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Papst Franziskus: Nur Anerkennung der eigenen Fehler führt zur Versöhnung in Korea

Bei seiner Abschlussmesse seines Besuches in Südkorea rief Papst Franziskus zur Versöhnung von Nord- und Südkorea auf. Die Menschen beider Länder gehörten zum selben Volk und zur selben Familie. Doch "nur die Anerkennung der eigenen Fehler führe zur Versöhnung", erklärte der Pontifex.

Jeder Einzelne müsse über sein Verhalten und sein Fehler nachdenken und sich von Argwohn, Konfrontation und Konkurrenzdenken abwenden. Es müsse ein "Wandel im Herzen" erfolgen, damit die Teilung von Nord- und Südkorea, welche gut 60 Jahre andauert, überwunden werden kann.

Bei der Messe waren neben den Vertretern der Religionen in Korea auch Koreas Staatspräsidentin Park Geun-hye. Besucher aus Nordkorea waren nicht anwesend, obwohl sie eingeladen worden sind. Das kommunistische Regime in Pjöngjang hatte die Ausreise verweigert.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Papst, Papst Franziskus, Korea, Versöhnung
Quelle: de.radiovaticana.va

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18.08.2014 13:24 Uhr von blonx
 
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Ebenfalls anwesend waren auch einige Frauen, welche im Zweiten Weltkrieg von japanischen Soldaten zur Prostitution gezwungen wurden. Diese "Trostfrauen" überreichten dem Pontifex einen gelben Schmetterlings-Anstecker, dem Erkennungszeichen als Prostituierte. Papst Franziskus trug das Symbol während des Gottesdienstes.

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