schubsen kann und die den gesamten Nahen Osten das Fürchten lehren kann.

Die USA wollen es vielleicht nicht mehr, aber sie können es auch nicht mehr weil die Verschuldung so hoch ist. Gespart werden kann eigentlich nur beim Militär.

Und ob die USA das BIP steigern können lasse ich mal dahingestellt.

Dazu kommt, dass China aufstrebt, oder tun die das auch nicht?

[ nachträglich editiert von Borgir ]
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21.08.2014 17:39 Uhr von kuno14
 
+2 | -1
 
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freiwillig geben sie ihre rolle nie auf.die sind nur am ende nach all den verlorenen und vor allem teuren kriegen.......
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21.08.2014 19:44 Uhr von magnificus
 
+1 | -3
 
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Captain Amerika noch nicht hier? hm.....
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22.08.2014 09:38 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
+1 | -0
 
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Originalquelle: http://carnegieendowment.org/...

Der ökonomische Aufstieg Chinas hat den militärischen Aufstieg zur Folge. Das muß auch Nixon klar gewesen sein, als er eine Änderung der US-Politik gegenüber China einleitete.
Dabei rüstet China vor allem zum Meer hin auf, um sein langfristiges Ziel der zwei Linien zu erreichen. Die erste Linie reicht bis zur Inselkette Tawain-Okinawa, wobei der Inselstreit südlich von Hainan im Südchinesischen Meer nur als kleines Geplänkel anzusehen ist. Die zweite Linie geht aber viel weiter: Sie reicht über Japan hinaus. Es ist klar, daß sich diese Militärstrategie gegen die USA richtet, die nun 60 Prozent ihrer Marine im Pazifikraum stationieren will. Bei diesen Tendenzen geht es primär nicht um Krieg, sondern um Verdrängung durch erdrückende Präsenz. Die chinesische Kultur hat da einiges zu bieten.
Interessanter ist, daß die frühere "imperialistische" Macht USA jetzt mit Fußkuß ihre vor zwanzig Jahren verlassene Basis auf den Phillipinen wieder einnehmen soll.

Bei den anderen angerissenen Konflikten der Carnegie-Stiftung geht es ja primär um den Nahen Osten. Und der ist ja schon lange unruhig. Was hat man sich dabei gedacht, Assad zu schwächen, ohne ein adäquates Gegengewicht zu haben? Mein Eindruck ist, daß nicht die USA hinter dieser Politik stecken, sondern tatsächlich die Finanzindustrie, die die USA als Heimathafen nutzen. Da ja beim Bürgerkrieg in Syrien Obama mit einer "roten Linie" unter Druck gesetzt werden sollte, wurde sein Nichteingreifen halt mit Hilfe der Finanzakteure Saudi-Arabien und Quatar ersetzt - natürlich nicht die Staaten, sondern nur die "Privatleute" dieser Länder. Der Dschihad - übrigens von Deutschen im Ersten Weltkrieg gegen die Engländer eingeführt - ist das Instrument einer religiösen Ideologie, die als Triebkraft für religiöse Säuberungen im Nahen Osten dient. D.h. die quatarschen und saudischen "Privatleute" treiben eine sunnitische "Clearness" (Scientology) im Nahen Osten voran, um die weltliche Alltagsausrichtung durch die B´haad-Parteien in Syrien und Irak auszulöschen. "Kopf ab" soll dem den dafür nötigen Nachdruck verleihen. Erst hat Bush jr. die irakische B´haad-Partei durch die Tötung von Saddam Hussein entmachtet, dann sollte durch den Sturz Assads die syrische B´haad-Partei folgen. Ghaddafis Sturz ist ähnlich einzuordnen.
Letztlich hat Obama durch seine Kairoer Rede sein Plazet dazu gegeben.
Die politischen Veränderungen im Nahen Osten finden also nicht ohne die US-Einwilligung statt.
Warum sollten die USA die Rolle eines Weltpolizisten im Nahen Osten spielen, solange der Konflikt regional bleibt?
Man könnte die Situation auch so umschreiben: Im Nahen Osten nichts Neues.
Und was die Ukraine betrifft: Der Westen ist in die Machtsphäre Russlands eingedrungen - nicht umgekehrt. Die Ukraine gehört nicht zum Westen - "sie" kämpft darum.
Auch Ferguson ist eigentlich nicht wirklich etwas Neues. Das Charisma eines schwarzen U.S.-Präsidenten wirkt jetzt weniger auf die U.S.-Schwarzen. So läßt sich die Situation besser umschreiben. Unruhen gab es immer wieder.

[ nachträglich editiert von Sag_mir_Quando_sag ]

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