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Familienministerin kritisiert: "Befristete Jobs wirken wie die Anti-Baby-Pille"

Familienministerin Manuela Schwesig will eine neue Ursache für den Kindermangel in Deutschland gefunden haben: Befristete Verträge.

"Befristete Jobs wirken wie die Anti-Baby-Pille", so die SPD-Politikerin: "Da fehlt vielen die Planungssicherheit".

Viele Paare, die sich Kinder wünschten, können jedoch aufgrund dieser unsicheren Beschäftigungsverhältnisse keine Familie planen.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Baby, Pille, Jobs, Anti-Baby-Pille
Quelle: faz.net

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.08.2014 13:20 Uhr von Lucianus
 
+15 | -0
 
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Mit befristeten Verträgen kann man ganz Allgemein ziemlich schlecht Planen, ich habe die Vermutung das es an der Befristung liegt.

Ich Fuchs ...

Wenn diese "Erkenntnis" jedoch ausreicht um das gesamte Konzept der Zeitverträge/Zeitarbeitsfirmen usw. zu Überarbeiten .. ist mir die letztendliche Begründung ->Warum<- ziemlich egal.

[ nachträglich editiert von Lucianus ]
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18.08.2014 13:36 Uhr von lesersh
 
+11 | -1
 
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Gut erkannt, leider lässt sich die Politik immer mehr von der Wirtschaft erpressen, so dass ich nichts ändern wird
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18.08.2014 13:37 Uhr von HorrorHirn
 
+10 | -0
 
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Was? Echt? Wer stellt denn so eine These auf. Ist doch Logisch, dass Menschen mit befristeten Verträgen bzw. die in der Zeitarbeit stecken, Kinder planen und dazu gerne ein EFH/ETW kaufen.
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18.08.2014 15:48 Uhr von Borgir
 
+6 | -0
 
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Sie hat es doch mit in der Hand diese Befristungs-Politik der Unternehmen zu ändern? Also nicht nur heiße Luft sonder auch was folgen lassen bitte....
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18.08.2014 16:09 Uhr von machi
 
+10 | -1
 
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- Fehlende Planungssicherheit
- Angst um den Job
- Angst vor gesellschaftlichem Abstieg
- Zu geringe Angebote an KiTas, Kindergärten, Schulen

und einfach keine kinderfreundliche Stimmung.
Nach dem Krieg bedeutete Kinderschreien dass es wieder hoch geht mit der Geburtenrate, Deutschland erholt sich, ein Grund zur Freude ...
Heute bekommen KiTas keine Betriebserlaubnis wegen Ruhestörung ...
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18.08.2014 17:31 Uhr von ghostinside
 
+1 | -1
 
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Quatschen kann sie gut. Dann soll sie ein Gesetz einbringen, dass diese Maßnahme begrenzt bis abschafft. Macht sie aber nicht. Denn sie wollte einfach mal nur wieder ins Fernsehen...

[ nachträglich editiert von ghostinside ]
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18.08.2014 17:57 Uhr von FlatFlow
 
+1 | -1
 
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Ich bin der Meinung, dass eine Gesellschaft die ein gewisses intelligentsgrad erreicht hat, automatisch weniger Kinder produziert, weil sie mehr auf Qualität anstatt Quantität setzt.
Die Familienministerin sucht einfach das naheliegende und damit einen Sündenbock. Die Befristete Jobs hemmen vielleicht ein geringere Prozent der Menschen die davon betroffen sind, das gilt jedoch nicht für alle.
Schaut man sich die Akademikerhaushalte an, zeigt sich, dass sie nur ein Kind maximal zwei Kinder vorzuweisen haben, obwohl sie viel bessere Chancen den Kindern mitgeben können.
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18.08.2014 18:12 Uhr von floriannn
 
+3 | -0
 
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Ist doch so gewollt, oder nicht? Wer Kinder hat, kann meist nicht Arbeiten, da diese krank werden können u.s.w! Lieber jemanden einstellen, der keine hat.
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18.08.2014 19:45 Uhr von Jlaebbischer
 
+2 | -0
 
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ZRRK, wenn sie sich mit der Problematik von vor zwei Jahren beschäftigt, bedeutet es doch nur, dass sie nun aufarbeitet, was ihre Vorgänger verschlampt haben...

