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Deutsche Telekom: Bundesregierung müsste Breitbandausbau mit 25 Milliarden fördern

Um das Ziel einer flächendeckenden Internetversorgung mit 50 MBit/s bis 2018 zu erreichen, müsste der Staat insgesamt 25 Milliarden an Fördergeldern bereit stellen. Dies hat eine Hochrechnung der Deutschen Telekom ergeben.

Für eine Verfügbarkeit schneller Internetanschlüsse für 90 Prozent der Bevölkerung seien demnach 10 Milliarden Euro notwendig. Weitere 15 Milliarden müssten für die Erschließung der restlichen 10 Prozent aufgebracht werden.

In ihrer Digitalen Agenda, die voraussichtlich am kommenden Mittwoch verabschiedet wird, sieht die Bundesregierung hingegen keine zusätzlichen Finanzmittel für den Breitbandausbau vor. Lediglich Erlöse aus einer anstehenden Mobilfunkfrequenzversteigerung sollen in schnelle Netze fließen.


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WebReporter: oZZ!
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Telekom, Deutsche, Bundesregierung, Milliarden, Deutsche Telekom
Quelle: tarifetarife.de

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17.08.2014 19:37 Uhr von oZZ!
 
+11 | -0
 
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Die Telekom versucht möglichst wenige Investitionen aus eigener Tasche bezahlen zu müssen und will am Ende von den neuen Netzen profitieren. Auf der anderen Seite schwafelt die Bundesregierung davon wie wichtig der Breitbandausbau für Deutschland ist, will aber kein Geld in die Hand nehmen. Irgendwie sehe ich schwarz, was das Thema Internet in Deutschland angeht. Ich sag nur "Neuland".
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17.08.2014 19:42 Uhr von TinFoilHead
 
+10 | -0
 
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Ein paar weniger U-Boote für Israel, und aus Neuland könnte etwas anderes als ein digitales Dritte-Welt-Land werden...
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17.08.2014 20:21 Uhr von ZzaiH
 
+9 | -0
 
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kein problem - soll der staat die infrastruktur ausbauen UND anschließend diese an die ISPs vermieten.

damit könnte man viel besser die daten der eigenen bevölkerung an die nsa weiterge...ich meinte die bevölkerung schützen...
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17.08.2014 22:02 Uhr von NilsGH
 
+8 | -0
 
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Jaja, jetzt wieder nach "Subventionen" schreien.

Der größte Fehler der Nachkriegszeit: Privatisierung der Infrastruktur.

Soll doch die Regierung die Netze bauen. Aber nicht "subventionieren". Sprich: Bauen und vermieten. Da würde die Telekom wieder heulen, wenn sie auf einmal Konkurrenz von anderen Anbietern hätte.

Auch die "letzten 10 Prozent" sollen sich aussuchen können, welchen Anbieter sie nehmen. Sonst ist gerade in den ländlichen Regionen eine Monopolstellung der Telekom schon vorprogrammiert.
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18.08.2014 07:57 Uhr von rubberduck09
 
+3 | -0
 
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Zuallererst muss das Baurecht geändert werden. Kann nicht sein dass der Gaslieferant die Straße aufreisst, wieder zumacht, 3 Wochen danach der Stromlieferant das selbe, dann Wasser und irgendwann kommt noch die Telekom ums Eck.

1x Aufmachen und alles machen was für die nächste Zeit ansteht. Spart imens Kosten denn nur 1x auf- und zumachen (der dickste Batzen an der Sache!), die Anwohner haben anstelle von 3x 3 Wochen Baustelle nur noch 1x 4 Wochen.
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18.08.2014 10:03 Uhr von lesersh
 
+2 | -0
 
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Was DSL angeht ist Deutschland ziemlich rückständig.

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