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Krankheit oder Hinrichtung? Acht 2.500 Jahre alte Skelette in Grube gefunden

Archäologen haben nahe bei der französischen Stadt Marsal in Lothringen bei einer eisenzeitlichen Salzmine die Skelette von acht Personen, darunter zwei Kinder, aus der Zeit um 500 v. Chr. gefunden. Die Toten wurden in einem ehemaligem Getreidesilo einfach abgelegt, ohne Grabbeigaben oder ähnlichem.

Die Toten wurden in verschiedenen Positionen und Lagen gefunden, oft mit dem Gesicht nach unten. Daher bezweifelt Laurent Olivier, Kurator des National-Archäologischen Museums, dass es sich um ein reguläres Begräbnis handelt. Er vermutet Krankheit oder Hinrichtung als Todesursache.

Die Personen hätten wohl einen besonders niedrigen sozialen Status gehabt, waren eventuell sogar Sklaven, so die Wissenschaftler. Da die Körper besonders gut erhalten sind, erhoffen sich die Forscher neue Erkenntnisse über das alltägliche Leben in der Eisenzeit in dieser Region Galliens.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Krankheit, Hinrichtung, Archäologie, Grube, Eisenzeit, Skelette
Quelle: archaeologynewsnetwork.blogspot.de

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