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Nach Mogelpackung-Kritik: Edeka lenkt ein und ändert Größe

Das "Bio Früchte-Müsli mit fünf Fruchtarten" von Edeka wurde von Kunden als auch von Verbraucherzentralen als Mogelpackung kritisiert, denn mindestens die Hälfte des Produkts war mit Luft gefüllt.

Nun lenkt die Supermarktkette ein und ändert diese Verpackung ab September.

Die Veränderungen werden "sowohl die Rezeptur als auch die Verpackung" betreffen, gab Edeka bekannt.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Kritik, Größe, Edeka, Mogelpackung
Quelle: t-online.de

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.08.2014 20:15 Uhr von Humpelstilzchen
 
+6 | -2
 
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Es wird mit allen Tricks gearbeitet, was das Zeug hergibt!
Soviel zu "der Kunde ist König"!
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15.08.2014 20:22 Uhr von Sarkast
 
+38 | -27
 
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Auf jeder Packung steht drauf, was drin ist.
Am Regal steht der Preis für 100 Gramm.

Die Mogelpackung bemogelt also nur Leute, die nicht lesen können.

Und nun man her mit den Minus :-))
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15.08.2014 21:35 Uhr von spliff.Richards
 
+2 | -1
 
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@Humpelstilzchen

"der Kunde ist König"

Das ist doch nur eine leere Worthülse, gemacht um dem Kunden Honig ums Maul zu schmieren und ihn in der Illusion zu lassen, es würde etwas FÜR ihn getan. Das dieser Spruch aber auf unzähligen Ebenen falsch ist, scheint auch der Kunde nicht zu verstehen. Oder möchte der Kunde wirklich eine demütige Haltung ohne Mitdenken und Klartext, wenn sein Auto mal wieder repariert werden muss? Dadurch werden nämlich nur die Fehler beseitigt, die der Kunde angeben hat und nicht die Fehler die bei einer ordentlichen Untersuchung gefunden werden (so als blödestes Beispiel dass mir gerade einfiel).

Unter dem Kredo "Der Kunde ist König" wird suggeriert, man solle dem Kunden mir Ehrfurcht gehorchen und bloß keine Wiederrede geben, obwohl der Kunde ja offensichtlich nicht vom Fach ist. So will der Kunde allerdings nicht behandelt werden, denn was er will ist Kundenorientierung und diese ist unter dem Kredo absolut nicht möglich.
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15.08.2014 23:18 Uhr von nedburrow68
 
+5 | -0
 
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Für mich ist es dann eine Mogelpackung, wenn von heute auf morgen für das gleiche Geld weniger drin ist, auch wenns drauf steht. Denn wer schaut schon bei Produkten, die er regelmässig kauft, jedesmal aufs Gewicht? Niemand. Man guckt ob der Preis so wie immer ist, dann ab in den Einkaufswagen. So etwas nenne ich dann Mogelpackung und Betrug am Kunden.
Aber das war ja hier offensichtlich nicht der Fall ...
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15.08.2014 23:21 Uhr von ar1234
 
+5 | -1
 
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Wenn man sich durch die Packungsgröße einer derartigen Ware keinen Vorteil versprechen würde, würde man die Packungen exakt so groß machen, wie den Inhalt. Die allermeisten Produkte sind in dicht gestapelter Form (so wie Zuckertüten oder Mehltüten) auf Palette oder in Kisten am wirtschaftlichsten zu lagern und zu transportieren.

Tatsache ist aber, dass verdammt viele Verpackungen teils erheblich größer sind, als sie sein müssten. Das täuscht nicht nur einen größeren Inhalt vor, sondern (was wirklich schlimmer ist) verursacht noch mehr Abfall. Dieses zusätzliche Packungsmatrerial und dessen Entsorgung dürfen wir dann mitbezahlen. Zudem zahlen wir auch oft genug (indirekt durch den Verkaufspreis) zusätzliche Transport- und Lagerkosten, da die verpackte Luft auch Platz in LKWs und Lagern benötigt. Und auch in unseren Einkaufstaschen wirkt sich das negativ aus. Wo früher zwei kleine Stoffbeutel genügten, benötigt man heute oft zwei oder gar drei riesige Plastiktüten um genau die selbe Menge an Inhalt nach Hause zu bekommen.

