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Dresden: Professor hält einen Mindestlohn von 4,60 Euro im Osten für ausreichend

Professor Marcel Thum vom Ifo-Institut Dresden hat mit zwei Kollegen eine Empfehlung veröffentlicht, wonach sie einen Mindestlohn von 4,60 Euro in Ostdeutschland für ausreichend halten. Das würde nur fünf Prozent der Arbeitnehmer betreffen, die dann eine Lohnerhöhung bekämen.

Den geplanten Mindestlohn der Bundesregierung von 8,50 Euro, welcher ab dem Jahr 2015 flächendeckend eingeführt werden soll, halten die Forscher für viel zu hoch, das würde zum Verlust von Arbeitsplätzen führen.

Bei der Einführung des Mindestlohns im nächsten Jahr gelten in Ostdeutschland bereits Ausnahmen, so beispielsweise für Leiharbeiter, welche weniger bekommen. Mehrere Branchen wollen bis dahin auch noch Tarifverträge aushandeln, damit weiterhin unter dem Mindestlohn bezahlt werden kann.


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WebReporter: Kamimaze
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Euro, Dresden, Osten, Professor, Mindestlohn
Quelle: sz-online.de

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55 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.08.2014 17:13 Uhr von Johnny Cache
 
+38 | -2
 
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Aha, anscheinend sind 818,80€ brutto im Monat also genug. Das wären dann 647,87€ netto für einen Single in Sachsen.
Ich weiß ja jetzt nich genau wie es da drüben aussieht, aber das liegt mal eben 180€ unter dem was im Süden an ALG2 bekäme.
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15.08.2014 17:15 Uhr von knuggels
 
+65 | -0
 
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Erschreckend in diesem Artikel zu erfahren, dass jeder 20ste Arbeitnehmer da drüben unter 4,60 Euro/Stunde verdient. Das ist Sklaverei und gehört abgeschafft.
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15.08.2014 17:28 Uhr von Frankone
 
+25 | -14
 
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Wir sind EIN Deutschland.

Was soll da also noch dieses blöde West und Ost.
Überkandidlter Schlipsträger mit Schmalspurzukunftsblick.

Wir im Osten haben ALLEIN die Reparationen an Russland gezahlt. Wo bleibt denn dafür die Entschädigung ?

Ab in den Steinbruch - Steine klopfen !

[ nachträglich editiert von Frankone ]
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15.08.2014 17:32 Uhr von PakToh
 
+25 | -3
 
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Ok, dann wäre ich sehr dafür den guten Mann in den Osten zu schicken und seinen Lohn auf 4,40 Euro zu drücken und da ich ein Gutmensch bin darf er die sogar NETTO haben ;)

ansosnten sollte man ihm dringend die Drogen weg nehmen die er nimmt.

Auf Arbeitsplätze für die wir eh aufstockung zahlen müssen können wir verzichten! - Entweder diese Arbeit muss nicht gemacht werden oder aber sie muss endlich angemessen entlohnt werden, alles andere ist NeoKapitalistischer Stumpfsinn der den BWL-Studenten zu Hauf ins Hirn gesch***en wird!
Anstatt einfache logische Zusammenhänge zu erkennen, wie der Tatsache, dass ewiges Wachstum de Facto nicht möglich ist, wird genau auf solchen Idiotien das gesammte System aufgebaut und jede Firma als annähernd bankrott dargestellt, nur weil sie nicht 10% mehr Einnimmt, als im letzten Jahr...

Und wenn mir jetzt einer mit der Inflation kommt: Japp, die ist ja gerade ein Systemimmanenter Teil des Problems...
Genauso wie der Zinseszins - Blödsinn der nur eingeführt wurde, um seine eigene Faulheit zu Finanzieren... (Denn nein, Geld kann per Definition nicht "arbeiten" - ansosnten legt mal Zehn Euro auf nen Nagel und nen Hammer und wartet mal ganz entspannt wann der Nagel in der Wand ist...)
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15.08.2014 17:32 Uhr von Knutscher
 
+25 | -5
 
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Leute.......MITLESEN.

Dieses nutzlose Fleisch ist vom Ifo-Institut.

Das ist sowas wie das INSM.

Mietmäuler, die sich wie Prostituierte meistbietend verkaufen
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15.08.2014 17:33 Uhr von FlatFlow
 
+21 | -4
 
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Ich bin fassungslos über die aussagen des Prof. und seiner Kollegen. Wer geht da noch Arbeit, wenn er mehr vom Amt bekommt, als durch ehrliche Arbeit? Keiner!
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15.08.2014 18:18 Uhr von turmfalke
 
+8 | -0
 
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Was ist das für ein dummes Fressen,der kann ja von dem Geld leben. Solche Leute wie der haben keinen Platz in der Gesellschaft!
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15.08.2014 18:24 Uhr von qwert130
 
+5 | -26
 
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15.08.2014 18:39 Uhr von qwert130
 
