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USA: Professor beweist 400 Jahre alte Mathematik-Theorie von Johannes Kepler

Professor Thomas Hales aus Pittsburgh (USA) glaubte 1998 ein 400 Jahre altes Mathe-Rätsel des Wissenschaftlers Johannes Kepler gelöst zu haben. Die Lösung traf aber nur zu 99 Prozent zu, daher startete der Professor seine Berechnungen 2003 erneut und fand die Fehlerquelle in seiner ersten Lösung.

Der Professor entwickelte ein Rechenverfahren, welches sich über 300 Seiten erstreckte. Zwölf Wissenschaftler suchten vier Jahre nach dem Fehler. Man entdeckte, dass es an einem Problem mit der Software lag und die erste Lösung also doch zu 100 Prozent aufging. Der Professor fühlt sich erleichtert.

Die Theorie von Johannes Kepler aus dem Jahr 1611 besagte, dass die effizienteste Weise um Kugeln, wie etwa Orangen und Melonen, zu stapeln, die Pyramidenform wäre. Professor Thomas Hales hat nun also bewiesen, dass diese Theorie stimmt.


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WebReporter: Sijamboi
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: USA, Professor, Theorie, Mathematik, Johannes Kepler, Thomas Hales
Quelle: news.sky.com
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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.08.2014 14:34 Uhr von MBGucky
 
+7 | -12
 
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Es ist schon ein wenig erschreckend, dass man ein Rechenverfahren benötigt, welches sich über 300 Seiten erstreckt, um etwas so offensichtliches zu beweisen. Wenn Richter so arbeiten würden, gäbe es zwar keine Fehlurteile mehr, aber auch nur weil es keine Verurteilungen mehr geben würde.
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15.08.2014 14:35 Uhr von blaupunkt123
 
+14 | -1
 
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Wie sollte man Kugeln auch sonst stapeln, als in Pyramidenform ?

Ist doch eigentich logisch, dass das Gebilde dann die höchste Stabilität bietet, wenn man die obere Kugeln in den Hohlräumen der unteren Kugeln legt usw.

Braucht man dafür wirklich einen 300 Seitigen Beweis ?
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15.08.2014 14:42 Uhr von SN_Spitfire
 
+4 | -0
 
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Klappt aber auch nur bei Kugeln mit gleichem Durchmesser und mit einem festen Boden, wo die Kugeln, die die Grundfläche bilden, nicht wegrollen können.
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15.08.2014 14:46 Uhr von GulfWars
 
+4 | -0
 
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Was alle vorher wussten, ist nun mathematisch bewiesen worden. Damit gibt es keinen Zweifel mehr
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15.08.2014 16:05 Uhr von Phyra
 
+10 | -0
 
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der glaube etwas wegen alltäglicher erlebnisse zu wissen, und der wissenschaftliche nachweis sind zwei verschiedene dinge.
Es gab schon ausreichend andere dinge über die "ist doch logisch" gesagt wurde, die allerdings widerlegt werden konnten.
Ein schoenes beispiel was jeder kennen sollte, ist die fallgeschwindigkeit von gegenständen mit unterschiedlichem gewicht.
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15.08.2014 16:10 Uhr von hellboy13
 
+1 | -1
 
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Dreieck! Wie viele Dreiecke sind in einem Dreieck?
Wir nehmen mal zum Beispiel der drei gleichen Seiten von 10cm.
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15.08.2014 17:47 Uhr von Wurstachim
 
+3 | -15
 
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15.08.2014 18:29 Uhr von ghostinside
 
+12 | -2
 
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Wie mich diese dummen User hier ankotzen, die Wissenschaft einfach nicht verstehen. Ich wette, hier haben einige nicht mal das Grundproblem der Theorie verstanden. Hales wird dann wohl demnächst den Abel-Preis abstauben.
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15.08.2014 23:40 Uhr von Shalanor
 
+1 | -8
 
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Öhm joah die Realität hat bewiesen und jetz auch die Mathematik. Endlich können wir unsere Perfekten Bälle (weils nur mit denen geht) in Pyramidenform stapeln und sind froh drüber...
Mal so ganz im Ernst es wurden 12 Wissenschaftler 4 Jahre lang bezahlt für eine Rechnung welche keine einzige Reale Anwendung hat.... Wir haben ja auch sonst keinerlei Probleme warum erforschen wir nicht als nächstes die Auswirkung der Überfetteten Amis auf die Erdrotation?
Wissenschaft in allen Ehren aber wenn Wisen schaft nur unnützes Wissen schaft ists in meinen Augen rausgeworfenes Geld und ncihts anders
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16.08.2014 02:23 Uhr von mort76
 
+9 | -0
 
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Wurstachim,
er hat das in seiner Freizeit bewerkstelligt- wo steht, daß ihn jemand dafür bezahlt hat?