So könnte man es wieder positiv sehen ;)
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18.08.2014 20:42 Uhr von ThomasHambrecht
 
+9 | -0
 
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Herzlichen Glückwunsch.
Das wissen 99,99% der Bevölkerung seit über 10 Jahren.
Eigentlich erwarte ich von der Regierung, dass sie die Weichen für die Zukunft stellt - und nicht zehn Jahre zu spät nur reflektiert.
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18.08.2014 21:10 Uhr von CrazyWolf1981
 
+6 | -0
 
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Der Arbeitsmarkt behindert nicht nur die Familienbildung. Man kann sich ja kaum ein Auto finanzieren bei den unsicheren Verhältnissen, von einem Eigenheim ganz zu schweigen.
Was Kinder angeht: Wir (zumindest aus meinem Familien und Bekanntenkreis, denke aber auch viele sozial eingestellte Deutsche) wollen Kindern ja auch eine Zukunft geben. Aber bei dieser Jobsicherheit und der Gewalt der Kinder immer wieder ausgesetzt sind dank unserer unfähigen Politiker, würde ich hier in Deutschland auch keine Kinder in die Welt setzen wollen. Andere dagegen vermehren sich dagegen wie die Karnickel. Kein Job, keine Sprache, keine Integration, aber Kindergeld so viel es geht, am besten ne halbe Fussballmannschaft. Die dann auch oft die Ursache des Gewaltproblems in DE darstellen. Ein Teufelskreis. Deutschland ist für alle attraktiv, nur nicht für die Deutschen.
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18.08.2014 23:06 Uhr von Steel_Lynx
 
+0 | -0
 
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@ FlatFlow
"...eine Gesellschaft die ein gewisses intelligentsgrad...weniger Kinder produziert..."
sollte man eigentlich von ausgehen, richtig. Auch sollte mit höherer Intelligens (Qualität) auch eine höhere Soziale-Befugnis einhergehen. Davon ausgehend, das die meisten "Oberbosse" (die oberen 10.000 so zu sagen) aus deinen "Akademikerhaushalten" stammen, dürften wir eigentlich auch das "Befristete Jobs"-Problem somit nicht haben.

Aber der Mensch ist ein Egoist, er ist gierig und je Mehr er hat, desto Mehr will er. Da kann keiner was für. Das ist Evulutions-Bedingt.

Wenn man in die obere "Gleichung" (Kinder, Intelligens, Akademiker) noch unsere aktuelle soziale Interaktion hinzufügt, kann es meines Erachtens nur zwei Lösungen geben:
1. Die Menschen in D werden immer dümmer! Denn nur so erklärt sich, wieso sich so viele Deutsche von der Regierung verarschen lassen. Wo sind dann aber die ganzen Kinder?
2. Die Menschen in D werden immer intelligenter, wieso gibt es dann so viele A-Soziale?

[ nachträglich editiert von Steel_Lynx ]
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19.08.2014 11:16 Uhr von Arne 67
 
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Und ich hatte gedacht, das niedrige Löhne, die nur knapp über dem Existensminimum liegen und eine Zukunftslosigkeit in den Aussichten die Ursache für die Kinderlosigkeit der arbeitenden Bevölkerung darstellen.

Natürlich sind es die auf 6 Monate befristeten Arbeitsverhältnisse und nicht die damit verbundenen € 6,50 brutto je Stunde die zur Kinderlosigkeit führen.
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19.08.2014 14:58 Uhr von Maedy
 
+1 | -0
 
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...und darauf ist Küstenbarbie ganz alleine gekommen?
I
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19.08.2014 16:11 Uhr von FlatFlow
 
