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Bremer Autowerkstatt ohne Internet: Telekom droht nun 250.000-Euro-Strafe

Weil eine Autowerkstatt in Bremen für fünf Wochen weder Telefon noch Internet hatte, hat der Inhaber einen Anwalt eingeschaltet, der jetzt gegen die Telekom eine einstweilige Verfügung erwirkte.

Wenn die Telekom es nicht schafft, innerhalb von 24 Stunden eine Verbindung herzustellen, muss eine Strafe von 250.000 Euro gezahlt werden. Die Frist lief gestern früh um 8:35 Uhr ab, ohne dass etwas passierte.

Ein Sprecher der Telekom sagte: "Wir hatten eine IP-Störung, von der Tausende Kunden betroffen waren. Außerdem gab es 13.000 Blitzeinschläge während der Unwetter. Wir arbeiten es nach Priorität ab, da dauert es schon mal sechs Wochen, das ist dann eben so."


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Euro, Internet, Telekom, Strafe, ohne
Quelle: bild.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.08.2014 17:36 Uhr von T¡ppfehler
 
+13 | -23
 
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14.08.2014 17:36 Uhr von gernot27
 
+27 | -1
 
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wenn die mal auch zahlen müssten. villeicht geht dann einiges in zukunft schneller
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14.08.2014 18:08 Uhr von CrazyWolf1981
 
+19 | -6
 
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Für die Werkstatt ist es quasi der Ruin. Kunden können sie nicht mehr Kontaktieren, gehen dann zwangsweise zu anderen Werkstätten. Die Telekom hätte sicher andere Möglichkeiten gehabt um den Betrieb am Laufen zu halten. Mobiles Internet als Alternative zur Verfügung stellen (per Internet Stick etc), Telefonnummer auf ein Handy weiterleiten. Aber ich frage mich auch, ob die Werkstatt selbst über diesen Weg versucht hat zumindest erreichbar zu bleiben. Im nächsten Elektromarkt wäre zumindest fürs Internet schnell gesorgt, und über die Telekom die Rufumleitung einrichten lassen, außer die hätten sich geweigert. Da wäre dann paar Stunden Ausfall höchstens. Haben die echt 5 Wochen zugeschaut und selbst nichts versucht? Dann weiß ich nicht ob ich denen mein Auto anvertrauen würde... Oder läuft das Geschäft schlecht und man versucht so nochmal Kohle zu machen.
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14.08.2014 19:09 Uhr von FlatFlow
 
+5 | -0
 
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Ich kann mir gut vorstellen, dass es einfach zu wenig Techniker gibt, die alle diese Störungsfälle schnell beseitigen können. Die Autowerkstatt macht genau das richtige, ohne druck bewegt sich die Telekom nur sehr langsam.
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14.08.2014 19:15 Uhr von nedburrow68
 
+5 | -0
 
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sommermensch1: Naja ich würde China nicht unbedingt als Referenz nehmen. Die haben da ganz andere Arbeitsbedingungen bzw. Löhne und deshalb vermutlich Arbeiter im Überfluss.
Das soll aber nicht bedeuten, dass ich das mit der Telekom gut heisse. Das ist natürlich nicht hinzunehmen, noch dazu bei einem Betrieb, der auf ein Telefon angewiesen ist um zu überleben.
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14.08.2014 20:05 Uhr von bauernkasten
 
+15 | -2
 
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13.000 Blitze gibt´s in 5 Wochen, doch nicht in die Anlagen des Providers. Bei so vielen Blitzeinschlagen wäre Deutschland ein rauchendes Trümmerfeld. Was eine IP-Störung sein soll, kann der Depp wohl auch nicht erklären.
Allein für diese erbärmlichen Begründungen, sollte die Telekom zu dieser Strafe verurteilt werden, denn wer einen Betrieb 6 Wochen von Internet und Telefon abklemmt, schickt ihn wissentlich und mit Vorsatz in Konkurs.
Dann sollte man auch gleich die paar Ratten, die das angestellt haben, hochkant hinauswerfen.
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14.08.2014 23:20 Uhr von oldtime
 
+2 | -3
 
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Es ist natürlich der Hammer, dass die Telekom 5 Wochen braucht und immer noch keine Lösung hat, aber was ist mit der Werkstatt?

Wenn die so auf das Internet angewiesen sind, warum haben die dann nur die DSL Leitung und keine Backup Lösung? Kostet ja nicht die Welt und wenn das Unternehmen ansonsten Pleite geht, dann ist das doch völlig unverständlich.

Es gibt UMTS Sticks, LTE Sticks, ja sogar mit jedem aktuellem Handy kann man seine PC´s über Tethering problemlos online bringen. Klar nicht so schnell aber besser als nichts. Einige Anbieter heben auch die Bandbreitenbegrenzung im Störungsfall auf.

Wenn das Unternehmen viel im Internet macht, dann kann es sich doch gleich eine 2. völlig eigenständige Leitung von einem anderen Anbieter holen (frühzeitig).

Es wird immer mal Ausfälle geben. Normalerweise natürlich nicht so lange, aber irgendwann kommt ein Ausfall.
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14.08.2014 23:33 Uhr von Gorli
 
+2 | -0
 
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@ sommermensch1: Wenn in China der lokale Verteiler durch einen Blitzeinschlag gegrillt wurde, dauert das auch länger als 24 Stunden.

5 Wochen ist natürlich eine andere Sache, insbesondere bei einer Firma.

@ bauernkasten: http://www.blitzortung.org/...
Guck dir das mal am frühen Abend an. 3000 Blitzeinschläge in den letzten 120 min sind da eigentlich normal. 20.000 Waren es als in Düsseldorf vor ein paar Wochen der Sturm war.

[ nachträglich editiert von Gorli ]
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15.08.2014 00:38 Uhr von Eysenbeiss
 
+2 | -0
 
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Echt, sommermensch1 ?

Dummes Gequatsche, denn das gilt nur für die Großstädte, aber versuch mal außerhalb von Chonqqing oder Chengdu "einfach so" einen Anschluss zu bekommen - das läuft da wie seinerzeit in der DDR.

Hinzu kommt, dass man weder die Techniken, noch die Geschwindigkeiten 1:1 vergleichen kann, das tun nur Deppen, die keinen Plan von beiden Dingen haben.
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27.08.2014 17:28 Uhr von sps
 
+0 | -0
 
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Die Telekom hat wohl alle Kunden hängen lassen. Aber nicht mal eine Entschuldigung oder wenigstens verbal/schriftlich kundenfreundlich bedienen. Hat die sich das von dem anderen Unternehmen aus England abgeschaut? Die gehen mit ihren Kunden ja auch sehr freundlich um Lach

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