+2 | -11
 
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Niemand muss für sowenig Geld arbeiten. Das Problem ist, daß es einige trotzdem machen. Würde der AG niemanden finden, der für diesen Stundenlohn arbeitet, dann müsste er von sich aus mehr anbieten. Das mein ich mit, das regelt der Markt alleine. Jetzt hat aber wieder die Politik mitgemischt-und die Rechnung dafür kriegen wir in den nächsten Jahren alle.
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15.08.2014 18:49 Uhr von Schmollschwund
 
+0 | -4
 
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Naja klar, wenn das nur 5% treffen sollte, dann kann man es ja tun. Hat ja niemand gesagt, dass ein Mindestlohn der Mehrheit dienen soll. DAS ist u.a.U. zu vermeiden...kostet ja Geld.
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15.08.2014 19:01 Uhr von catchme76
 
+12 | -2
 
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Also für solch eine Unqualifizierte Empfehlung, wäre es nur gerecht wenn das Ifo-Institut Dresden eben dieser Empfehlung gleich bei Ihm und seinen Kollegen umsetzt.

Meiner Meinung nach dürfte kein Lohn unter dem des ALG2 Satzes mit dem erlaubten Zuverdienst liegen.

Die Begründung hierfür ist Recht einfach herzuleiten,
entsprechen seiner Empfehlung würde ein Arbeitnehmer,
bei einer Arbeitszeit von 160 h/M 736€ Brutto
man ziehe die Miete ab bei mir
350 Warm,
50€ Strom
97€ Fahrkosten
60€ Altersvorsorge
bleiben 179€

aber Ups das war ja brutto außerdem haben wir weder essen, Haustier, Hygiene, Telefon, GEZ und Bekleidung einkalkuliert.

Aber zum Glück gibt es ja auch noch Peter Zwegat der alles wegzaubert was sich so an schulden anwächst.

Satt wird man auch aus einem Mülleimer, was die Hygiene anbelangt nun, müssen alle eben mit Wäscheklammer auf der Nase umherlaufen Bekleidung wird sowieso überbewertet man kann sich ja schließlich ein dickes Fell wachsen lassen dann packen wir einfach die guten alten becherphone wieder aus und das Telefon wird unnütz

zu dem würde ich denn lieben Professor mal zu gerne sehen wie er diese gering bezahlten Jobs erledigt.

Doch ich vermute eher das Er aus einem Parallel Universum oder gar einer Alternativen Zeitlinie kommt in der alles nur halb soviel kostet wie in dieser Realität.
Oder er hat einfach vergessen sein Ergebnis mit 2 zu multiplizieren.
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15.08.2014 19:09 Uhr von Marco Werner
 
+7 | -1
 
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@qwert130
Daß die Arbeitgeber dann keinen mehr finden ist die schöne Theorie. Diesem Fall wurde von politischer Seite aber zumindest beim ALG2 vorgebeugt,indem man -anders als beim ALG1- keine Lohnuntergrenze definiert hat. Sprich: Beim ALG2 ist defacto per Gesetz jeder angebotene Lohn als zumutbar deklariert worden. Welche Auswüchse das im schlimmsten Falle treiben kann,hat man ja im April in dem Fall des Rechtsverdrehers gesehen,der nur 1,60€ Stundenlohn zahlte und vom Arbeitsgericht sogar noch recht bekam.

Wer dem Herrn mal die Meinung geigen möchte,hier sind seine Kontaktdaten: http://www.cesifo-group.de/...


[ nachträglich editiert von Marco Werner ]
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15.08.2014 19:18 Uhr von qwert130
 
+3 | -16
 
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15.08.2014 19:37 Uhr von Marco Werner
 
+15 | -1
 
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@qwert130
Was bitte erwartest du ? Daß Menschen ihr ganzes Lebensumfeld aufgeben, um irgendwo ans andere Ende der Republik ziehen,während der Arbeitnehmer von dort für den gleichen Job genau dahinfährt,wo man selbst gerade herkommt ? Was soll denn der Blödsinn? Diese "Ich ziehe der Arbeit nach!"-Einstellung ist genau das, was dem Wirtschaftskreislauf früher oder später eher schaden als nützen wird. Wer regelmäßig umzieht,wird sich z.B. arg überlegen,irgendwelche größeren Anschaffungen zu machen. Und selbst sowas wie die Familienplanung bleibt auf der Strecke. Was kommt denn dann auf lange Sicht dabei raus ? 65jährige Singles ohne Kind und Kegel, denen keiner mehr die Rente finanziert,weil ganz einfach keiner mehr da ist.
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15.08.2014 20:00 Uhr von MurrayXVII
 
+7 | -0
 
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Und warum ist das nur im "Osten" so? Hat einen Professortitel aber hat irgendwie (wie viele andere leider) den Mauerfall wohl nicht mitbekommen...