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@Steel_Lynx zu 1. gibt es eine Politische Alternative die nicht in den letzten 40-50 Jahren ausprobiert worden ist (die Brauchen meine ich nicht, die hatten ihre Chance nach dem Motto ... unsere Volk brauch Land... und noch so viele Kniefälle werden die Erbschuld der nächsten Generationen nicht weg machen), ja die gibt es, aber die Menschen wählen sie nicht, obwohl sie von der sozialen Diskrepanz selber betroffen sind, weil sie weich geklopft worden sind, weil sie nicht unterscheiden und damit zum teil Desinformation sind (die Medien sind inzwischen nur noch zum unterhalten da)... und irgendwann arrangieren sich die Menschen mit ihre Situation. Außerdem nach langen, schweren Arbeitstag haben nur die wenigsten Bock noch irgendwas zu unternehmen.

2. intelligenter wird die Gesellschaftlich, auch das einzelner Individuum, er kann jetzt lesen, schreiben mit dem PC umgehen ;-) trotzdem unterwirft er sich, weil er angst von der sozialen Ausgrenzung, oder dem tiefen Fall hat. Grundsätzlich lassen die Menschen mit sich machen, nur die wenigsten stehen auf und beschweren sich laut, was dann zum großen Erfolg führt, sehe die Grünen mit Atom Ausstieg, Menschen hatten sich organisiert und nach Jahrelangenkampf, gesiegt.
Als die HIV Gesetzen kamen, wie viele Leute sind auf die Straße an den Montagsdemos gegangen, hier in Berlin könnte man sie auf den Fingern abzählen, obwohl es so viele HIVer damals wie heute gab/gibt! So schlecht kann es den doch nicht gehen, oder? Das ist der Punkt wo sich die Menschen ergeben und mit der Lage arrangieren.

Ich bin der Meinung, dass keine politische Konstellation jemals irgendwas ändern wird, weil sie immer Interessen geleitet ist und da sind die Interessen der wenigen, wichtiger als der, der vielen...
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23.08.2014 11:10 Uhr von IM45iHew
 
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Ich hatte seit meiner Schulzeit kein einziges mal einen festen Arbeitsvertrag. Nach meiner Lehre "durfte" ich nach 2 Jahren befristung gehen. Seitdem hatte ich 3 Jobs.

1. Befristete Leiharbeit... wenig Geld dafür aber
2. Übernahme durch eine Firma... viel Geld dafür aber 60+ Wochenstunden im Aussendienst --> Das am Anfang so viel erscheinende Geld schrumpft zusammen weil man jeden Tag essen geht und man soviel Mehrarbeit leistet das der Stundenlohn ins Bodenlose fällt. ----> selbst gekündigt.
3. Leiharbeit... unverschämt wenig Geld und nur eine 35 Stunden Woche ---> Selbst gekündigt weil ich beinnahe so viel ALG bekomme wie Lohn

seit 2 Wochen bin ich nun auf Jobsuche und hatte auch schon einige Angebote. Allerdings jedes mal mit ~10/Stunde.

Mindestlohn ---> 8,50
Mit 3,5 Jahre Lehrzeit Note 2,6 (Industriemechaniker) 10€

Ich wohne immer noch in meiner 1 Zimmerbude aus der Lehrzeit weil ich einfach keinerlei Sicherheiten habe wo es als nächstes hingeht... Ich habe kein Auto... UND JETZT SOLL ICH AN KINDER DENKEN?

Ich will mir gar nicht ausmalen wie es Leuten geht die keine Ausbildung haben etc. Wenn nicht mal die sogenannten "Fachkräfte" einigermasen über die Runden kommen.


Edit: Ich würde mich selbst fast als Workerholic bezeichnen. Ich weis zwar wann Schluss ist aber ohne Arbeit dreh ich am Rad.

[ nachträglich editiert von IM45iHew ]
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23.08.2014 11:27 Uhr von Schmollschwund
 
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@Borgir_

"Sie hat es doch mit in der Hand diese Befristungs-Politik der Unternehmen zu ändern? Also nicht nur heiße Luft sonder auch was folgen lassen bitte..."

Falsch. Politiker sind doch nicht mehr da um Probleme zu lösen. Seit Merkel benennt man die Probleme nur noch.

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