Man behauptet oft, dass man mit den Packungen eine Beschädigung der Waren verhindern will. Fakt ist aber, dass die Waren nicht mit der deutschen Post verschickt werden, sondern von Speditionsunternehmen, die damit fast ausnahmslos so sorgfältig umgehen, dass schützende Verpackungen nicht notwendig sind. Und auch die Endverbraucher transportieren die Produkte eher selten mit den Methoden von Paketversendern.

Fazit: Wir zahlen alle drauf, auch wenn wir die Gewichtsmengen und Preise vergleichen. Nur wenn wir solche Packungen meiden, zahlen wir nicht extra. Leider ist das nicht immer möglich. So wird zum Beispiel Schinken oft auf geradezu gigantischen Packungen im Beinahe-Posterformat ausgelegt. Und selbst die kleineren Packungen enthalten immer noch erheblich weniger, als bei der Menge an Verpackungsmaterial möglich gewesen währe. Schlecht für die Umwelt, unser Konto und auch für uns selbst.

[ nachträglich editiert von ar1234 ]
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16.08.2014 02:59 Uhr von Frank_E_Meyer
 
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Ich würde mal gerne die Reaktion von EDEKA erleben wenn ich nur noch mit halben Geldscheinen bezahlen würde. ;)
"Die Veränderungen werden sowohl die Rezeptur als auch die Verpackung betreffen"?
Das bedeutet dann wohl das mehr minderwertiges und billigeres Zeug rein gepackt wird um die Packung voll zu bekommen.
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16.08.2014 02:59 Uhr von Frank_E_Meyer
 
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Ich würde mal gerne die Reaktion von EDEKA erleben wenn ich nur noch mit halben Geldscheinen bezahlen würde. ;)
"Die Veränderungen werden sowohl die Rezeptur als auch die Verpackung betreffen"?
Das bedeutet dann wohl das mehr minderwertiges und billigeres Zeug rein gepackt wird um die Packung voll zu bekommen.
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16.08.2014 08:44 Uhr von Atze2
 
+3 | -4
 
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Bio.... so Dumm kann nur der Mensch sein

Meiner Katze juckt es nicht was die Maus die se mitbringt gefressen hat oder wie die aufgewachsen ist. Und ne Produktbeschreibung hab ich auf ner Maus auch noch nicht gesehen.

Mal Ernsthaft jetzt: klar das gewisse Dinge bei Lebensmitteln zu Gunsten der Gesundheit geregelt werden müssen. Aber man kann es auch übertreiben.

Und bei Verpackungen: Wegen mir packen mir die 6 Bratwürste in einen Karton auf 1x1 Meter... solange drauf steht das es 6 Würstel sind und die auch dann drin sind.

[ nachträglich editiert von Atze2 ]
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16.08.2014 10:01 Uhr von teppichknuepfer
 
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Je mehr man betrogen wird, desto stärker werden die Sinne geschärft.
Gäbe es keine Mogelpackungen, würde ich vermutlich heute nicht auf Preis/Gramm schauen.
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16.08.2014 10:43 Uhr von Lord_Prentice
 
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Wieso gemogelt? Wer lesen kann und nicht einen IQ von unter 80 hat sollte wissen wieviel 375g sind! Es steht alles drauf. Wer nicht lesen und denken will, der darf sich auch nicht beschweren!

Was mich ja beruhigt: Wenn irgendwann mal die öffentliche Ordnung zusammenbrechen sollte, sind das die ersten die drauf gehen. Wenigstens etwas!
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16.08.2014 11:06 Uhr von ar1234
 
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Würdet ihr euch auch dann nicht weiter um die Packungsgröße kümmern, wenn ihr wüsstet, dass man im Jahr je nach Kaufverhalten pi mal daumen 20 bis über 100 Euro weniger für Kauf und Entsorgung (meist indirekt bei Kauf bezahlt) von Verpackungen ausgeben müsste, wenn die Verpackungen angemessene Größen hätten?
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16.08.2014 14:07 Uhr von ms1889
 
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nuja, grade edeka, metro und co..konzerne wie die gehören verboten..da ihr hauptanliegen finanztechnischer natur ist und nicht die versorgung der bürger.

man solt