Wenn die 3 einen Lohn von 4,60 für ausreichend halten bin ich dafür dass sie ab jetzt nicht mehr bekommen und fertig...
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15.08.2014 20:29 Uhr von max.mustermann2014
 
+8 | -1
 
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Was ein Schwachkopf.
Man sollte von seiner täglich Arbeit leben können,
und nicht beim Staat Unterstützung beantragen müssen. Basta.
Dann sollten auch die Räuber in den Banken für ihren Mist den sie verzapfen haftbar gemacht werden und nicht noch fette Boni verdienen.
800 Euro im Monat?, ohne Steuern und Abgaben?
Das ist weniger, als ich Miete zahle. Was eine Unverschämtheit.
Die armen Kapitalisten müssen sicher bald am Hungertuch nagen.....
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15.08.2014 20:34 Uhr von floriannn
 
+0 | -7
 
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Ich habe gehört, die Deutschen gehen bald auf die Straße(n) und Demonstrieren gegen die Politik(er).
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15.08.2014 20:41 Uhr von keineahnung13
 
+5 | -0
 
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ähm den Stoff will ich auch...
Wohne zwar nochmal ca 100km weiter im Osten von Dresden aus.... aber ka wie man da überleben soll... mag ja sein das die Wohnung bisl billiger hier ist, aber der Rest überhaupt nicht... da fand ich als ich mal kurz im Westen bin, fast den Rest noch billiger als bei uns, also Freizeit und sowas...

Also so wirklich billig isses hier auch nicht... Wohnte ich jetzt nicht neben Polen, könnte ich mich wohl erschießen, weil glaube wenn ich in DE tanken müsste, gar nich erst auf Arbeit fahren leisten könnte^^
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15.08.2014 20:47 Uhr von ms1889
 
+7 | -2
 
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jo..gut..fangen wir bei ihm an...

wenn er es so toll findet...kann er ja von leben.

asozialer prof. m. thum!!

welcher arbeitgeber unter 10 euro std zahlt..
ist einfach ein asozialer arbeitgeber...punkt!

ich bin hier in hongkong...aber der man der den boden fegt in den hallen...bekommt €11,12

der deutschen wirtschaft muß es wirtschaftlich sehr schlecht gehen, wenn sie ihre energie nicht mehr zahlen (bzw von den privaten bürgern bezahlen lassen) und hungerlöhne zahlen...
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15.08.2014 22:58 Uhr von 6luzifer6devil6
 
+5 | -1
 
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die wixer, die sollten mal denen den geld-hahn zudrehen, mal sehen wie die sich dann fühlen, diese arschfotzen ... regierung in die tonne, die bauen eh nur scheiße, und nichts kommt dabei raus
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16.08.2014 01:45 Uhr von qwert130
 
+1 | -12
 
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16.08.2014 01:57 Uhr von mercutio2006
 
+3 | -0
 
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Wieso schimpfen denn alle auf den armen kleinen Professor herum . Er spricht doch nur das aus, was unsere Politiker allgemein über uns denken. Wir haben einen Ossi Bundespräsidenten und eine Ossi Bundeskanzlerin. So lange sie jedes Jahr einen Kranz niederlegen und das Wort Einheit in den Mund nehmen ist doch alles gut. Der Osten ist und bleibt das klein China von Deutschland bevor die Firmen ins Ausland wandern. Wir sind nicht gleich wir sind die Kassenpatienten Deutschlands. Für die gleiche Arbeit mit den gleichen Stunden an zwei Orten zu verschiedenem Lohn ist doch einheitlich genug in Deutschland. Sorry Stromversorger bin Ossi darf ich weniger zahlen . Großes gelächter. Sogar laut ADAC in Thüringen die teuersten Spritpreise man sind wir billig.

und quwert130 es geht drum das Arbeit die man leistet bezahlt werden sollte. Sonst könnten wir alle lieber ALG 2 machen. Und es ist nicht zu akzeptieren das es immer noch OST und West Gehalt gibt. wenn sollen alle 4.50, 8.50 oder 10 € bekommen aber nicht für das gleiche Ossi aber mindestens einen Euro weniger. danach der Ausländer und die Frauen und und und

[ nachträglich editiert von mercutio2006 ]
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16.08.2014 02:45 Uhr von Frank_E_Meyer
 
+3 | -0
 
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Da bin ich auch sofort dafür... wenn der liebe Professor und seine zwei Kollegen bereit sind vom selben Lohn zu leben. ^^
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16.08.2014 07:57 Uhr von dasganze
 
+3 | -0
 
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also ich habe ihm mal meinen unmut geschrieben: marcel.thum@tu-dresden.de
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16.08.2014 08:38 Uhr von apolda_1st
 
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Naja der bezieht sich in seiner "Studie" auf sich selber und den allseits beliebten Prof. "Un"Sinn. Mehr brauch ich nicht wissen. Typisches Arbeitgeber bezahltes geschreibsel.

Fakt ist für nen Hungerlohn geh ich nicht arbeiten und bei 8,50 bin ich schon stark am überlegen ob sich das überhaupt lohnt, drunter geht gar nix.

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