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1.000 Jahre früher: Alt-Ägypter mumifizierten ihre Toten schon in Jung-Steinzeit

Bislang gingen die Wissenschaftler davon aus, dass die planvolle Mumifizierung der Toten in Alt-Ägypten um 2.500 v. Chr. einsetzte. Doch neue Funde scheinen zu zeigen, dass die Behandlung der Toten schon über ein Jahrtausend früher praktiziert worden ist.

Ältere Mumien-Funde wurden für eine natürliche Mumifizierung aufgrund des trockenen Klimas gehalten. Doch Wissenschaftler rund um Stephen Buckley von der University of York fanden nun heraus, dass es eine gewollte Mumifizierung schon in der Jungsteinzeit bzw. frühen Kupferzeit gegeben hat.

Bei ihrer chemischen Analyse von Leichentextilien mit einem Alter von bis zu 6.500 Jahren zeigen, dass die Leichentücher bereits mit Harzes und Ölen behandelt worden sind, welche eine Verwesung des Toten verhinderten. Die Mumien stammen aus Gräbern aus Mostagedda in Oberägypten.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Steinzeit, Ägypter, Jung
Quelle: spektrum.de

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