20.08.14 10:35 Uhr
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Stuxnet-Wurm: Windows-Sicherheitslücke von 2010 wird noch millionenfach ausgenutzt

Obwohl es schon lange Patches dagegen gibt, wird eine Sicherheitslücke in Microsofts Betriebssystem Windows, die bereits schon seit 2010 existiert, heute noch aktiv ausgenutzt, und zwar millionenfach mit Erfolg.

Neben anderen war eine der bekanntesten Malware der sogenannte Stuxnet-Wurm, der damals diese Lücke ausnutzte. Laut Kaspersky wurden aber auch zwischen November 2013 und Juni 2014 immer noch ungefähr 19 Millionen Rechner weltweit über diese Lücke attackiert.

Die meisten Angriffe (64,19 Prozent) wurden laut dem russischen Sicherheitsunternehmen auf Rechner durchgeführt, die noch mit Windows XP laufen. Danach folgte Windows 7 mit 27,99 Prozent der Angriffe. Aber auch Windows Server 2008 (3,99 Prozent) und Windows Server 2003 (1,58 Prozent) sind betroffen.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Windows, 2010, Sicherheitslücke, Wurm, Stuxnet
Quelle: winfuture.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.08.2014 11:31 Uhr von SHA-KA-REE
 
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@wiederwaslos

Nö, es soll höchstens dazu animieren die seit langem verfügbaren Patches zu installieren. Aber einige besonders schlaue Köpfe setzen sich ja lieber ständig hohen Risiken aus, weil sie das statistisch gesehen wesentlich kleinere Risiko von Problemen bei der Installation von Updates umgehen wollen. Dabei kommt dann so was heraus.
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20.08.2014 16:32 Uhr von bigpapa
 
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@wiederwaslos

Eigentlich nicht ;) Obwohl der da schon ab Werk gefixt ist.

In meinen Augen ist das nur Statistik. Und eine Animation sein, seiner Kiste wenigstens ein gescheiten Virenschutz (von Kaspersky *fg*) zu schenken.

Was Updates angeht, so hat man damit eine Menge Arbeit wenn MS mal wieder geschlampt hat. Grade neulich wurde eins (ein Kernel-Update glaub ich war es) zurückgezogen, weil es zuhauf Kisten mit Bluescreens beglückt hat.

Viele Leute denken halt, "Never touching a running system" = Frei übersetzt "Finger weg wenn´s läuft".


Gruß

BIGPAPA
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21.08.2014 08:21 Uhr von SHA-KA-REE
 
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@wiederwaslos

Das ist doch der Punkt! Du hast im Regelfall keine Arbeit mit den automatischen Updates. Es gibt zwar ein gewisses Risiko dass auch mal was schiefgehen kann, dieses ist statistisch gesehen aber sehr klein. Auch beim letzten Patchday war natürlich nur ein relativ kleiner Bruchteil der Systeme betroffen, aber selbstverständlich klingt das in der Foren wo sich die Betroffenen äußern so, als ob jeder zweite den Bluescreen hatte.

Übrigens bringt das Warten und nachträglich manuelle installieren von Patches wenig bis nichts, denn auch das ist keine Garantie dafür, dass man nicht selbst eine so spezielle und seltene Konfiguration hat, die eben gerade wieder fehleranfällig ist. Zudem sollte man auch bedenken: Wenn alle mit der Installation warten, dann wird auch niemand Probleme bei der Installation berichten, und dann schmieren den Vorsichtigen die Kisten einfach eine Woche später ab. ;-)

Ganz ehrlich: Ich hatte in den letzten 10 Jahren genau EIN MAL einen Bluescreen nach einem Windows-Update (war damals wenn ich mich Recht entsinne auch so ein Klassiker der in Zusammenhang mit einem AV-Programm auftrat). Daraufhin habe ich das entsprechende Update in der Reparaturkonsole deinstalliert und das Problem war gelöst. Bei einer so geringen Fehlerrate werde ich kaum ständig alle meine Systeme einem erhöhten Sicherheitsrisiko aussetzen, nur um mir ggf. ein Mal in 10 Jahren maximal 30 Minuten Arbeit zu ersparen.

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