Dieses mathematische Problem steht auf Platz 10 der 10 schwierigsten ungelösten Matheprobleme- wer eines von diesen löst, geht in die Geschichte der Mathermatik ein.

Mathematik ist ein nicht unübliches Hobby- die einen hocken vorm Fernseher, andere lösen eben solche Probleme.
Denk mal drüber nach, was wohl sinnloser ist.

Das gilt auch für dich, Shalanor.
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16.08.2014 02:45 Uhr von Gimpor
 
+3 | -0
 
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Es geht übrigen hierum: http://de.wikipedia.org/...
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16.08.2014 11:18 Uhr von Arne 67
 
+1 | -3
 
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Und kann mir jetzt einer mal erklären was mir diese Erkenntniss bringt? Sorry, aber Kugeln muss ich nicht stapeln.
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16.08.2014 11:59 Uhr von mort76
 
+2 | -0
 
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Arne,
sieh es als Rätsel oder als Herausforderung- einen Zauberwürfel zu lösen oder Schach zu spielen hat auch keinen echten Sinn.
Nicht alles, womit man sich beschäftigt, muß praktisch brauchbar sein.
Oder tust du gerade etwas sinnvolles?
Eine 400 Jahre alte Theorie eines Genies zu bestätigen...also, mir fallen 1000 sinnlosere Dinge ein, mit denen man sich heute so beschäftigt.
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16.08.2014 16:05 Uhr von HackFleisch
 
+1 | -0
 
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Diese Jahr spende ich den Wissenschaftlern 50 statt 40 $.
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24.10.2014 22:47 Uhr von bigpapa
 
+1 | -0
 
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@Phyra und andere

Das siehst du ein wenig zu einfach.

Was ist aus 100 Meter zuerst am Boden. 1 Kg Blei oder ein Kilo Federn.

Antwort : Nach Newtons Gravitationsgesetz sind beide gleich schnell unten. Wären da dann in der Praxistest nicht so Kleinigkeiten wie Luftwiederstand und anders zu berücksichtigen.

Und genau das ist hier auch das Problem.

Bei der Berechnung ist nachgewiesen worden das der Raumverlust an der Seite und damit die Menge der 2 Schicht durch den Raumgewinn in den Zwischenraum der ersten Schicht bei der Pyramidenform zur Optimalen Auslastung des vorhanden Gesamtraum führt.

Baust du wirklich nur eine Pyramide brauchst du sogar nur einen kleinen aber passgenauen Rahmen, um zu verhindern das selbst bei eine sehr hohe Pyramide alles ins rutschen kommt.

Gruß

BIGPAPA

ps : Ein perfektes Ergebnis ist aber nicht möglich, da man zu Berechnung mit der Unendlichen Zahl PI rechnen muss ;)
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24.10.2014 22:54 Uhr von bigpapa
 
+1 | -0
 
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@Shalanor

Geh man in den Supermarkt. Und schau die mal die Melonen oder anders Obst an was rundlich ist.

Dann überlege weiter das ein Container /LKW nur ein Gewissen Platz hat.

Und nun überlege mal, wie froh die Hersteller sind, das sie das Obst so optimal in die Kiste packen (und damit die Transportkosten senken) ,

Es gibt übrigens Experten die nix anders machen, als die optimalen Möglichkeit zu finden viele Dinge in eine möglichst kleine Verpackung zu zwängen.

Die einzige mir bekannte Industrie die diese Experten nicht beschäftigt ist die Parfüm-Industrie. Wenn man da 100 ml Parfüm optimal verpackt, zahlt der Kunde keine 100 Euro für so ein kleines Päckchen. :)

Gruß

BIGPAPA

ps.: Der Ausbildungsberuf in DE wo man so was lernt, ist der des Handelsfachpackers.
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14.05.2015 16:22 Uhr von Borgir
 
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Na ja es ist ein mathematischer Beweis, kein technischer oder mechanischer. Von daher, lasst ihn doch rechnen.

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