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Untersuchung: Führungskräfte benutzen "Business-Englisch" zu scharf

Eine neue Untersuchung von Führungskräften zeigt, dass das Business-Englisch, was es in Deutschland praktiziert wird, von Engländern zum Beispiel als zu unsanft empfunden wird.

Laut Ansicht von Experten wird dies vor allen Dingen auf Defizite zurückgeführt, die bereits im Schulunterricht ihren Anfang nehmen.

Personen, die schon lange Englisch auf hohem Niveau lernen, sind anscheinend ebenfalls von diesem Phänomen betroffen.


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WebReporter: BeforetheRun
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Deutschland, Schule, Business, Englisch, Führungskraft
Quelle: sueddeutsche.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.08.2014 17:24 Uhr von TinFoilHead
 
+8 | -2
 
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Zu scharf hat Stefan Mross seine Currywurst letzte Woche benutzt...

https://www.youtube.com/...
Pause bei 3.28min

http://www.derwesten.de/...
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17.08.2014 17:29 Uhr von NoPq
 
+8 | -1
 
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In der Quelle geht es auch nur um Geschäftskontakte auf Englisch. Und zwar darum, dass viele Deutsche (Führungskräfte) aufgrund ihres 1:1-Übersetzens oft falsch oder unfreundlich wahrgenommen werden.
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17.08.2014 18:41 Uhr von the_reaper
 
+13 | -1
 
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solche fordernden ausdrucksweisen kommen auch auf deutsch "unsanft" rüber. das problem sind also nicht mangelnde fremdsprachekenntnisse, sondern die mangelnde soziale kompetenz der deutschen führungskräfte.
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17.08.2014 18:43 Uhr von silent_warior
 
+7 | -0
 
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Das ist ja wieder mal Quatsch, es hat nichts mit "scharf" zu tun.

In Amerika oder auch Indien ist es einfach so dass die Leute nicht direkt sagen dass sie z.B. kein Geschäft mit einem machen wollen oder das Produkt zu teuer ist, es wird erst ewig drumrum geredet ... der Geschäftspartner soll quasi selbst drauf kommen was der Gegenseite nicht passt.

Die Amerikaner mögen die direkte Art aber wenn sie merken dass man dadurch Zeit spart, klare Ziele und Forderungen gestellt werden und sie genau wissen wie lange sie sich das überlegen können und wann es vorbei ist.

Mit Amis oder Indern zu verhandeln ist eine Qual.

Die Inder sagen zu allem "Ja", das können wir machen ... auch wenn sie es nicht können, das sind eben kulturelle Unterschiede die man kennen und akzeptieren muss.

Bei uns Deutschen ist es genau so, die anderen müssen unsere Art und Weise einfach akzeptieren da wir ja auch deren Macken akzeptieren müssen.
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17.08.2014 19:03 Uhr von Biblio
 
+2 | -0
 
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" viele Deutsche (Führungskräfte) aufgrund ihres 1:1-Übersetzens oft falsch oder unfreundlich wahrgenommen werden. "

buhahaha, liegt also an den Worten und nicht am Ton ...
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17.08.2014 19:24 Uhr von fox.news
 
+4 | -1
 
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aus der Quelle:

Engländer und Amerikaner finden es immer ein bisschen grenzwertig, wenn deutsche Führungskräfte sagen: "We want this until Friday." Sie würden eher erwarten: "We´d be glad if we could receive the documents by Friday." Von Deutschen bekomme ich oft zu hören: Wer soll denn die Zeit für solche Formulierungen haben? Aber ich finde, wer sich diese zehn Sekunden Zeit nicht nimmt, kann auch keinen Geschäftsabschluss erwarten.

sehe ich übrigens absolut genau so.
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17.08.2014 20:16 Uhr von Peter323
 
+8 | -0
 
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ich würd eher sagen, dass ist die direkte deutsche Art.
Die Engländer und Amerikaner reden ewig um den heißen Brei rum um möglichst künstlich freundlich rüberzukommen.
Die Deutschen sagen direkt was Sache ist.
Außerdem ist in der deutschen Arbeitswelt generell der Ton rauer als im Ausland.
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17.08.2014 23:48 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
+0 | -0
 
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Und das hat auch Folgen für die vielen angelsächsisches Begriffe im Deutschen.
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18.08.2014 00:17 Uhr von mort76
 
+1 | -1
 
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schattentaucher,
und wie stellst du dir dann die internationale Kommunikation vor?
Soll dann jeder Deutsch lernen?
Mir reichtes schon, wenn ich gezwungenermaßen nach Frankreich muß, wo man es für cool hält, keine Fremdsprache zu können...am schönsten fand ich es, kurz hinter Calais mit Händen und Füßen nach einer Tankstelle fragen zu müssen, weil solch ausgefallene Worte wie "Gasoline", "Fuel" oder "Petrol" zu schwierig für die Herrschaften dort waren...also, so wird die Kommunikation jedenfalls nicht einfacher.
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18.08.2014 11:00 Uhr von Chromat
 
+3 | -1
 
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@lamor200
"Wenn ich es doch bis freitag will muss ich keine schleimspur legen."

Freundlichkeit hat mit Schleimspur nichts zu tun, sondern mit Anstand und Respekt gegenüber dem anderen.
Deine Reaktion zeigt, dass die im Artikel enthaltene Kritik am Sprachverhalten wohl leider berechtigt ist.

@Peter323
"Außerdem ist in der deutschen Arbeitswelt generell der Ton rauer als im Ausland."

Muss man aber deshalb nicht unbedingt gut heisen.
Selbsterkenntnis ist der erste Weg zur Besserung

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