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Außenminister Frank-Walter Steinmeier lehnt selbstständigen Kurdenstaat ab

Gegen einen Kurden-Staat im Nord-Irak hat sich der deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier ausgesprochen. "Ein unabhängiger Staat der Kurden würde die Region weiter destabilisieren und neue Spannungen hervorrufen, möglicherweise auch mit Nachbarstaaten des Irak", sagte Steinmeier.

Der Außenminister setzt auf den Zusammenhalt des irakischen Staates mit einer neuen Regierung in Bagdad unter Führung eines Ministerpräsidenten al-Abadi. Er hofft, dass sich in der neuen Regierung alle Regionen und Religionen wiederfinden und sich gegen den Terrorangriff von IS zur Wehr setzen.

Der CDU-Außenpolitiker Karl-Georg Wellmann hatte sich vorher für einen unabhängigen Kurdenstaat ausgesprochen. Seiner Ansicht nach ist der irakische Zentralstaat nicht in der Lage für Ordnung und Sicherheit in der Region zu sorgen.


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WebReporter: ewin12000
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Irak, IS, Außenminister, Frank-Walter Steinmeier, Kurden
Quelle: focus.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.08.2014 13:40 Uhr von usambara
 
+2 | -2
 
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die Staatsgrenze des Irak gibt es doch gar nicht mehr. Kurdische Milizen und die IS-Islamisten ignorieren die Sykes-Picot -Grenzziehung, ebenso die syrische Luftwaffe.
https://www.youtube.com/...
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17.08.2014 13:48 Uhr von muhkuh27
 
+3 | -1
 
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Am besten alles so lassen wie es gerade ist.. läuft ja moment alles so gut.
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17.08.2014 13:52 Uhr von Ich_denke_erst
 
+3 | -1
 
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Wen man den Kurden keinen eigenen Staat gibt und sie weiter zwingt ihre Gebiete auf drei Staaten zu verteilen wird es nie Frieden geben. Gebt den Kurden ihren eigenen Staat - sollen sie für Ruhe in Ordnung sorgen - vielleicht klappt das sogar besser als es jetzt funktioniert.
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17.08.2014 14:18 Uhr von einerwirdswissen
 
+3 | -2
 
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Der Steinmeier darf dem nicht zu stimmen.
Weil: Palestina,Ostukraine u.s.w.müsste er dann ja auch befürworten.
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17.08.2014 15:21 Uhr von ghostinside
 
+2 | -2
 
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Steinmeier, dieser amerikansiche Dackel...
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17.08.2014 17:56 Uhr von derstraubinger
 
+2 | -0
 
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Was spricht dagegen? Oder müsste man hier mal klar Stellung beziehen, auch mal gegen einen "Partner"?
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17.08.2014 17:57 Uhr von TinFoilHead
 
+1 | -1
 
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Klar, die Kurden geben dann auch ihre jetzt erhaltenen und die Waffen, die sie in Zukunft erhalten werden, wieder ab, statt damit für ihren eigenen Staat in einer instabilen Region zu kämpfen, rofl...

Und dann kommt die UNSA/das Imperium in zwei, drei, vier ,fünf Jahren mit Demokratiebomben, und die Kurden werden zu Terroristen, und alles wird wieder schön plattgebombt. Wie immer, eigentlich, siehe Taliban, IS!

Wie praktisch, das immer Firmen und Konzerne des Imperiums diese bis in die Steinzeit zurückgebombten Areale wieder aufbauen, optisch...

[ nachträglich editiert von TinFoilHead ]
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17.08.2014 19:47 Uhr von Stray_Cat
 
+0 | -1
 
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Na, da wird er ja bald zurückrudern müssen.

Denn Washington möchte das ganz gerne.

Hat sich der Herr Steinmeier vor seinem Statement nicht informiert? Und warum hat er so eine komische Nikolausmütze auf dem Kopf? Im August?
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17.08.2014 20:56 Uhr von NilsGH
 
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Tja, Frank-Walter. Leider ist das wohl nicht deine Meinung, sondern jene derer, die dir diese Zeilen aufgeschrieben haben.

Selbst wenn es deine wären, zum Glück ist das nicht deine Entscheidung.

"Er hofft, dass sich in der neuen Regierung alle Regionen und Religionen wiederfinden und sich gegen den Terrorangriff von IS zur Wehr setzen."

Hoffen kann man viel, egal wie unrealistisch.

Der Irak konnte von Saddam Hussein nur durch Gewalt und Repressalien gegen seine Feinde zusammen gehalten werden. Die Destabilisierung des Irak hat in dem Moment eingesetzt, in dem man Hussein bekriegt und abgesetzt hat.

Das Problem eines instablien politischen Systems im Irak lässt sich nicht einfach lösen. Die vielen Glaubensgemeinschaften feinden sich seit Jahrzehnten, teils schon seit Jahrhunderten an. Wie soll man da Ruhe und Ordnung herstellen?

Blöd nur, dass man einen "demokratischen Staat" aufbauen wollte. Jetzt kann man nicht einfach mal wieder einen "Statthalter" einsetzen, wie man das so gerne in den 70ern, 80ern und frühen 90ern gemacht hat, teils in Südamerika.

Einen demokratischen Staat in einer Region aufbauen, deren Gebräuche man nicht kennt und deren Religion, Gesellschaftsstruktur und Glauben man nicht versteht ist völliger Schwachsinn. Aber macht nur brav weiter ... ihr werdet sehen, wohin das führt. Jeder denkende Mensch könnte es euch sagen, aber auf solche Leute hört ihr ja nicht.

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